ich mach es anders

AutorSabrina

SKYBERRIES urban and vertical farming Konferenz in Wien [Veranstaltungstipp]

Titel Skyberries Vertical Farming Conference

Von Mittwoch, 28. Februar, bis Freitag, 2. März, findet in Wien erstmals die Konferenz zu urbaner Landwirtschaft, Ernährungssicherheit und Vertical Farming statt. Vertical Farming ist mir als Begriff bekannt, seit ich mit Gert Zechner, Inhaber von Ponganic, kennengelernt habe. Er hat dort einen Vorstandssitz inne. Zu Veranstaltungen habe ich es bislang nicht geschafft. Aber das könnte sich bald ändern. Die Konferenz hört sich nämlich tooootal spannend an. Deshalb mach ich dafür auch Werbung. Denn wir werden uns mit dem Thema befassen müssen. Besser heute als morgen. Mehr…

Fuck Beauty – lieb dich selbst! [Buchrezension]

Fuck Beauty Titelbild

Was hat Fuck Beauty, bzw. Schönheit mit Nachhaltigkeit bzw. ich mach es anders zu tun? Eine ganze Menge, sag ich. Nunu Kaller, Bloggerin auf ichkaufnix, hat ihr zweites Buch geschrieben. Das erste handelte von ihrer Shoppingdiät. Das zweite nun über Schönheitsideale und den aktuellen Schönheitswahn. Darüber, dass Frauen selbst bestimmen sollen/können/müssen, was schön ist und sich das nicht von anderen einreden lassen. Darüber, dass Frauen sich selbst lieben können/sollen, so wie sie sind. Ich werde heute viel über mich selbst preis geben. Dann natürlich das Buch rezensieren und am Ende gibt es die Möglichkeit, eines von zwei „Fuck Beauty“-Exemplaren zu gewinnen. Mehr…

Onlinehandel – Pest, Cholera oder Lösung?

Füllmaterial für Pakete aus Onlinehandel

Beim Forum Green Logistics 2016 wurde das Szenario der Lebensmittelbeschaffung über den Onlinehandel gezeichnet. Für mich ein Horrorszenario. Unter anderem deshalb, weil nicht nur einmal der Name des Onlineriesen gefallen ist, der alle kleinen Betriebe schlucken wird. Ich lehne diese Form des Onlinehandels komplett ab. Warum, habe ich bereits einmal in einem Blogbeitrag kund getan. Ich habe damals in einem Interview auch geäußert, dass ich noch nie beim Onlineriesen bestellt habe. Diese Aussage wurde gleich auf den gesamten Onlinehandel übertragen. Das bewog mich dazu, diesen Beitrag zu schreiben. Weil es ist natürlich nicht so, dass ich dem gesamten Onlinehandel abgeschworen habe. Welcher Form des Onlinehandels ist nun für mich vertretbar? Mehr…

Endlich gesund! Selbstgemachtes Müsli zum Frühstück

Seit Juni 2017 leben wir zu Hause milchfrei. Seit diesem Zeitpunkt bin ich auf der Suche nach einem gesunden Frühstück. Das gestaltete sich gar nicht so einfach, da ich breiiges nicht ausstehen kann. Schon gar nicht, wenn es warm ist. Ich wollte nach Jahren endlich weg von Honig- und Marmeladebrot. Also startete ich meine Versuche.  Mehr…

Der große Jahresrückblick – Konsumbuchprojekt 2017

Konsumbuch 2017 Jahresrückblick Titelbild

Es ist soweit – ich lasse mein Konsumbuchprojekt Revue passieren. Ich habe zuerst gekauft, notiert und zusammengefasst. In den letzten Tagen ging es darum, alles aufzuschlüsseln und zu kategorisieren. Es war viel Arbeit. Aber sie hat sich für mich gelohnt. Mit dem Notieren meiner Konsumhandlungen habe ich einen echt guten Überblick darüber bekommen, wie viel ich tatsächlich konsumiere. Mein Ziel war es, für mich herauszufinden, ob mein Gefühl stimmt. Das Gefühl, dass ich im Verglich zu Otto und Ottilie NormalverbraucherIn weniger und nachhaltiger konsumiere. Mehr…

Rückblick Dezember [Konsumbuch 2017]

Nun ist es soweit. Der Dezember ist vorbei und ich schreibe meinen letzten Rückblick zum Konsumbuch. Etwas wehmütig, aber doch irgendwie erleichtert. Mein Jahresprojekt 2017 ist somit zu Ende und wird kommende Woche im einem Jahresrückblick tatsächlich abgeschlossen. Nun aber zu meinen Konsumhandlungen im Dezember im Detail. Mehr…

Nachhaltiges Weihnachtsfest [Blogreihe]

fairer Weihnachtsschmuck für nachhaltige Weihnachten

Ich behaupte, dass sehr viele Menschen in unseren Breitengraden nach folgender Formel sozialisiert wurden: Weihnachten = Geschenke. Vor der Bescherung gibt es meist ein gemeinsames Essen, es gibt einen prächtig geschmückten Christbaum, Kekse, Schokofondue usw. Das wirft die Frage auf, ob mensch das Weihnachtsfest nachhaltig gestalten kann. Und ja, mensch kann. Es geht eigentlich ganz einfach. Einige Tipps bekommst du im heutigen Beitrag. Mehr…

Rückblick November [Konsumbuch 2017]

Adventkalender Wiener Bezirksimkerei_Titel

Und schon ist der November vorüber und die Zeit für einen Rückblick meines Konsums in diesem Monat da. Ein bisschen wehmütig bin ich jetzt schon, da das Projekt bald zu Ende geht. Bevor es zu den Details geht, muss ich verraten, dass ich diesen Monat um ganze 13 15Konsumhandlungen mehr getätigt habe, als im Oktober. Ein kleiner Schreck war bei mir vorhanden, als ich meine Rechnungen in das Buch übertragen habe. Aber es hat einen einfachen Grund, warum diese Zahl zustande gekommen ist. Mehr…

Bereite Freude mit dem umgekehrten Adventkalender

umgekehrter Adventkalender Tag 1

Vor einigen Tagen war in den sozialen Medien die Rede vom umgekehrten Adventkalender. Mir gefällt die Idee so gut, dass ich sie auch hier am Blog vorstellen möchte. Vielleicht hast du ja auch Lust mitzumachen.

Darum geht´s beim umgekehrten Adventkalender

Das Prinzip ist ganz einfach. Ab dem 1. Dezember, wenn wir unsere Fensterchen öffnen, legst du ein Stück in eine vorbereitete Kiste. Das können Hygieneartikel, Spielzeug, Lebensmittel, Schuhe, Bekleidung oder sonst etwas Nettes sein. Am 24. Dezember – besser noch einige Tage zuvor – bringst du deinen umgekehrten Adventkalender zu einer gemeinnützigen Organisation deiner Wahl.

Vorgehensweise

Es macht Sinn, die von dir präferierte Organisation zuvor zu kontaktieren, ob sie umgekehrte Adventkalender annimmt. Oder, speziell in Wien, bei Vienna Streetlife, den Initiatoren, nachzuschauen. Ich habe beim Verein Ute Bock angefragt. Da das Flüchtlingsprojekt Erwachsene, Kinder und Familien betreut, habe ich gefragt, auf welche Zielgruppe ich meinen Schwerpunkt legen soll. Ich möchte nämlich nicht Spielzeug in meine Box legen, wenn sie danach ein/e Erwachsene/r bekommt. Das macht nur wenig Sinn. Weiters habe ich angefragt, was gerade dringend gebraucht wird und ob ich am Freitag, den 22. Dezember, die Box vorbei bringen kann. Ich lege für den 23. und 24. Dezember bereits schon vorab etwas hinein. Ich bin mir nämlich nicht sicher, ob beim Verein am Samstag Spenden entgegengenommen werden. Und am 24.12. bin ich selbst verplant und habe keine Zeit, die Sachen hinzubringen. Natürlich kannst du auch eine dir bekannte Person oder Familie damit eine Freude bereiten.

Nicht alles, was du gut findest, ist brauchbar

Diese Zeilen schreibe ich, weil ich bei meiner Tätigkeit für die Caritas im Jahr 2015 am Hauptbahnhof gesehen habe, welch unbrauchbare Dinge manche Menschen für Schutzsuchende gespendet haben. Das ging über Elektrogeräten (z. B. ein Föhn) bis hin zu zerschlissener Kleidung. Mensch bekam das Gefühl, dass einige den guten Zweck dazu genutzt haben, um ungeliebte Dinge los zu werden. Manch kaputte Sachen (u.a. ein Festnetztelefon) waren im Kleidersack ganz unten versteckt. 

Halte dir immer vor Augen, dass nicht alle Dinge für Menschen in Notsituationen oder aus anderen Kulturkreisen brauchbar sind. Ein Obdachloser freut sich vermutlich mehr über ein T-Shirt als über ein Hemd, da das Umziehen oftmals schnell gehen soll/muss. Natürlich hängt es vom Projekt ab, das du unterstützen möchtest. Spendest du an die Gruft, macht es Sinn, primär Brauchbares für Männer zu spenden. Einen Schlafsack, warme Socken, Haube, Schal, Handschuhe, Zahnbürste, Zahnpasta, haltbare Lebensmittel wie z. B. Dosenfisch etc. Oder Lebensmittel für die Küche. Spendest du für eine Frauenhaus, freuen sich Mama (und meist Kind) bestimmt über Stofftiere, Malsachen, Spielzeug, div. Hygieneartikel, Parfum, einen Schal oder ein Tuch etc. Spendest du für ein Flüchtlingsprojekt, gilt es, vor allem bei den Speisen acht zu geben. Lebensmittel mit Schweinefleisch sollten hier nicht den Weg in deine Box finden.  Das sind hier nur ein paar Überlegungen von mir. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wenn du dir unsicher bist, was in deine Box soll, frag so wie ich, einfach bei der Organisation deines Vertrauens nach.

Darauf solltest du achten

Bei Lebensmitteln und Hygieneartikeln ist zu beachten, dass sie ungeöffnet sind. Die Lebensmittel sollten nicht knapp vorm Ablaufdatum sein. Spielzeug und Bekleidung sollten einwandfrei sein. Mit halbkaputten Dingen fängt niemand etwas an. Ganz wichtig – Unterwäsche und Socken MÜSSEN NEU sein. Das hat gestern die Caritas wieder kommuniziert. Deshalb sind Socken und Unterwäsche auch ein Luxusgut für die Organisationen und in weiterer Folge für ihre „KlientInnen“.

Und so könnte dein umgekehrter Adventkalender am 7. Dezember aussehen: 

umgekehrter Adventkalender befuellt

 

Na, hast du jetzt auch Lust bekommen, mit einem umgekehrten Adventkalender jemand eine Freude zu bereiten? Wenn ja: Wo wirst du deinen Kalender abgeben?

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