ich mach es anders

Fuck Beauty – lieb dich selbst! [Buchrezension]

Fuck Beauty Titelbild

Was hat Fuck Beauty, bzw. Schönheit mit Nachhaltigkeit bzw. ich mach es anders zu tun? Eine ganze Menge, sag ich. Nunu Kaller, Bloggerin auf ichkaufnix, hat ihr zweites Buch geschrieben. Das erste handelte von ihrer Shoppingdiät. Das zweite nun über Schönheitsideale und den aktuellen Schönheitswahn. Darüber, dass Frauen selbst bestimmen sollen/können/müssen, was schön ist und sich das nicht von anderen einreden lassen. Darüber, dass Frauen sich selbst lieben können/sollen, so wie sie sind. Ich werde heute viel über mich selbst preis geben. Dann natürlich das Buch rezensieren und am Ende gibt es die Möglichkeit, eines von zwei „Fuck Beauty“-Exemplaren zu gewinnen.

Meine eigene Geschichte

Mit meinen 31 Jahren gehe ich sehr selbstbewusst durch die Gegend. Ich mag meinen Körper und meine Rundungen.  Ich lasse mir von niemandem einreden, wie ich mich anzuziehen oder zu schminken habe. Auch wenn ich immer wieder höre: „Ach, geschminkt siehst du so viel hübscher aus. Warum machst du das nicht öfter?“ Oder: „Kontaktlinsen stehen dir so gut. Warum setzt du nicht öfter welche ein?“

Aber nicht immer war ich so selbstbewusst und antwortete z. B. auf die Frage mit den Kontaktlinsen „Weil ich meine Brille liebe und sie einfach zu mir gehört.“. Es hat mich einige Jahre harter Schule und Arbeit an mir selbst gekostet, um heute so dazustehen, wie ich dastehe.

„Du isst zu viel. Aus dir wird nie ein Model.“ – Fuck Beauty

„Du isst zu viel.“ „Du wirst nie ein Model werden.“ „Du hast einen fetten Hintern.“ „Du hast fette Beine.“ „Du bist dick.“ Solche Aussagen – von Kindesalter an bis zur Pubertät – ließen mich glauben, dass ich tatsächlich fett sei. Mein „Highlight“ erlebte ich mit zarten 14 Jahren. Im Bushäuschen nahe der Schule war ein Foto von mir auf die Decke geklebt. Die Überschrift lautete: „Das hässlichste Mädchen der ganzen Schule“. Ein „netter“ Schulkollege hatte sich den „Scherz“ erlaubt, es anzubringen. Ein Jahr zuvor ging ein Foto von meinem Hintern durch die ganze Schule. Eine Schulkollegin hatte es gemacht, als ich vom Bus ausstieg. Die blöden Sprüche hab ich heute noch in meinen Ohren. 

Dies sind ein paar Auszüge von Mobbereien und Erlebnissen, die an meinem Selbstwertgefühl extrem gekratzt haben. Da kann frau sich nur schirch und fett fühlen. Natürlich gibt es noch wesentlich boshaftere Mobbingformen. Aber das ist ein Teil meiner Geschichte, die mich geprägt hat. Ich habe mit sehr vielen Personen aus dieser Zeit keinerlei Kontakt mehr. Diese Leut wundern sich zum Teil darüber. Für mich war es eine logische Konsequenz und ich konnte den letzten Schultag kaum erwarten.

Der Zeitpunkt, an dem ich feststellte, dass ich schön bin

Dass ich normalgewichtig bin, habe ich mit 15 festgestellt. Eines Tages war die Schularztuntersuchung angesagt. Viele Mädchen erhielten die Diagnose Übergewicht und kamen frustriert in die Klasse zurück. Auf meinem Zettel stand das nicht und mir ging endlich das Licht auf. ICH BIN NICHT FETT UND HABE KEINEN FETTEN HINTERN. ICH HAB MIR DAS ALL DIE JAHRE NUR EINREDEN LASSEN.

Das war der Zeitpunkt, an dem ich begonnen habe, an mir und meinem Körper zu arbeiten. Der Zeitpunkt, an dem mir bewusst wurde, dass ich gar nicht dick bin, sondern einfach Rundungen an den richtigen Stellen habe. Mir wurde bewusst, dass ich meinen Hintern nie schmäler bekommen würde. Ich wusste bald, dass meine breiten Hüften einfach breit sind und meine Beine eben kurz und stämmig. Mit meinen dicken Wadeln mache ich jedem/jeder FußballerIn Konkurrenz. Und mit dem Essen habe ich auch nie aufgehört. Schon immer ein bissl aufgepasst, dass es nicht zu viel Naschereien waren. Aber ich habe in meinem Leben noch nie eine Diät gemacht. Der Jojo-Effekt, den ich bei einer Schulkollegin erlebt habe, hat mich vermutlich davon abgehalten. Und ich hab keine Lust auf Selbstgeißelung. Und: eine Diät war nie notwendig, da ich kein krankhaftes Übergewicht hatte. Nie. 

Mein damaliger Freund zu dieser Zeit hat auch zum Aufbau meines Selbstbewusstseins beigetragen. Er sagte mir immer wieder, wie schön ich sei. Dass ich keinen fetten Hintern hätte und meine Beine gerade richtig seien. Traurig, dass frau das braucht, aber mir hat es geholfen, mich selbst zu lieben. Danke dafür, Herr Ex-Freund!

Ich und Schminke

Ich finde mich also schön. Dennoch schminke ich mich gelegentlich für berufliche Anlässe. Meine Schminkgrundausstattung ist nicht jene, die auf dem Titelbild zu sehen ist, sondern folgende:

Meine Schminkausstattung. Make Up, Puder, Rouge, Eyeliner, Abdeckstift, Lidschatten, Wimperntusche

Wimperntusche und Abdeckstift (den ich nur im Rahmen der großen „Schminksession“ verwende) sind neu. Alles andere ist mehrere Jahre alt. Das Make Up befindet sich in mittlerem Alter – also so bei ca. 3 Jahren. Lidschatten, Kajal, Rouge und Puder sollten vom Alter her eigentlich schon in Pension sein. Das Rouge ist über 10 (!!) Jahre alt. Ich habe es über Jahre hinweg getestet: Pfeif auf die Vorgaben, eine Wimperntusche sei nach wenigen Monaten zu entsorgen, sobald sie geöffnet ist. Sie hält Jahre. Und sie verursacht keine Ausschläge oder anderes Ungetüm. Gleiches gilt für Kajal & Co.

Mit Concealer und anderen unaussprechlichen Schminkzeugs – also alles, was über das Alltägliche hinaus geht – konnte ich noch nie etwas anfangen. Dass es Concealer auch in Grün gibt, habe ich erst vor zwei Jahren erfahren… Wie auch immer. Vor Jahren erhielt ich von einer Visagistin ein paar Tipps, wie ich mich bei meiner Gesichtsform richtig schminke. Und diese Tipps wende ich nach wie vor für meine paar Schminksessions im Jahr an. Dafür brauche ich ganze 15 Minuten (Haaremachen ist dabei inkludiert) und verteufle während dem Schminken bereits das Abschminken.

Fuck Beauty – meine Mini-Rezension

Ganz ehrlich schaffe ich bei Nunus neuem Buch „Fuck Beauty“ keine klassische Rezension. Das Thema ist zu emotional. Und weil ich, denke ich, schon recht weit im „Forschungsfeld“ Selbstliebe bin. Weil mich schicki-micki-Schönheitsideale nicht interessieren. Ich habe bis auf die BRAVO nie irgendwelche Hochglanz-Hefteln gelesen. Stars und Glamour haben mich nie interessiert. Ich schminke mich seit Jahren kaum (verantwortlich dafür war in meiner Studienzeit eine ungeschminkte Kollegin, die ich auf den ersten Blick nicht erkannt habe) und ich bin trendresistent, was Kleidung angeht. Umso mehr war ich darauf gespannt, was mich bei „Fuck Beatuy“ erwartete. So, nun hab ich genug über meine Geschichte und Selbstwahrnehmung erzählt. Jetzt geht´s um das Buch. 

Ehrlich, authentisch und realistisch

Nunu schreibt in „Fuck Beauty“ sehr ehrlich und authentisch. Sie berichtet von ihren eigenen Erfahrungen – als Kind, Jugendliche und Erwachsene. Schreibt darüber, mit welchen Teilen ihres Körpers sie bis zuletzt haderte und welche Selbstexperimente sie gewagt hat. Was mich fasziniert hat, war ihr Weg, den sie während dieses „Projekts“ gemacht hat. Sie bringt auf niederschwellige Art und Weise ihren Leserinnen (ja, die werden primär weiblich sein) nahe, wie sehr wir von Schönheitsidealen aus Werbung und Medien verseucht sind. Und sie ruft alle Frauen dieser Welt immer wieder auf, zu sich selbst zu stehen. So wie sie sind. Auf der Buchhinterseite richtet sie einen Appell an die Leserinnen, der da lautet „Ladies, liebt euch selbst!“. Das kann ich nur unterstreichen.

Curvy-Models, Body Positive-Bewegung und Instagram

Was mich persönlich schockiert hat, waren Nunu´s Recherchen zu Schönheitsidealen im Internet – allem voran Instagram. Als Kaum-Instagrammerin sag ich nur: Krank, was da abgeht! Ein bisschen war die Lektüre aber auch wie ein Spiegel für mich. Nämlich im Sinne der Selbstdarstellung. Immer mehr Menschen posten Selfies – mit selbem Gesichtsausdruck, perfekt gestylt und passenden Hashtags.  Ich genauso – zwar ohne perfekt gestylt zu sein und ohne einen einstudierten Gesichtsausdruck zu haben. Dennoch pose ich ein bisschen und versuche, nicht ganz zerknautscht auszusehen. Diese Bilder bekommen mit Abstand die meisten Herzechen oder Daumen. Und ich frage mich schon immer, warum das so ist. „Fuck Beauty“ hat darauf eine Antwort. Gelernt habe ich durch dieses Buch, dass Curvy-Models immer mehr werden (auch wenn sie nach wie vor noch einen Bruchteil aller Models ausmachen) und es eine Body Postitive-Bewegung gibt, die schön langsam auch bei uns ankommt. Ich bin schon gespannt, was dies bei uns verändern wird.

Liebe ich mich tatsächlich so, wie ich bin? – Wozu mich Nunu´s Buch veranlasst hat

Ich schrieb vorhin ja, dass ich mich so mag, wie ich bin. Und darauf war ich immer sehr stolz. Tja, die Lektüre von „Fuck Beauty“ ließ mich immer wieder darüber nachdenken, ob ich mich tatsächlich so liebe, wie ich bin. Oder ob ich mir das nicht nur einrede. Der Selbsttest öffnete mir die Augen. So wie Nunu es gemacht hat und in ihrem Buch beschreibt, habe ich mich nackig vor den Spiegel gestellt und von oben bis unten betrachtet.

Ich legte bei meinem Gesicht los. Das mag ich. Braune Augen, schwarze Wimpern und Augenbrauen, volle, rote Lippen, die Nase in der für mich passenden Größe – alles super. Muss nicht geschminkt/kaschiert werden. Schultern – breit aber ok. Brüste – genau die richtige Größe. Mein Bauch – den mochte ich schon immer. Meine Hüften – weit weg von 90 – aber über die Zeit habe ich sie lieben gelernt. Und dann ging es über zur früheren „roten Zone“. Mein Hintern, meine Schenkel und Beine. Nun ja, ich merkte einen leichten Widerstand. Sooooo super schaut das alles doch nicht aus, wie ich mir über die Jahre eingeredet habe. Dass ich mir bislang nicht viele Gedanken darüber gemacht hatte, liegt wohl daran, dass ich kaum vorm Ganzkörperspiegel stehe. Nackt schon gar nicht.

Spiegel sind einfach überflüssig, oder?

Spiegel finde ich großteils überflüssig. Einmal geschneuzt und geschminkt (wenn es denn mal sein muss) schaue ich in keinen Spiegel mehr. Das war schon immer so.  Und jetzt – stehe ich nackert davor und bewundere mich. Ein ungewohntes Gefühl. Hintern, Schenkel und Beine betrachte ich etwas kürzer, als alle anderen Körperteile. Schlussendlich schließe ich mit dem Gedanken ab „Du bist schön, so wie du bist. Auch dein Hintern, deine kurzen Beine und die dicken Schenkel magst du.“ Mir das laut vorzusagen, danach war mir gerade nicht. Das habe ich aber beim nächsten Mal vor. Ein bisschen hab ich also doch noch an mir zu arbeiten…

Ich kann Nunu´s Gedankenganzg, wie denn die Welt aussehen würde, gäbe es keine Spiegel, einiges abgewinnen. Sie bringen uns in Kombination mit den Wahnsinnigkeiten in Internet, Fernsehen und Hochglanzmagazinen dazu, uns selbst zu kritisieren. Makel nicht anzunehmen wie sie sind, sondern abzustoßen.

Gewinnspiel – beendet!

Der KiWi-Verlag war so nett und hat mir neben meinem Rezensionsexemplar noch ein weiteres Buch für eine Verlosung zur Verfügung gestellt. Da ich generell gelesene Bücher weiterverschenke, verlose ich beide im Rahmen eines Gewinnspiels.

Was du dafür tun musst?

Schreibe mir im Kommentarfeld zum Blogbeitrag, was du an dir liebst. Das können Körperteile, Chrakteristika, Eigenschaften oder alles zusammen sein. Unter allen TeilhemerInnen werde ich die zwei GewinnerInnen ziehen. Eine Info vorab: eines der Exemplare hat auf einer Seite ein Eselsohr. Das sollte den Lesefluss aber nicht stören.

Dauer & Teilnahmebedingungen

Das Gewinnspiel läuft bis Freitag, 9. Februar 2018, 16:00. Teilnahmeberechtigt sind volljährige Personen, wohnhaft in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Die GewinnerInnen werden in einem Losverfahren gezogen und anschließend schriftlich verständigt. Eine Barablöse ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Vielen Dank für die zahlreiche Teilnahme! Die Gewinnerinnen wurden bereits schriftlich verständigt.

Eckdaten zum Buch

Kaller, Nunu (2018): Fuck Beauty – Warum uns der Wunsch nach makelloser Schönheit unglücklich macht – und was wir dagegen tun können. 1. Auflage. Köln: Kiepenheuer & Witsch

Vielen Dank an dieser Stelle an den Verlag, der mir 2 Exemplare kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

& KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Hallo,
    das Buch steht schon auf meinem Wunschzettel 🙂 An mir mag ich meine Stupsnase. Auch wenn manche die als Himmelfahrtsnase verunglimpfen…

  • Hallo liebe Namensvetterin ☺ Hab schon ein paar mal von dem Buch in Facebook gelesen und würde es natürlich gern gewinnen.
    Zu mir.
    Vorab muss ich sagen, dass auch ich ganz lange in der Schule gemobbt wurde und in Folge dessen, durch diverse Essstörungen geschliddert bin. Erst in der Schwangerschaft habe ich meinen Körper lieben gelernt. Mittlerweile kann ich sagen, dass ich sogar meinen Bauch liebe. Auch wenn er jetzt hängt und eine große Kaiserschnittnarbe zu sehen ist. Er hat meinen Spatz beschützt und versorgt und er liebt es sich an ihn zu kuscheln. Ich liebe meinen „Schwabbelbauch “ und auch mit allem anderen stehe ich nicht mehr in Konflikt.

    LG Sabrina

  • Hallo Sabrina!
    Ich denke, wir sind Schwestern im Geiste 🙂 Auch ich war immer ein wenig untersetzt, mit dicken Wadln ausgestattet, aber nie übergewichtig. Wurde auch gemobbt, allerdings von meiner Lehrerin in der Modeschule, die immer an mir herumzupfte und meinte, “a bisserl tu ma da aber scho no abnehmen vor der Modenschau, gell“. Als auch die Intervention meiner Eltern nichts brachte, ich vor lauter Bauchweh nicht mehr in die Schule wollte und kurz vorm Wechseln war, klatschte ich ihr rotzfrech einen Zettel von meinem Hausarzt hin, auf dem er schrieb, dass ich Normalgewicht hab und nicht abnehmen brauch. Dann war Ruhe!

    Meine Schminkutensilien belaufen sich ungefähr auf die gleiche Menge und dasselbe Alter wie deine, und warum ich mir jede Saison neue Fetzen kaufen soll, versteh ich nicht 😉 Ach, und ich bin übrigens auch 31 😉

    Das Buch klingt super! Ich bin ja schon recht weit was meine Selbstliebe angeht, aber ich denke da geht noch was!

    Übrigens mag ich an mir meine Hände total gern und meine kräftigen Beine, die mich echt meilenweit überall hin tragen. Und meine Zehen sind voll schön 😀

    Lg Barbara

    • Hallo Schwester im Geiste 😉

      echt arg, dass du von deiner Lehrerin gemobbt wurdest! Diese Menschen haben keine Ahnung, was sie Kindern/Jugendlichen damit antun. Ich find es großartig, dass du ihr mit der Bestätigung des Hausarztes gezeigt hast, was los ist. Ich hoffe, das hat ihr die Augen geöffnet!

      Alles Liebe,

      Sabrina

  • Was ich an mir mag ist schon eine herausforderung deshalb könnte dazulernen ein guter Weg sein. Ich mag das ich zuhören kann das ich gerne lache und jede Menge Spaß habe. Und für optisch sich lieb haben babyschritte.

  • total netter eintrag, der zum nachdenken anregt!

    ich mag meine taille – die ist immer schmal egal was sich rundherum tut. aber auch sonst fühl ich mich in mir ganz wohl…

    liebe grüsse
    alex

  • Ich bin dankbar, als Friseurin und Visagistin über meine Tätigkeit anderen Frauen zeigen zu können, dass in ihnen wundervolles steckt. Vor allem Innen drin und in jeder Einzelnen. Sie kommen zu mir um sich äusserlich schöner zu fühlen und verlassen meinenPlatz im besten Fall voller Innerer Schönheit.
    an mir liebe ich, dass ich die Fähigkeit besitze, die Welt und mich jeden Tag ein Stück weit so zu sehen wie es ist und nicht wie es sein soll.
    Der Welt und mir nichts vor zu machen und trotzdem den spielerischen Zugang mit Rolle und Selbstbild nicht zu verlieren ist mein Bedürfnis.
    An mir liebe ich mein inneres verspieltes Kind und auch meine innere liebevolle Mutter.

  • Hallo Sabrina!
    Ein schöner Artikel und ein toller Blog (grad erst entdeckt, muss gleich stöbern)!
    Ich hab schon lange aufgehört, mich für andere zu verbiegen, sei es optisch oder charakterlich 😉 Derzeit bin ich hochschwanger und liebe es, zu sehen was der Körper für Höchstleistungen vollbringen kann. Daher mag ich an mir besonders meinen Bauch…mit Inhalt;-)

  • Dem „zwischen „ist schon ok“ und Selbstliebe geht noch was“ meiner Vorposterin kann ich mich anschließen 🙂
    Ich hab den Eindruck, meine Generation (jetzt Mitte-Ende Zwanzig) hat diesen krassen Schönheitswahn und Selbstoptimierungsdruck noch nicht so mitbekommen, weils noch keine sozialen Medien und ständige Selfies gab, und dafür bin ich auch dankbar, keiner weiß, was sonst mit meinem recht gesunden Selbstbild passiert wäre. Optisch mag ich an mir meine Augen, meine Augenbrauen, generell mein Gesicht, meine Hände und Füße… und ja, das dazwischen ist vielleicht nicht ideal, aber meins 🙂
    Ich selbst sehe Kosmetik auch nicht als Zwang an, dafür, dass ich oft über Make-Up schreibe, schminke ich mich vergleichsweise wenig und gehe auch ungeschminkt vor die Tür. Da muss man, denke ich, auch stark differenzieren zwischen Leuten, die sich ohne nackt und „halb-fertig“ fühlen und wo es fast in einen Zwang ausartet und denen, die sich einfach so gerne mal schminken 🙂
    Das Buch würde mich sehr interessieren, das steht schon seit der Ankündigung auf meinem Wunschzettel.

    Liebe Grüße,
    Kati

  • Oh, wenn ich es nicht gewinne, kaufe ich mir das Buch! Steht schon auf meiner Wunschliste, habe es nur noch nicht in die Stadt geschafft. 🙂
    Ich liebe an mir meine Augen mit den langen Wimpern, meinen Mund, den muss ich nicht schminken, damit er hübsch ist. Ansonsten mag ich, dass meine zuvielen Kilos wenigstens gut verteilt sind. 😀
    Liebe Grüße
    Anja

  • Hi Sabrina, ich habe mein Leben auch mit Kurven verbracht – mittlerweile bin ich in einem Alter, wo ich sowieso mehr oder weniger unsichtbar bin. Was ich sehr gerne an mir mag sind mein Humor und Herzlichkeit, meine Augen und meine Schulterpartie. Arme, Hände und Beine sind auch ok. 🙂

  • Hallo. Mir geht es ganz genauso wie dir, die Liste der Dinge, die ich an mir mag ist lang: Augen, Mund und Gesicht, Hals, Taille, Hüfte. Hintern, Beine, Fesseln & Füße besonders. Der Rest, naja geht so. Eigentlich auch ok soweit (für meinen Geschmack etwas zu viel Oberweite und Bauch) ich hab aber meinen Frieden damit gemacht. Noch nie eine Diät.
    Zwischen „ist schon ok“ und Selbstliebe geht natürlich noch was und so würde ich mich auch sehr über das Buch freuen und die Spiegel-Übung ausprobieren. Liebe Grüße aus Berlin… Bea

    • Hallo Beate,

      find ich gut, dass wir uns anscheinend in der Sache ähnlich sind 😉
      Ich find auch, dass bei „ist schon OK“ noch einniges geht.

      Ich drück die Daumen!

      LG Sabrina

  • Was ich an mir mag – vor 3-4 Jahren wäre mir dazu nicht wirklich viel eingefallen, mittlerweile mag ich mein Gesicht, mein Lachen, meine Offenheit, Fürsorglichkeit, Aufnahmebereitschaft, innere Ruhe (die ich zugegebener weise auch manchmal verliere) und vor allem meine Neugier auf Neues!

  • Sehr spannend, das Buch würd ich auch gern lesen 😉
    Ich liebe an mir meine braunen Augen, die ich glücklicherweise meinem kleinen Sohn vererbt habe und jeden Tag staunen darf, wie wunderschön sie sind. Und ja, auch meine Schwangerschaftsstreifen, die gehören nun eben zu mir und zeigen, welches Wunder mein Körper vollbracht hat (zwar nicht jeden Tag, manchmal ärgere ich mich auch darüber, aber ich kann sie die meiste Zeit annehmen, wie sie sind.)

  • Hey liebe Sabrina…. Jetzt hast du mich echt neugierig auf das Buch gemacht….. Also ich mag an mir beaondera meine Augen und meine Beine wobei ich mit dem Rest auch zufrieden bin…..
    Es würde mich echt freuen wenn ich ein Buch gewinnen würde, ansonsten werde ich es mir einfach selbst kaufen 😉 lg

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