ich mach es anders

AutorSabrina

Sinnvoll schenken zu Ostern 2020

Osternest mit fairem Schokohasen
[Werbung ohne Auftrag] Ostern 2020 wird definitiv anders sein. Noch vor wenigen Wochen hätte niemand von uns daran gedacht, dass wir unsere Liebsten zu diesem Fest nicht sehen werden. Viele werden es alleine verbringen. Um unseren Liebsten dennoch einen kleinen Ostergruß zukommen zu lassen, habe ich in diesem Beitrag einige Tipps zusammengetragen, die gleichzeitig KleinstunternhemerInnen und Organisationen unterstützen.

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Hefe bzw. Germ einfach selbst vermehren

selbstgemachte Hefe Brot

Hamsterkäufe zu Beginn der Corona-Krise haben dazu beigetragen, dass vor allem haltbare Produkte einige Tage nicht verfügbar waren. Hefe, oder Germ wie wir in Österreich dazu sagen, ist es bis heute nicht bis kaum zu bekommen. Ich habe eine Zeit lang verzweifelt versucht, an Hefe – frisch oder getrocknet, das war mir egal – und Roggenmehl zu kommen. Roggenmehl, um meinen Sauerteig weiter zu füttern und Germ, um Brotrezepte, die Germ als Zutat haben, backen zu können. Ich habe bereits begonnen, Plan B, C und D zu entwickeln. Danach zu suchen, ob ich Hefe selbst herstellen kann, bin ich nicht gekommen. Erst als ich das Glück hatte, in einem Geschäft doch noch Trockengerm zu finden, hab ich im Netz nach Alternativen gesucht. Und wurde fündig. Da ich aktuell fleißig am Brotbacken bin und wir nicht wissen, wie lange der Engpass noch besteht, habe ich nun Hefe vermehrt. Und auch schon ausprobiert. Und pssssst – am Ende des Beitrags gibt´s ein Gewinnspiel mit einem vielleicht etwas sonderbaren Preis.

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Krisensicher mit einem nachhaltigen Lebensstil – Zeit für die Podusche

Ausblick Monte Baldo Gardasee

Die Menschheit bekommt aktuell vom sogenannten Crovid-19 Virus, besser bekannt als Corona, vor Augen geführt, wie verletzlich sie und ihre Systeme ist. Bilder von Hamsterkäufen und leeren Regalen kursieren im Netz, die Regierung hat Ausgangsbeschränkungen angeordnet, um die Ausbreitung einzudämmen, horrende Preise werden aktuell für Desinfektionsmitteln oder Klopapier auf diversen Plattformen verlangt. Dinge, die die letzten Jahrzehnte für uns selbstverständlich waren, sind dies nun nicht mehr. Wir werden daran erinnert, was wirklich wichtig ist. Und dass wir mit ganz wenig auskommen, wenn es sein muss. Die Umwelt atmet gerade auf.

So befremdlich die aktuelle Situation gerade ist, sehe ich ihr mit Spannung entgegen. Denn es entsteht viel Neues. Neue Initiativen, neue Geschäftsideen, neue Nachbarschaftsplattformen, neue Verhaltensweisen. Wir werden sehen, was davon nachhaltig bleibt. Was ich zu Beginn der Krise in Österreich festgestellt habe, als ich einen Blick in eine Drogerie (ich musste mich selbst davon überzeugen, dass es tatsächlich kein Klopapier mehr gab) und einen Supermarkt (ein paar frische Vitamine wollten für das Wochenende besorgt werden) geworfen habe: mein nachhaltiger Lebensstil macht sich gerade jetzt bezahlt. Das war mir davor nicht wirklich bewusst.

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Der Sauerteig – mein neues Haustier

Sauerteig

Sauerteig macht Brot länger haltbar, aromatischer und ist ganz einfach herzustellen. Das sind die Versprechen, die mensch überall zu lesen bekommt. Die letzten 1,5 Jahre war es bei mir eher so: „Ich backe Brot mit einer Bio-Fertigmischung und setze Trockengerm (Hefe) zu. Mit Sauerteig möchte ich es auch mal probieren, aber zur Zeit trau ich mich noch nicht. Hab gehört, dass das mit dem Sauerteig nicht ganz so einfach ist.“ Was glaubt ihr, wie meine Tante und meine Cousine (sie backen selbst grandioses Bauernbrot) drein geschaut haben, als ich ihnen das so erzählt habe? Sie konnten sich das Grinsen nicht verkneifen und boten mir sofort einen Sauerteig an. Ich lehnte damals dankend ab. Ich war noch nicht bereit dafür. Das war 2018, glaub ich. Heute, 2020, bin ich viele Schritte weiter und habe seit Mitte Jänner ein neues Haustier namens Sauerteig.

Wie ich dazu gekommen bin und wie es mir mit ihm geht, darüber berichte ich hier. Es wird aber keine Rezepte auf diesem Blog geben, denn es gibt bereits genug. Ich möchte euch vielmehr die Angst vor DEM Sauerteig nehmen und euch das Brotbacken g´schmackig machen.

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Die Zeichen stehen auf Veränderung

Veränderung ist etwas, das der Mensch nicht so gerne mag. Das Gewohnte bedeutet Sicherheit. Es ist das, was mensch kennt und womit sich mensch wohlfühlt. Und dennoch sind Veränderungen Teil unseres Lebens. Wir können sie nicht aufhalten. Es sind schöne Veränderungen wie eine Heirat oder die Geburt eines Kindes. Aufregende Veränderungen wie ein Berufswechsel oder ein Umzug. Oder aber auch traurige Veränderungen, sei es durch Krankheit oder Tod. Sie alle gehören zu uns. Sie lassen uns lebendig, uns Mensch sein. Ich selbst befinde mich seit geraumer Zeit auf dem Weg der Veränderung in der Kategorie „aufregend“. Mit Höhen und Tiefen, mit vielen aufregenden Momenten, aber auch Ängsten. Und jetzt ist es an der Zeit einem jahrelangen Wegbegleiter Adieu zu sagen.

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Marillenknödel mit veganem Strudelteig

Marillenknödel aus Strudelteig

Schon vor einiger Zeit habe ich Aufsehen damit erregt, dass ich die Marillenknödel mit Strudelteig mache. Das war ein Tipp von Schwiegermama und uns schmeckt der kompakte Teig am besten. Noch dazu klebt er kaum. Die Geheimzutat: zu gekochtem Strudelteig gehört laut Rezept und Schwiegermama ein Ei. Und das sollte jetzt auch noch weg, damit die Knödel vegan werden. Ich hab mich getraut. Wieder mit der Banane. Geschmacklich toppen die Mariellenknödel mit Banane die veganen Apfelnockerl. Das muss ich wirklich zugeben.

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Nachhaltigkeit am Stammtisch – Argumentationshilfe gegen Kritiken [Teil 2]

ichmachesanders-tour-weltladen-sabrina

Noch im alten Jahr habe ich die Serie gegen Kritiken in Bezug auf ein nachhaltiges Leben gestartet. Wer Teil 1 gelesen hat, hat vielleicht bemerkt, dass ich bestrebt bin, möglichst ohne erhobenen Zeigefinger (immer so ganz ohne schaff ich es auch nicht) mein Gegenüber zum Nachdenken zu bringen. Ich merke es meist an der Mimik, wenn sich bei meinem Gegenüber etwas bewegt. Das es im Kopf rattert. Und weil ich in letzter Zeit eine Menge Kritiken gesammelt habe, habe ich heute weitere 6 Punkte, über die ich mit Menschen oft diskutiere. Here we go!

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Vegane Apfelnockerl [Rezept]

Apfelnockerl mit Himbeerspiegel

Ich bin keine Meisterköchin – nicht bei Kuchen, nicht bei Süßspeisen und schon gar nicht, wenn diese vegan sind. Aber das hält mich nicht davon ab, es auszuprobieren. So wie letztens die veganen Apfelnockerl. Ich bin zufällig auf ein Rezept gestoßen, als ich auf der Suche nach einer Süßspeise war. Eigentlich wollte ich sogenannte „Apfelspatzen“ machen – nur ist das bei mir immer eine mega Sauerei. Deshalb große Freude, dass ich auf das Rezept der Apfelknödel – so nämlich der eigentliche Name im Schulrezeptbuch meiner Mutter aus den 1960-er Jahren – gestoßen bin. Herausforderung: es war nicht vegan und die Mengenangaben für gefühlt 20 Personen. Da ich jedoch immer mehr in Richtung vegan unterwegs bin und nun auch endlich den Eikonsum drastisch reduzieren möchte, wollte ich unbedingt vegane Apfelknödel, die dann Nockerl wurden, machen. Also habe ich das Risiko gewagt und es ist geglückt. Da mehrere Personen nach dem Rezept gefragt haben, habe ich beschlossen, es auf dem Blog zu veröffentlichen. Auch wenn ich so gar keine Foodbloggerin bin – die Essensfotos find ich, sind meine absolut schlechtesten. Aber mei, stellt euch einfach euer eigenes Bild dazu vor 😉

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Nachhaltigkeit am Stammtisch – Argumentationshilfe gegen Kritiken [Teil 1]

Schotterweg. Links und rechts Bäume und Wiesen.

Kürzlich war ich auf dem Podium zum Thema Klimaschutz geladen. Es war eine großartige Veranstaltung und für mich eine Premiere. Beim gemütlichen Zusammensein danach bekam ich mir bereits sehr bekannte Kritiken zu hören, warum ein nachhaltiges Leben mühsam und (fast) nicht möglich sei. Meine Gegenargumente wurde jedoch so gut angenommen, dass ich mir gedacht habe, ich schreibe hier einen Argumentationsleitfaden zusammen, falls auch du dir fortwährend den Mund fusselig redest, dir aber ab und an die Argumente fehlen. Also legen wir mit den ersten 5 von 11 Punkten los.

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Lebensmittel retten mit Too Good To Go* Österreich

3 Wraps, gerettet mit Too Good To Go

Kommende Woche startet die App Too Good To Go in Österreich. Gerade noch im Testbetrieb – offizieller Start ist kommende Woche-, habe ich sie bereits getestet und möchte euch heute einen kurzen Bericht dazu geben. Vorab ist kurz und schnell gesagt, worum es geht. Die App beinhaltet verschiedene PartnerInnen, die am Ende des Tages übrig gebliebenes Essen oder Lebensmittel über die App zu einem günstigen Preis abgeben.

Jährlich landen in Österreich laut Greenpeace 760.000 Tonnen (!) Lebensmittel am Müll. Das hat zahlreiche Ursachen: Obst und Gemüse genügen nicht den (Markt)Ansprüchen, Privatpersonen kaufen zu viel ein, es wird falsch gelagert oder aber, es werden zu viele Portionen in der Gastronomie gekocht, zu viele Brote gebacken oder ein paar Kilo Tomaten zu viel bestellt. Too Good To Go hat es sich zum Ziel gesetzt, diesem Problem die Stirn zu bieten und Privatpersonen mit Betrieben wie Bäckereien, Restaurants, Cafés, Hotels und Supermärkten zusammen zu bringen. Damit deren nicht verkäufliche Lebensmittel nicht am Müll landen. Denn dafür sind sie viel zu wertvoll!

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