ich mach es anders

AutorSabrina

Über das Absprechen von Glaubwürdigkeit

Schotterweg. Links und rechts Bäume und Wiesen.

„Man sollte allen Grünen verbieten mit Auto, Flugzeug oder Kreuzfahrtschiff in Urlaub zu fahren. Es geht um Glaubwürdigkeit.“ Diese stark verallgemeinernde und polemische Aussage habe ich kürzlich im facebook-Feed eines Bekannten entdeckt. Und in meinem Kopf begann es zu rattern. Durch ein Kommentar dazu hoffte ich auf eine Diskussion zu dem Thema. Die blieb jedoch aus. Deshalb möchte ich meine Gedanken hier hier am Blog zum Ausdruck bringen. Dazu gibt es ihn schließlich. Ich möchte die polemische Aussage jedoch nicht auf die genannte politische Partei fokussieren, sondern breiter (be)greifen.

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Wie entkomme ich der Konsumfalle Second Hand? [Blogreihe]

Second Hand Titelbild

Für Herrn von Anders war ich zu Weihnachten auf der Suche nach einem speziellen Weihnachtsgeschenk. Um es nicht neu kaufen zu müssen, habe ich eine der bekanntesten Onlineplattformen für Second Hand-Ware durchforstet und wurde fündig. Und ich kippte komplett hinein in die Konsumfalle. Denn auch einen Teil seines Geburtstagsgeschenks habe ich dort erworben. Und dann noch Schuhe und eine Jacke für mich. Und das alles in nur 2 Monaten. Noch viel schlimmer: dabei blieb es nicht. Nach meinem erfolgreichen Konsumbuch im Jahr 2017 packt mich so richtig das schlechte Gewissen.

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Die richtige Rasierhobel für dich – eine Orientierungshilfe

Rasierhobeln Schraub- und Butterflymechanik, zerlegt

Seit über 2 Jahren benutze ich eine Rasierhobel, um unbeliebte Härchen los zu werden. Ich habe mich damals 2016 für eine langstielige Hobel mit Butterflymechanik – ich schraube am Stiel und der Klingenbereich öffnet sich dadurch – entschieden. Nun erhielt ich von ecoyou – einem jungen Start Up, das Plastik den Kampf angesagt hat – eine kurzstielige Hobel zum Aufschrauben. Weil ich immer öfter Fragen zur Hobel erhalte, hoffe ich, mit dem heutigen Beitrag etwas Licht in die Hobelwelt zu bringen, indem ich euch die wichtigsten Unterschiede und meine Erfahrung mit den unterschiedlichen Hobelmodellen näher bringe.

Verschiedene Hobelmodelle

Wie schon angekündigt gibt es folgende Unterschiede bei Rasierhobeln:

  • Langstielig
  • Kurzstielig
  • Schraubmechanik
  • Butterflymechanik
  • komplett aus Edelstahl
  • Klinge Edelstahl Stiel aus Holz
Kurzstielige Rasierhobel mit Holzstiel zum Aufschrauben
Kurzstielige Rasierhobel mit Holzstiel zum Aufschrauben
Langstielige Rasierhobel mit Edelstahlgriff und Butterflymechanik
Langstielige Rasierhobel mit Edelstahlgriff und Butterflymechanik

Kurz- oder Langstiel?

Bei meinem Hobelkauf hab ich einfach geschaut, welche Hobel besser in der Hand liegt und habe mich für Langstiel entschieden. Nun habe ich den direkten Vergleich und es ist nach wie vor so: die langstielige Hobel liegt besser in der Hand. Was aber total spannend ist: mit der kurzstieligen Hobel führe ich die Hobel offenbar anders. Denn das Rasurergebnis ist ein schöneres.

Lang- und Kurzstielhobel im Vergleich

Edelstahl- oder Holzstiel?

Ich hab mit Holz so mein Problem… Ich liebe es, weil es ein Naturmaterial ist. Aber bei der Rasierhobel ist es echt schwierig, finde ich. Meine Rasierhobel liegt in der Dusche auf einer Ablage. Somit besteht das Problem, dass das Holz bei jeder Dusche nass wird oder im schlimmsten Fall auch mal im Wasser, das nicht abtropft, zu liegen kommt. Somit besteht die Gefahr, dass sie nie richtig trocknen kann und das Holz zu schimmeln beginnt. Würde ich die Hobel immer brav aus der Dusche mit hinaus nehmen und sie schön trocknen lassen, wär es kein Problem. Hier siegt bei mir die Gewohnheit, weshalb ich lieber zu einer reinen Edelstahlhobel greife.

Schraub- oder Butterflymechanik?

Beide Mechaniken haben Vor- und Nachteile. Mir kommt vor, als wäre die Schraubmechnaik stabiler, als die Butterflymechanik. Jedoch ist die Butterflymechanik wesentlich komfortabler, hat mensch etwas stärkeren Haarwuchs zu beseitigen (soll ja schon mal vorkommen). Denn die Haare sammeln sich an der Unterseite der Hobel, sobald sie etwas länger sind. Dann muss der Klingenkopf aufgemacht und die Härchen entfernt werden, damit die Klinge wieder frei ist und weiter rasiert werden kann. Das ist mit der Butterflymechanik wesentlich komfortabler. Bei der Schraubvariante habe ich – bei mir – auch die Angst, dass ich in einem unbedachten Moment den Klingenkopf falsch an- und somit voll in die Klinge rein greife. Das könnte dann ziemlich übel enden…

Und reinige ich die Rasierhobel mit Schraubmechanik in der Dusche, dann kommt Wasser ins Gewinde. Das ist vielleicht eh egal. Aber bei der Hobel mit Holzstiel habe ich ein etwas ungutes Gefühl dabei und bin aktuell darauf bedacht, die Holzhobel so trocken wie möglich zu halten.

Die „Grundreinigung“ des Rasierkopfes ist jedoch bei der Hobel zum Aufschrauben einfacher. Bei der Butterlymechanik muss ich mit einer alten Zahnbürste arbeiten, um hartnäckige Seifenreste wirklich spurlos wegzubekommen. Bei der Rasierhobel zum Aufschrauben kommt mensch wesentlich besser an die Seifenreste ran, weil sie einfach in die Bestandteile zerlegt wird.

Fazit

Bei mir steht nach wie vor die Butterflymechanik auf Platz 1. Auch wenn meine langstielige Rasierhobel mit Butterflymechanik vielleicht nicht so ein schönes Rasurergebnis abliefert. Eine Hobel mit Holzstiel hätte ich mir aus genannten Gründen nicht gekauft. Die vorhandene werde ich jedoch auf Reisen mitnehmen, weil sie etwas kleiner ist. Die Variante zum Aufschrauben empfehle ich all jenen, die nicht so ungeschickt sind wie ich. 😉 Unterm Strich sind beide Rasierhobelvarianten zu empfehlen. Und wer gerne Naturmaterialien anstelle des kalten Edelstahls bevorzugt, ist bei einer Hobel mit Holzstiel bestens aufgehoben.

Wie ein Schicksalsschlag das Schenken verändert

Katze Felix wird gekrault

Viele Jahre schon wichteln wir in meiner Familie zu Weihnachten. Jede/r schreibt seinen/ihren Namen inklusive zweier Wünsche auf das Zettelchen. Und dann wird gezogen. Somit wird nur etwas geschenkt, das der- bzw. diejenige wirklich benötigt. Und der/die Schenkerin hat wesentlich weniger Aufwand, ein Geschenk zu besorgen. Heuer ist jedoch ein trauriges Schicksal unsere Weihnachtsschenkerei ganz anders.

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YouFlake it – fertige Müslimischungen zum Selberflocken

You Flake Getreidemischung Flyer

[Werbung] Vitamine und Mineralstoffe sollen in voller Verfügbarkeit in meinen Körper. Das schaffe ich, indem ich seit einiger Zeit meine Müsliflocken selber flocke. „I flake it – you flake it“ könnte also das Motto lauten. Vor einiger Zeit habe ich euch hier am Blog verraten, warum es gut ist, sein Getreide selbst zu flocken. Ich beziehe meine „Körndeln“ ja primär von unserer Food Cooperative. Aber mir ist auch klar, dass nicht jedeR so viel Zeit in die Lebensmittelbeschaffung investieren kann. Was also tun, wenn du kaum Zeit zum Einkaufen hast oder noch weniger Zeit hast, dir deine eigene Müslimischung zusammenzustellen, aber dennoch hochwertiges Getreide zum Selberflocken beziehen möchtest?  YouFlake könnte eine Lösung für dich sein, wenn du auf der Suche nach einer fertigen Getreidemischung zum Selberflocken bist.
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Wusstest du schon, was Aronia alles kann?

Titelbild Aroniabeere

Aroniabeeren kam mir das erste Mal von einigen Jahren unter, als meine Tante zu Weihnachten Aronia-Ursaft verschenkte. Aber ich habe mich nicht weiter damit beschäftigt. Superfood hat mich noch nie so recht interessiert. „Das wird wohl wieder ein Hype sein, der bald verfliegt“, dachte ich mir. Letztes Jahr erfuhr ich, dass meine Bekannte Regina auf 1,5 Hektar Aroniasträucher hat und aus den Beeren Saft, Sirup, Gewürzgelee, Fruchtaufstrich, Tee, Pulver uvm. produziert. Da war dann die Aroniabeere schon etwas interessanter für mich. Ich probierte die ersten Produkte aus. Vor allem der Tee hatte es mir sehr angetan. Seit Kurzem sind Regina und ihr Mann Josef  ProduzentInnen unserer Lebensmittel-Einkaufsgemeinschaft Food X. Das brachte mich dazu, mich näher mit Aronia zu beschäftigen. Und es ist nicht ganz uninteressant zu wissen, was die Beere alles kann. Ich hab für euch recherchiert und möchte euch heute einen kleinen Einblick in das heimische Superfood geben. Mehr…

Schmackhafte Süßkartoffelsuppe mit Ingwer und AND SOY aus Österreich

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[Werbung] Ingwer hat es schon vor langer Zeit in meine Küche geschafft. Heuer wurde die Knolle zur Heilpflanze des Jahres ausgerufen. Und wird somit einen noch größeren Boom erleben. Ingwer ist scharf (für mich sehr, für andere fast gar nicht), mit einer leichten Zitronennote und macht Tees und diverse Gerichte sehr schmackhaft. Einziges Problem: die Knolle kommt von weit, weit weg. Das war auch bislang immer mein Wermutstropfen. In den Supermarktregalen ständig verfügbar, bin ich dazu übergegangen, Ingwer nur noch am Biomarkt zu kaufen. Oder darauf zu verzichten. Seit heuer freu ich mich jedoch ungemein, da es erstmals Ingwer aus Österreich zu haben gibt. Obwohl ich dabei auch ein weinendes Auge habe. Mehr…

„Wenn Sie nur wüssten, wie ich meine Zähne putze“ – mein innerer Monolog bei der Mundhygiene

Den Satz vor und/oder nach einem Zahnarzttermin „Einen Termin für die Mundhygiene müssen wir dann auch bald ausmachen“ ignorierte ich mehr oder weniger. Die Frage „Sollen wir auch gleich die Mundhygiene machen oder wollen Sie nur mal einen Kontrolltermin?“ bei einer Terminvereinbarung beantwortete ich mit „Nur einen Kontrolltermin bitte“. 28 Jahre lang hatte ich keine Mundhygiene. Seit 3 Jahren werde ich jedoch damit „gequält“.  Am Land ist Mundhygiene nicht so im Trend, wie mir scheint. In der Stadt wird damit – das ist jedenfalls mein Gefühl – recht gern ein Taschengeld dazu verdient. Ich war und bin so bockig, weil ich der Meinung bin, dass ich keine Mundhygiene benötige (auch wenn mir schon sehr viele Menschen das Gegenteil gesagt haben) bzw. wenn, dann nur in sehr langen Abständen. Ich habe keinen Zahnstein und keine Verfärbungen. Im September diesen Jahres ließ ich mich jedoch weichklopfen. Ich tanzte nach fast zwei Jahren (nach meiner Zahnspangenentnahme – da hatte ich die letzte Mundhygiene) wieder einmal zum Zanderlpolieren an. Mehr…

Gesundes Frühstück Vol. 2: Congee

Congee Titelbild

Gesundes Frühstück – das ist so eine Sache. Ich war einige Zeit lang von selbst gemachtem Müsli begeistert. Dann hörte jedoch Herr von Anders auf, Pflanzenmilch zu trinken. Für mich allein zahlte es sich nicht aus, welche zu machen, denn mit meinem Gerät muss ich mind. 1,3 Liter erzeugen. Für mein Müsli benötigte ich nur ganz wenig, da die Hauptkomponente aus Obst bestand. So stellte sich einige Zeit wieder der Klassiker ein: Kaffee, Honig- und Marmeladebrot. Durch einen Onlinekurs zum Thema Powerfrühstück kam ich in den letzten Wochen jedoch auf neue Ideen und probierte einiges aus. Meine Versuche und meinen aktuellen Frühstücksfavoriten stelle ich euch heute vor. Mehr…