ich mach es anders

AutorSabrina

Ein Hoch auf die Periodenslips

Vor beinahe vier Jahren habe ich auf nachhaltige Monatshygieneprodukte umgestellt. Ich habe mit der Menstruationstasse gestartet und mich mit Stoffbinden als Backup dafür ausgestattet. Nun ist die Familie der nachhaltigen Monatshygiene gewachsen. Um ein 3er Set Periodenslips. Eine Freundin, die mir ganz begeistert von ihren Erfahrungen damit vor über einem Jahr erzählt hat, hat meine Aufmerksamkeit darauf gelenkt. Nun habe ich mich dazu entschieden, sie auszuprobieren. Die Anschaffungskosten liegen bei ca. € 25,00 für einen Slip. Das ist nicht wenig, aber auf die Dauer gesehen dann doch preiswert. Vor allem sparst du über die Zeit auch eine ganze Menge Müll ein.

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Brotbacktipps für Anfänger*innen

Seit Jänner 2020 backe ich Brot ganz ohne Fertigbackmischung. Dafür hat es einen Workshop gebraucht und die Corona-Krise. Jetzt backe ich wöchentlich 3 bis 4 Sorten. Ich bin bei weitem kein Profi, aber doch darüber erstaunt, dass mir noch nicht wirklich viele Hoppalas passiert sind. Und das, obwohl ich mittlerweile fast ausschließlich mit Sauerteig oder Sauerteig kombiniert mit Germ/Hefe backe. Das hat, vermute ich, mit ein paar ganz einfachen Regeln zu tun, die ich beachte.

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Nachhaltig reisen: Das nächste mal bleib ich daheim [Buchtipp]

Buchcover Das nächste Mal bleib ich daheim, Claudia Endrich

Im Sommer 2019 sitze im Zug nach Rumänien, um meine Freundin, die nach ihrer Weltreise wieder in Richtung Heimat unterwegs ist, zu besuchen. 9 Monate hatten wir uns nicht gesehen. Ich glaube, es waren 13 Stunden Fahrt mit dem Zug. Ohne Klimaanlage, ohne funktionierendem WC, ohne Display, der mir anzeigt, wo wir gerade sind. In Ungarn eine Stehzeit von 80 Minuten, danach geht es nur mehr im Stop-and-go-Modus weiter. Ich habe keine Ahnung, wann ich ankommen werde. Wäre jedoch alles wie geschmiert gelaufen, hätte ich die junge Frau aus Rumänien nicht kennengelernt. Ich hole gerade aus, um zum eigentlichen Thema zu kommen. Aber das muss sein.

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Alles könnte anders sein [Buchtipp]

Alles könnte anders sein. Harald Welzer, Buchcover

Harald Welzer ist einer meiner liebsten Autoren und vor kurzem wurde sein Buch „Alles könnte anders sein – Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen“ publiziert. Er ist Soziologe und für mich ein wahnsinnig spannender Utopienforscher mit sehr klaren und verständlichen Worten. Mit FUTURZWEI hat er vor vielen Jahren eine Stiftung gegründet, die sich für das Projekt einer zukunftsfähigen, enkeltauglichen und offenen Gesellschaft einsetzt. Auf der Website findet sich unter anderem ein Zukunftsarchiv, eine Karte des Gelingens oder aktuelle Projekte. Seine Publikationen regen zum Selbst denken an, motivieren zur Eigenreflexion und es gibt zahlreiche Bausteine und Anregungen, wie eine bessere Gesellschaft aussehen könnte und wie die Menschheit dort hin kommen könnte. In den letzten Tagen habe ich „Alles könnte anders sein – Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen“ (übrigens selbst gekauft) verschlungen.

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Frische Kräuter haltbar machen

Kräuter Mix, Basilikum, Thymian, Salbei, Rosmarin

Einmal im Jahr werde ich für ein paar Wochen zur Kräuterhexe. Nämlich dann, wenn die frischen Kräuter Hochsaison haben. In dieser Zeit bin ich damit beschäftigt, mir möglichst viele Kräuter auf Vorrat anzulegen. Denn mit eigenen Kräuterstöcken am Balkon will es bei mir nicht so recht klappen. Entweder verdorren sie, ich gieße sie zu viel und sie ersaufen oder sie haben irgendein Ungeziefer. Ich habe einfach keinen grünen Daumen. Aber ich liebe den Duft von frischen Kräutern. Wie ein kleines Kind mit einem Überraschungssackerl gehe ich grinsend und tief Luft holend nach Hause, wenn ich wieder welche ergattert habe. Basilikum, Thymian, Oregano, Romarin, Ysop, Dille, Bohnenkraut, Majoran, Petersilie, Schnittlauch und Koriander gehören zu meiner Grundausstattung und lassen jede Speise zu einem besonderen Geschmackserlebnis werden.

Auch Minze, Salbei und Zitronenmelisse finden ab und an den Weg zu mir nach Hause. Am liebsten dann frisch im Wasser oder getrocknet als Tee. Gestern hat bei mir die Kräutersaison wieder begonnen. Die liebe Gudrun hat mich gebeten, einen Beitrag darüber zu schreiben, wie ich die Kräuter haltbar mache. Und voilá – die Muse hat mich schneller geküsst, als ich dachte.

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Unverhofft kommt oft – Wenn die Allergie gegen Bienengift grüßen lässt

Augenschwellung nach Bienengiftallergie. Titelbild

Ich schaue den beiden Bienchen zu, wie sie gleichzeitig ihre Stachel ausfahren, sie in meinem linken Handrücken „positionieren“ und ihr Bienengift laufen lassen. Wenig später sollte sich herausstellen, dass mein Körper so gar nicht damit einverstanden war. Er entschied sich, mit einer Allergie auf das Bienengift zu reagieren, was mich sehr überraschte. Immerhin hatte ich zuvor schon zahlreiche Stiche „einkassiert“. Die allergische Reaktion auf Bienengift war im September des Vorjahres. Da die Bienen wieder voll in Aktion sind, habe ich beschlossen, meine „Geschichte“ hier öffentlich zu machen. Denn ich war etwas zu lange in der Situation relaxed und habe die Situation falsch eingeschätzt. Damit euch das nicht passiert, gibt es nun diesen Beitrag. Etwas lang, aber eine Allergie kann jedeN treffen. Nicht nur bei Bienengift. Die Symptome sind oft (nicht immer!) ähnlich. Vorab ist noch zu sagen, dass es sich um mein eigenes Erlebnis handelt. Ich bin keine Medizinerin, sondern war Patientin und bin jetzt offiziell Allergikerin. Ich möchte hier lediglich Tipps zum richtigen Verhalten bei einer allergischen Reaktion geben und einige Fragen beantworten, die ich mir am Beginn gestellt habe.

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Sinnvoll schenken zu Ostern 2020

Osternest mit fairem Schokohasen
[Werbung ohne Auftrag] Ostern 2020 wird definitiv anders sein. Noch vor wenigen Wochen hätte niemand von uns daran gedacht, dass wir unsere Liebsten zu diesem Fest nicht sehen werden. Viele werden es alleine verbringen. Um unseren Liebsten dennoch einen kleinen Ostergruß zukommen zu lassen, habe ich in diesem Beitrag einige Tipps zusammengetragen, die gleichzeitig KleinstunternhemerInnen und Organisationen unterstützen.

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Hefe bzw. Germ einfach selbst vermehren

selbstgemachte Hefe Brot

Hamsterkäufe zu Beginn der Corona-Krise haben dazu beigetragen, dass vor allem haltbare Produkte einige Tage nicht verfügbar waren. Hefe, oder Germ wie wir in Österreich dazu sagen, ist es bis heute nicht bis kaum zu bekommen. Ich habe eine Zeit lang verzweifelt versucht, an Hefe – frisch oder getrocknet, das war mir egal – und Roggenmehl zu kommen. Roggenmehl, um meinen Sauerteig weiter zu füttern und Germ, um Brotrezepte, die Germ als Zutat haben, backen zu können. Ich habe bereits begonnen, Plan B, C und D zu entwickeln. Danach zu suchen, ob ich Hefe selbst herstellen kann, bin ich nicht gekommen. Erst als ich das Glück hatte, in einem Geschäft doch noch Trockengerm zu finden, hab ich im Netz nach Alternativen gesucht. Und wurde fündig. Da ich aktuell fleißig am Brotbacken bin und wir nicht wissen, wie lange der Engpass noch besteht, habe ich nun Hefe vermehrt. Und auch schon ausprobiert. Und pssssst – am Ende des Beitrags gibt´s ein Gewinnspiel mit einem vielleicht etwas sonderbaren Preis.

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Krisensicher mit einem nachhaltigen Lebensstil – Zeit für die Podusche

Ausblick Monte Baldo Gardasee

Die Menschheit bekommt aktuell vom sogenannten Crovid-19 Virus, besser bekannt als Corona, vor Augen geführt, wie verletzlich sie und ihre Systeme ist. Bilder von Hamsterkäufen und leeren Regalen kursieren im Netz, die Regierung hat Ausgangsbeschränkungen angeordnet, um die Ausbreitung einzudämmen, horrende Preise werden aktuell für Desinfektionsmitteln oder Klopapier auf diversen Plattformen verlangt. Dinge, die die letzten Jahrzehnte für uns selbstverständlich waren, sind dies nun nicht mehr. Wir werden daran erinnert, was wirklich wichtig ist. Und dass wir mit ganz wenig auskommen, wenn es sein muss. Die Umwelt atmet gerade auf.

So befremdlich die aktuelle Situation gerade ist, sehe ich ihr mit Spannung entgegen. Denn es entsteht viel Neues. Neue Initiativen, neue Geschäftsideen, neue Nachbarschaftsplattformen, neue Verhaltensweisen. Wir werden sehen, was davon nachhaltig bleibt. Was ich zu Beginn der Krise in Österreich festgestellt habe, als ich einen Blick in eine Drogerie (ich musste mich selbst davon überzeugen, dass es tatsächlich kein Klopapier mehr gab) und einen Supermarkt (ein paar frische Vitamine wollten für das Wochenende besorgt werden) geworfen habe: mein nachhaltiger Lebensstil macht sich gerade jetzt bezahlt. Das war mir davor nicht wirklich bewusst.

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