ich mach es anders

Rückblick Juli [Konsumbuch 2017]

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Auch im Sommer rasen die Monate dahin, weshalb es schon wieder Zeit ist, den Juli bzgl. Konsumbuch Revue passieren zu lassen. Insgesamt habe ich 38  Konsumhandlungen getätigt, 2 weniger als im Juni. Davon waren 2 Mal Socialising, 21 Lebensmitteleinkäufe, 3 Mal Büroessen  und 12 diverse (sonstige) Konsumhandlungen.

Die Sonstigen setzen sich wie folgt zusammen:

  1. Mineral
  2. Eintritt in den Naturpark Sparbach
  3. Mineral und Weckerl während einem Ausflug
  4. Patschen für´s Büro
  5. Einkauf diverser Produkte in der Drogerie
  6. ein Mittagessen und Getränk während einem Ausflug
  7. eine Cranio Behandlung
  8. einmal Mittagessen (Essen und Saft) während einem Ausflug
  9. 3 Mal Saft

Von den 21 Lebensmitteleinkäufen waren 16 nachhaltig (gleich wie im Juni – was für ein Zufall 😀 ). Von den zwei Mal socialisen war ich zwei Mal unnachhaltig unterwegs. Beim Büroessen gewinnt die Nachhaltigkeit 2:1 und bei den sonstigen Handlungen verliert die Nachhaltigkeit haushoch mit 2:10.

Juli ist Ausflugszeit

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Wildschweine im Naturpark Sparbach

Im Juni war das Socialising sehr stark, im Juli waren es die Ausflüge. Deshalb setzen sich meine sonstigen Konsumhandlungen stark aus Mittagessen und Getränken zusammen. Wir waren diesen Monat zum Beispiel im Naturpark Sparbach und in Purkersdorf. Jetzt hab ich ja so ein tolles Radl, weshalb wir jedes zweite Wochenende einen Ausflug mit dem Fahrrad machen. In Purkersdorf waren wir motiviert Schwammerl zu finden. Leider war es viel zu trocken. Aber mal den Wientalradweg zu radeln hatte auch was. In Sparbach (nein, dort hin sind wir nicht geradelt. Hierfür muss ich noch weiter trainieren – mehr als 40 Kilometer pro Tag sind aktuell nicht drin) haben die Wildschweine, die im gesamten Gelände frei herum laufen, unsere Herzen erobert. Schockiert hat uns wieder einmal die Dummheit unserer Spezies. Mehrere Personen haben versucht, die Schweinderl anzugreifen oder haben ihnen die Kamera mit Blitz direkt vor den Rüssel gehalten. Respekt vor Tier und Umwelt ist offenbar tatsächlich für viele ein Fremdwort 🙁

Tipp des Monats – Coworking

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Arbeitsplatz im Coworking Space Cocoquadrat

Mein Büroessen setzt sich aus einer Jause zusammen und einmal Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen. Mittagessen, Kaffee und Kuchen habe ich im Coworking-Space Cocoquadrat genossen. Für alle, die nicht wissen, was ein Coworking-Space ist – soweit ich es mitbekommen habe gibt es sie primär im urbanen Raum: Es handelt sich hierbei um Büroplätze zum Mieten. Entweder stundenweise oder auch tageweise ist es möglich. Oftmals kauft mensch einen Stundenblock für einen Monat. Im Mietpreis inkludiert ist der Arbeitsplatz, WLan und oft auch ein Drucker. Besprechungsräume kann mensch meist zusätzlich mieten. Auch ist es möglich, sein kleines Unternehmen an der Adresse des Coworking-Spaces anzumelden. Warum ein Coworking Sinn macht? Mensch kommt aus den eigenen 4 Wänden raus und kann wo anders arbeiten. Ich selbst war 7,5 Stunden lang mega produktiv. Mich hat nichts und niemand abgelenkt. Ruaßi musste alleine mit der Tastatur am Schreibtisch kuscheln. Ich bekan keinen Putzfimmel und auch die Couch schrie nicht „Komm Sabrina. Leg dich nur ganz kurz hin. Du hast es dir verdient!“. Je nach Coworking-Space dient er auch super zum Vernetzen.

 

 

Ich Glückliche habe bei einem Gewinnspiel von Cocoquadrat 100 Coworking-Stunden gewonnen. Dass ich tatsächlich gewinne, hätte ich mir nicht gedacht. Weil ich auch gar nicht wusste, wann ich 100 Stunden „abarbeiten“ soll. Ich saß ja täglich im Büro und nur für ein bis zwei Stunden meine Zelte aufzuschlagen, zahlt sich für mich nicht aus. Das hat sich nun geändert und ich hab montags immer frei. Das ist für mich optimal. Ich kann jetzt nämlich testen, ob Coworking-Spaces für mich geeignet sind, um bei meinen Projekten weiter zu kommen. Und nach dem ersten Besuch würde ich sagen: ja, sie sind es 😀

Neue Patschen für´s Büro so ganz und gar nicht nachhaltig

Bei den Büropatschen muss ich mich an der Nase nehmen. Da hab ich nämlich nicht wirklich nachhaltig eingekauft. Irgendwie schon, indem ich meinem früheren Schuhändler in der Steiermark ein paar Euros dort gelassen habe. Aber die Produktion der Schlapfen ist ganz und gar nicht nachhaltig. Ich hoffe aber darauf, dass sie, wie ihre Vor-Vorgänger wieder an die 6 Jahre halten. Das haben meine ersten Schlapfen nämlich tatsächlich geschafft. Sie haben zwei Büros überlebt. Deren Nachfolger waren wesentlich teurer und fielen in die Kategorie „Gesundheitsschlapfen“, jedoch löst sich bereits die Sohle und jetzt im Sommer hab ich festgestellt, dass das Fußbett käselt. Bedeutet: Ich bekomm Käsefüße von diesen Schlapfen, was sehr unangenehm ist, da ich die Schlapfen an sehr heißen Tagen auch gern mal ausziehe.

Tu dir Gutes!

Neben meinen 2-wöchigen Gesangsstunden leiste ich mir ab und an auch eine Cranio Sacrale-Behandlung. So auch im Juli bei der lieben Anna. Ich war von Beginn an Feuer und Flamme dafür, bin es jetzt aber noch mehr. Im Juni (ich hatte vergessen, die Juni-Behandlung ins Konsumbuch zu notieren, was ich jetzt nachgeholt habe) war ich das erste Mal seit mehreren Monaten wieder bei ihr. Mein Körper hat sofort tooootal entspannt. Was für mich sehr überraschend war, war ihre Feststellung, dass mein Oberkiefer total verspannt war. Wegen der Zahnspange vermutlich. Ihre Hände zitterten extrem, als sie diese auf meinem Kiefer auflegte. Im Nachgespräch meinte sie, sie hätte erst feststellen müssen, ob sie selbst zittert oder ob das Zittern durch eine Verspannung meinerseits ausgelöst wurde. Nach kurzer Zeit war ihr klar, dass es die Verspannung war. Die „alte“ Sabrina hätte gesagt „Alles Blödsinn. Sowas gibt´s nicht. Mensch kann Verspannungen nicht spüren.“ Mittlerweile bin ich da anderer Meinung. Vor allem auch, weil mich mein Gesangslehrer zwei Tage später gefragt hat, ob ich Verspannungen hätte. Er sieht und hört das nämlich. Und beide Feststellungen haben mich schwer beeindruckt.

Im Juli hatte ich noch eine Sitzung bei Anna, um die Oberkieferspannung los zu werden. Mein Körper hat wieder sofort entspannt. Nur mein Geist wollte erst gegen Ende zur Ruhe kommen. Wir haben uns bei der Sitzung auch über das Nachspüren einer Behandlung unterhalten. Ich konnte mir nämlich nur schwer etwas darunter vorstellen und habe Anna gefragt, worauf ich achten sollte. Sie meinte, dass viele z. B. bei der Verdauung etwas wahrnehmen oder noch ein bis zwei Tage Schmerzen haben, bis sich alles löst. Bei mir war es dann so, dass ich nach der Behandlung sehr intensiv geträumt habe und mich am Morgen noch an die Träume erinnern konnte. Das tu ich normalerweise nie. Also wieder ein Zeichen dafür, dass Cranio Sacrale auch in mir etwas auslöst. Und wirkt. Da ich den Fehler gemacht habe, nach der Behandlung einen schweren Lebensmitteleinkauf nach Hause zu schleppen, werde ich wohl im August noch eine Sitzung beanspruchen. Danach wird es vermutlich wieder eine längere Pause geben.

Fazit Konsum Juli

Die großen Konsumhandlungen blieben im Juli aus. Vielmehr waren es die kleinen, die die Liste voll machten. Schwierig ist es, beim Essengehen im Rahmen eines Ausflugs nachhaltig geführte Lokale zu finden. Denn entweder gibt es diese in kleineren Ortschaften gar nicht oder, was noch viel eher der Fall ist, wir halten nicht bewusst danach Ausschau. Der Grund: Ich hab keine Lust, mich vom Ausflugsziel wesentlich weg zu bewegen, um ein Mittagessen in einem nachhaltig geführten Lokal zu verspeisen. Das geht auch teilweise gar nicht. So wie im Naturpark Sparbach. Wenn du drin bist, musst du nehmen was du bekommst oder trägst deinen Hunger noch eine Weile mit. Selbst gemachte Jause wäre eine Option. Aber dazu bin ich bei Ausflügen, gebe ich zu, oft zu faul. Obst und Wasser hab ich meistens mit. Aber kein Brot, keinen Aufstrich oder Gemüse. Das wär auch nur etwas Kleines für Zwischendurch.

Ob meine Motivation saisonales Gemüse oder Getränke zu konsumieren ausreicht, weiß ich nicht. Der Spinat im Spinatstrudel könnte heimisch sein, oder aber auch aus dem Ausland kommen. Das Fragen danach ist mir aber auch zu blöd. Denn die Servicekräfte wissen es meist gar nicht. Und ich möchte ihnen nicht noch mehr Stress mit meiner Fragerei machen, als sie ohnehin schon haben.

Obwohl ich bei Büroessen und den Lebensmitteln brav aus nachhaltigen Quellen konsumiert habe, ist es dieses Monat sehr knapp mit 19:18. Grund ist eben die Schwierigkeit mit den nachhaltigen Gaststätten. Ob sich das im August ändern wird, wird sich zeigen. Die ersten Ausflüge haben wir bereits hinter uns.

 

It´s easy being green – Just do it!

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