ich mach es anders

Rückblick November [Konsumbuch 2017]

Adventkalender Wiener Bezirksimkerei_Titel

Und schon ist der November vorüber und die Zeit für einen Rückblick meines Konsums in diesem Monat da. Ein bisschen wehmütig bin ich jetzt schon, da das Projekt bald zu Ende geht. Bevor es zu den Details geht, muss ich verraten, dass ich diesen Monat um ganze 13 15Konsumhandlungen mehr getätigt habe, als im Oktober. Ein kleiner Schreck war bei mir vorhanden, als ich meine Rechnungen in das Buch übertragen habe. Aber es hat einen einfachen Grund, warum diese Zahl zustande gekommen ist.

Insgesamt waren es im November ganze 44 46 Konsumhandlungen, die ich getätigt habe. Eben um 13 15 mehr als im Vormonat. Aber damit liege ich doch noch hinter den dem „SpitzenreitermonatenMärz (47 Handlungen) und bin gleich auf mit dem August (46 Handlungen). Mein Schreck ist verflogen, als ich feststellte, dass ich von den 44 46 über genau die Hälfte (23) Lebensmitteleinkäufe waren. 16 davon waren nachhaltig, 7 konventionell. Was diesen Monat auch interessant für mich war, war die Tatsache, dass ich nur zwei Großeinkäufe (aber diese natürlich wieder im Supermarkt 🙁 ) gemacht habe. Großeinkäufe definiere ich für unseren 2-Personen Haushalt ab EUR 20,- im Supermarkt und wenn alles quer durch dabei ist. In nachhaltig geführten Lebensmittelläden gebe ich schon auch mal für einige wenige Produkte über 20 Euro aus (das sind aber dann ganz spezielle Sachen wie z. B. ein Rehrohschinken aus Wien für Herrn von Anders), weshalb ich diese nicht als Großeinkauf zähle.

Konsumhandlungen im November

Von den insgesamt 44 46 Konsumhandlungen waren also:

  • 23 Lebensmitteleikäufe
  • 5 Mal Socialising
  • 6 Mal Büroessen
  • 10 12 Sonstige Handlungen

Die Nachhaltigkeitsbilanz sieht in einigen Bereichen ganz gut aus, ist aber beim „Klassiker“ Socialising nach wie vor ausbaufähig. Und auch bei den Sonstigen Konsumhandlungen habe ich dieses Monat etwas nachgelassen.

  • 16 nachhaltige Lebensmitteleinkäufe
  • 1 Mal nachhaltiges Socialising
  • 6 Mal nachhaltiges Büroessen
  • 4 nachhaltige Sonstige Handlungen

Sonstige Konsumhandlungen

Im November hatte ich im Vergleich zum Oktober einen Zuwachs von 100 Prozent bei den Sonstigen Handlungen. Aus 5 wurden 10.  Im Detail sehen sie so aus:

  1. Dreimal Essen mit Herrn von Anders
  2. ein Motorradhelm (den ich eigentlich schon im September im Buch hatte, aber da er nicht gepasst hat [doofes Onlineshopping] und ich zu blöd war, den Umtausch hinzubekommen, war ich diesen Monat in einem Geschäft und hab ihn so lange probegetragen, damit ich auf Nummer sicher gehen kann)
  3. ein Adventkalender von der Wiener Bezirksimkerei
  4. Parfum
  5. Sheabuttercreme
  6. ein Pilzzuchtworkshop
  7. eine Thaimassage
  8. ein neuer Haarschnitt
  9. ein Album, das ich erstmals online gekauft habe
  10. Und ein Ding, das mir jetzt partout nicht einfallen will…

Den Haarschnitt, den Pilzzuchtworkshop, den Adventkalender und die Sheabutercreme habe ich aus nachhaltigen Quellen bezogen. Den Rest nicht. Das geht das nächste Mal wider besser.

Adventkalender Wiener Bezirksimkerei. 24 verschiedene Honige aus Wien. Gekauft im November.

Meine Empfehlungen

Diesen Monat habe ich zwei Empfehlungen für euch.

Schwammerl selber züchten

Pilze im Kaffeesud, SelbstversuchEinmal ist da der Pilzworkshop bei Hut und Stiel. Dieser steht schon ziemlich lange auf meiner Agenda. Jetzt im November habe ich gemeinsam mit einer Freundin einen ganzen Tag gelernt, wie ich Austernseitlinge zu Hause züchten kann. Voll motiviert und bepackt mit Pilzmyzel und Kaffeesud habe ich zu Hause mein Glück versucht. Bei Petrischale und DIY-Kit bin ich leider gescheitert, da ich mir roten Schimmel eingefangen habe. Das Sackerl mit dem Fertiggemisch hat aber gute Chancen, tatsächlich Pilze abzuwerfen. In wenigen Tagen sollte es so weit sein, dass ich meine ersten Schwammerl ernten kann 😀 Termine zu den weiteren Workshops findet ihr auf der Website von Hut und Stiel.

Lieber Ohne in 1060 Wien

Lieber Ohne Unverpacktladen, Wien 1060Lieber Ohne ist ein neues verpackungsfreies Bio-Lebensmittelgeschäft in der Otto-Bauer-Gasse, 1060 Wien. Über die sozialen Median wurde ich im Sommer darauf aufmerksam und nun im November wurde eröffnet. Claudia und Markus bereichern Wien seitdem mit einem weiteren verpackungsfreien Lebensmittelgeschäft. Und auch die Produkte von Uni Sapon sind erhältlich 😀 Zusätzlich gibt es von Montag bis Freitag einen Mittagsteller sowie diverse Mehlspeisen. Ich hab mich schon ein bisschen durchgekostet und kann die Speisen sehr empfehlen. Ich bin unglaublich froh, dass ich nun in der Nähe meines Arbeitsplatzes einen Unverpacktladen habe. Somit kann ich perfekt mein Lebensmittelsortiment von Food Coop & Co. ergänzen. Und auch für ein Büroessen bietet sich Lieber Ohne sehr an.

Mein Fazit im November

Mein Novemberfazit ist etwas durchwachsen. Weil ich diesmal gefühlt doch wieder mehr unnachhaltig eingekauft habe, als die Monate zuvor. Ob es tatsächlich so ist, wird die Jahreszusammenfassung, die es im Jänner 2018 geben wird, zeigen.

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