ich mach es anders

AutorSabrina

Nachhaltig reisen: Das nächste mal bleib ich daheim [Buchtipp]

Buchcover Das nächste Mal bleib ich daheim, Claudia Endrich

Im Sommer 2019 sitze im Zug nach Rumänien, um meine Freundin, die nach ihrer Weltreise wieder in Richtung Heimat unterwegs ist, zu besuchen. 9 Monate hatten wir uns nicht gesehen. Ich glaube, es waren 13 Stunden Fahrt mit dem Zug. Ohne Klimaanlage, ohne funktionierendem WC, ohne Display, der mir anzeigt, wo wir gerade sind. In Ungarn eine Stehzeit von 80 Minuten, danach geht es nur mehr im Stop-and-go-Modus weiter. Ich habe keine Ahnung, wann ich ankommen werde. Wäre jedoch alles wie geschmiert gelaufen, hätte ich die junge Frau aus Rumänien nicht kennengelernt. Ich hole gerade aus, um zum eigentlichen Thema zu kommen. Aber das muss sein.

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Alles könnte anders sein [Buchtipp]

Alles könnte anders sein. Harald Welzer, Buchcover

Harald Welzer ist einer meiner liebsten Autoren und vor kurzem wurde sein Buch „Alles könnte anders sein – Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen“ publiziert. Er ist Soziologe und für mich ein wahnsinnig spannender Utopienforscher mit sehr klaren und verständlichen Worten. Mit FUTURZWEI hat er vor vielen Jahren eine Stiftung gegründet, die sich für das Projekt einer zukunftsfähigen, enkeltauglichen und offenen Gesellschaft einsetzt. Auf der Website findet sich unter anderem ein Zukunftsarchiv, eine Karte des Gelingens oder aktuelle Projekte. Seine Publikationen regen zum Selbst denken an, motivieren zur Eigenreflexion und es gibt zahlreiche Bausteine und Anregungen, wie eine bessere Gesellschaft aussehen könnte und wie die Menschheit dort hin kommen könnte. In den letzten Tagen habe ich „Alles könnte anders sein – Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen“ (übrigens selbst gekauft) verschlungen.

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Frische Kräuter haltbar machen

Kräuter Mix, Basilikum, Thymian, Salbei, Rosmarin

Einmal im Jahr werde ich für ein paar Wochen zur Kräuterhexe. Nämlich dann, wenn die frischen Kräuter Hochsaison haben. In dieser Zeit bin ich damit beschäftigt, mir möglichst viele Kräuter auf Vorrat anzulegen. Denn mit eigenen Kräuterstöcken am Balkon will es bei mir nicht so recht klappen. Entweder verdorren sie, ich gieße sie zu viel und sie ersaufen oder sie haben irgendein Ungeziefer. Ich habe einfach keinen grünen Daumen. Aber ich liebe den Duft von frischen Kräutern. Wie ein kleines Kind mit einem Überraschungssackerl gehe ich grinsend und tief Luft holend nach Hause, wenn ich wieder welche ergattert habe. Basilikum, Thymian, Oregano, Romarin, Ysop, Dille, Bohnenkraut, Majoran, Petersilie, Schnittlauch und Koriander gehören zu meiner Grundausstattung und lassen jede Speise zu einem besonderen Geschmackserlebnis werden.

Auch Minze, Salbei und Zitronenmelisse finden ab und an den Weg zu mir nach Hause. Am liebsten dann frisch im Wasser oder getrocknet als Tee. Gestern hat bei mir die Kräutersaison wieder begonnen. Die liebe Gudrun hat mich gebeten, einen Beitrag darüber zu schreiben, wie ich die Kräuter haltbar mache. Und voilá – die Muse hat mich schneller geküsst, als ich dachte.

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Unverhofft kommt oft – Wenn die Allergie gegen Bienengift grüßen lässt

Augenschwellung nach Bienengiftallergie. Titelbild

Ich schaue den beiden Bienchen zu, wie sie gleichzeitig ihre Stachel ausfahren, sie in meinem linken Handrücken „positionieren“ und ihr Bienengift laufen lassen. Wenig später sollte sich herausstellen, dass mein Körper so gar nicht damit einverstanden war. Er entschied sich, mit einer Allergie auf das Bienengift zu reagieren, was mich sehr überraschte. Immerhin hatte ich zuvor schon zahlreiche Stiche „einkassiert“. Die allergische Reaktion auf Bienengift war im September des Vorjahres. Da die Bienen wieder voll in Aktion sind, habe ich beschlossen, meine „Geschichte“ hier öffentlich zu machen. Denn ich war etwas zu lange in der Situation relaxed und habe die Situation falsch eingeschätzt. Damit euch das nicht passiert, gibt es nun diesen Beitrag. Etwas lang, aber eine Allergie kann jedeN treffen. Nicht nur bei Bienengift. Die Symptome sind oft (nicht immer!) ähnlich. Vorab ist noch zu sagen, dass es sich um mein eigenes Erlebnis handelt. Ich bin keine Medizinerin, sondern war Patientin und bin jetzt offiziell Allergikerin. Ich möchte hier lediglich Tipps zum richtigen Verhalten bei einer allergischen Reaktion geben und einige Fragen beantworten, die ich mir am Beginn gestellt habe.

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Sinnvoll schenken zu Ostern 2020

Osternest mit fairem Schokohasen
[Werbung ohne Auftrag] Ostern 2020 wird definitiv anders sein. Noch vor wenigen Wochen hätte niemand von uns daran gedacht, dass wir unsere Liebsten zu diesem Fest nicht sehen werden. Viele werden es alleine verbringen. Um unseren Liebsten dennoch einen kleinen Ostergruß zukommen zu lassen, habe ich in diesem Beitrag einige Tipps zusammengetragen, die gleichzeitig KleinstunternhemerInnen und Organisationen unterstützen.

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Hefe bzw. Germ einfach selbst vermehren

selbstgemachte Hefe Brot

Hamsterkäufe zu Beginn der Corona-Krise haben dazu beigetragen, dass vor allem haltbare Produkte einige Tage nicht verfügbar waren. Hefe, oder Germ wie wir in Österreich dazu sagen, ist es bis heute nicht bis kaum zu bekommen. Ich habe eine Zeit lang verzweifelt versucht, an Hefe – frisch oder getrocknet, das war mir egal – und Roggenmehl zu kommen. Roggenmehl, um meinen Sauerteig weiter zu füttern und Germ, um Brotrezepte, die Germ als Zutat haben, backen zu können. Ich habe bereits begonnen, Plan B, C und D zu entwickeln. Danach zu suchen, ob ich Hefe selbst herstellen kann, bin ich nicht gekommen. Erst als ich das Glück hatte, in einem Geschäft doch noch Trockengerm zu finden, hab ich im Netz nach Alternativen gesucht. Und wurde fündig. Da ich aktuell fleißig am Brotbacken bin und wir nicht wissen, wie lange der Engpass noch besteht, habe ich nun Hefe vermehrt. Und auch schon ausprobiert. Und pssssst – am Ende des Beitrags gibt´s ein Gewinnspiel mit einem vielleicht etwas sonderbaren Preis.

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Krisensicher mit einem nachhaltigen Lebensstil – Zeit für die Podusche

Ausblick Monte Baldo Gardasee

Die Menschheit bekommt aktuell vom sogenannten Crovid-19 Virus, besser bekannt als Corona, vor Augen geführt, wie verletzlich sie und ihre Systeme ist. Bilder von Hamsterkäufen und leeren Regalen kursieren im Netz, die Regierung hat Ausgangsbeschränkungen angeordnet, um die Ausbreitung einzudämmen, horrende Preise werden aktuell für Desinfektionsmitteln oder Klopapier auf diversen Plattformen verlangt. Dinge, die die letzten Jahrzehnte für uns selbstverständlich waren, sind dies nun nicht mehr. Wir werden daran erinnert, was wirklich wichtig ist. Und dass wir mit ganz wenig auskommen, wenn es sein muss. Die Umwelt atmet gerade auf.

So befremdlich die aktuelle Situation gerade ist, sehe ich ihr mit Spannung entgegen. Denn es entsteht viel Neues. Neue Initiativen, neue Geschäftsideen, neue Nachbarschaftsplattformen, neue Verhaltensweisen. Wir werden sehen, was davon nachhaltig bleibt. Was ich zu Beginn der Krise in Österreich festgestellt habe, als ich einen Blick in eine Drogerie (ich musste mich selbst davon überzeugen, dass es tatsächlich kein Klopapier mehr gab) und einen Supermarkt (ein paar frische Vitamine wollten für das Wochenende besorgt werden) geworfen habe: mein nachhaltiger Lebensstil macht sich gerade jetzt bezahlt. Das war mir davor nicht wirklich bewusst.

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Der Sauerteig – mein neues Haustier

Sauerteig

Sauerteig macht Brot länger haltbar, aromatischer und ist ganz einfach herzustellen. Das sind die Versprechen, die mensch überall zu lesen bekommt. Die letzten 1,5 Jahre war es bei mir eher so: „Ich backe Brot mit einer Bio-Fertigmischung und setze Trockengerm (Hefe) zu. Mit Sauerteig möchte ich es auch mal probieren, aber zur Zeit trau ich mich noch nicht. Hab gehört, dass das mit dem Sauerteig nicht ganz so einfach ist.“ Was glaubt ihr, wie meine Tante und meine Cousine (sie backen selbst grandioses Bauernbrot) drein geschaut haben, als ich ihnen das so erzählt habe? Sie konnten sich das Grinsen nicht verkneifen und boten mir sofort einen Sauerteig an. Ich lehnte damals dankend ab. Ich war noch nicht bereit dafür. Das war 2018, glaub ich. Heute, 2020, bin ich viele Schritte weiter und habe seit Mitte Jänner ein neues Haustier namens Sauerteig.

Wie ich dazu gekommen bin und wie es mir mit ihm geht, darüber berichte ich hier. Es wird aber keine Rezepte auf diesem Blog geben, denn es gibt bereits genug. Ich möchte euch vielmehr die Angst vor DEM Sauerteig nehmen und euch das Brotbacken g´schmackig machen.

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Die Zeichen stehen auf Veränderung

Veränderung ist etwas, das der Mensch nicht so gerne mag. Das Gewohnte bedeutet Sicherheit. Es ist das, was mensch kennt und womit sich mensch wohlfühlt. Und dennoch sind Veränderungen Teil unseres Lebens. Wir können sie nicht aufhalten. Es sind schöne Veränderungen wie eine Heirat oder die Geburt eines Kindes. Aufregende Veränderungen wie ein Berufswechsel oder ein Umzug. Oder aber auch traurige Veränderungen, sei es durch Krankheit oder Tod. Sie alle gehören zu uns. Sie lassen uns lebendig, uns Mensch sein. Ich selbst befinde mich seit geraumer Zeit auf dem Weg der Veränderung in der Kategorie „aufregend“. Mit Höhen und Tiefen, mit vielen aufregenden Momenten, aber auch Ängsten. Und jetzt ist es an der Zeit einem jahrelangen Wegbegleiter Adieu zu sagen.

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Marillenknödel mit veganem Strudelteig

Marillenknödel aus Strudelteig

Schon vor einiger Zeit habe ich Aufsehen damit erregt, dass ich die Marillenknödel mit Strudelteig mache. Das war ein Tipp von Schwiegermama und uns schmeckt der kompakte Teig am besten. Noch dazu klebt er kaum. Die Geheimzutat: zu gekochtem Strudelteig gehört laut Rezept und Schwiegermama ein Ei. Und das sollte jetzt auch noch weg, damit die Knödel vegan werden. Ich hab mich getraut. Wieder mit der Banane. Geschmacklich toppen die Mariellenknödel mit Banane die veganen Apfelnockerl. Das muss ich wirklich zugeben.

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