ich mach es anders

ich mach es anders und Veganismus

Käseersatz ist für viele ein wichtiger Bestandteil beim Veganismus. Für mich auch?

Nachdem ich seit bald 2 Jahren meinen Blogbeitrag „Die Milch von der Zauberkuh“ in den Entwürfen liegen habe und mich entschieden habe, ihn nicht zu veröffentlichen und das Thema Veganismus weiter auf die lange Bank zu schieben, ist es nun doch soweit. Der vegane Lebensstil zieht nach und nach in unseren Haushalt ein, weshalb es nun doch an der Zeit ist, dieses „Fass“ aufzumachen.

Wenn die Gesundheit plötzlich die Essgewohnheiten verändert

In meinem Unterbewusstsein aber auch Bewusstsein ist Veganismus schon länger ein Thema. Mit meinem Blogthema komme ich auch nicht drum herum. Herrn von Anders konnte ich damit nicht ganz begeistern. Nun stellte er aber vor kurzem fest, dass es ihm gesundheitlich besser geht, wenn er Milchprodukte komplett weg lässt. Und ich wurde vor einigen Monaten darauf hingewiesen, dass bei veganer Ernährung, die Regelschmerzen weniger stark sind. Da ich vor kurzem die Pille abgesetzt habe und die Einnahme mit meinen extremen Regelschmerzen zusammen hingen, ist dieses „Phänomen“ aktuell für mich von höchstem Interesse.

Der gesundheitliche Aspekt steht bei uns also im Vordergrund. Aber auch die Ethik spielt eine Rolle. Seit ich primär vegetarisch lebe (einige Fleischausnahmen habe ich im Urlaub, zu Ostern und zu Weihnachten gemacht) denke ich immer öfter über eine vegane Ernährungsform nach. Vegetarierin wurde ich aus ethischen Gründen. Ein Buch zu viel nach vielen Dokus war der Auslöser für meine Entscheidung.
In meinen Kopf geht aber einfach nicht hinein, dass Käse bei der vegetarischen Ernährungsform „erlaubt“ ist, obwohl Lab (ein Enzymgemisch aus z. B. dem Kälbermagen – also totes Tier oder ein Teil zumindest) zur Käseherstellung verwendet wird. Das passt für mich irgendwie nicht. Aber ich liebe Käse. Dilemma Nr. 1 ist also vorprogrammiert. Wenn ich es weiter denke, geht´s bis hin zu den Lederschuhen oder allen filtrierten Getränken. Dilemma Nr. 2 und Nr. 3, denn ich bin mit Lederschuhen groß geworden und dass zum Filtrieren von trüben Säften, Wein oder Bier Tierblasen verwendet werden, wusste ich bis vor 2 Jahren nicht. Aber ja, das sind die nächsten Baustellen über die ich nachdenke, wenn ich weiß, wohin mein veganer Weg gehen soll.

Testen, schmecken, weiter testen und genießen

Wir haben bereite einige vegane Lebensmittel probiert. Was wunderbar funktioniert ist Obers-(Sahne)ersatz aus Soja, Reis oder Hafer. Den verkochen wir schon seit einiger Zeit. Auch durch die Pflanzendrinks (in der gekauften Variante) anstelle von Milchen haben wir uns durchgekostet. Den Testbericht darüber gibt es schon eine halbe Ewigkeit in meinen Entwürfen. Ich werde ihn noch einmal überarbeiten, bevor er online geht, da ich ihn auf den Beitrag „Die Milch von der Zauberkuh“ aufgebaut habe, der ja jetzt nicht online geht. Aber ich denke, an unserem Fazit wird sich nur sehr wenig ändern. Aktuell testen wir gerade Sojajoghurts. Ich bekomme reines Soja ja kaum hinunter. Mit Fruchtgeschmack und damit leider verbunden mit sehr viel Zucker ist ein Joghurt auf Sojabasis aber auch für mich möglich. Mit Kokos-Joghurt hab ich so meine Problemchen. Erst neulich hab ich Lupinenjoghurt entdeckt. Davor noch nie davon gehört, muss ich mir erst anschauen, was es mit der Lupine auf sich hat.

Wo bekomme ich die Nährstoffe her?

Herr von Anders fragte mich vor einigen Tagen, wo er denn das Kalzium herbekomme, wenn er keine Milch mehr konsumiert. Dr. Suchmaschine musste für einen ersten schnellen Check herhalten. Genauso, wie bei der Frage, wie mensch eigentlich zum Vitamin B12 kommt, wenn tierische Produkte nicht mehr am Speiseplan stehen. Ich hab mittlerweile gelernt, dass

  1. obwohl uns von Klein auf verkauft wird, dass wir Milch für den Knochenaufbau und die Zähne trinken müssen und um Osteoporose zu verhindern, in unseren Breitengraden sehr viele Menschen trotz (oder gerade wegen?) eines hohen Milchkonsums an Osteoporose leiden. Und
  2. Vitamin B12 NUR in tierischen Produkten (am meisten in Innereien) enthalten ist.

Durch einen vegetarischen Lebensstil ist die Zufuhr von B12 also gut abgedeckt, weil es sich in vielen tierischen Produkten findet. Aber bei einem veganen Lebensstil? Das klingt nach einer Herausforderung. Denn ich weigere mich, zu substituieren. Und Vitamin B12 muss mit Nahrungsergänzungsmitteln zugeführt werden, um gesund zu bleiben. Ich für mich werde deshalb einen Kompromiss schließen: ich werde Blütenpollen essen. Denn auch in diesen ist das Vitamin B12 enthalten. 1 TL pro Tag reicht aus. Und der kommt ins Müsli oder Joghurt. Auch Honig wird weiterhin auf meinem Speiseplan stehen. Vor allem eignet er sich toll zum Süßen. Und eine regionalere alternative Zuckerquelle gibt es meinem Wissensstand nicht.

Die Vielfalt im Veganismus

Fix ist, dass auch eine vegane Ernährung extrem vielfältig sein kann, wenn mensch darauf achtet, möglichst viel selbst zu machen und zu kochen. Wir ernähren uns bereits jetzt schon primär von Obst, Gemüse, Schwammerl, Getreide, Ölen und Nüssen. Mit Parmesan oder ähnlichem verfeinert :p Ich denke, dass es gar nicht so schwer sein wird, die tierischen Produkte weg zu lassen. Bei Käse wird es die größte Umstellung geben (müssen) und auch Fisch wird vermutlich etwas schwer werden.

Meine Herausforderungen mit Veganismus

Schon seit längerem denke ich über einen veganen Lebensstil nach. Und darüber, wie ich dazu stehe. Nicht aus gesundheitlichen Gründen, sondern primär der Viecherl wegen. Ich lese von vergewaltigten Kühen (damit ist die Besamung gemeint). Darüber, dass wir Menschen dafür verantwortlich sind, dass die Kälber den Müttern weggenommen werden, um die Milch zu trinken, die eigentlich ihnen zusteht. Vom Notwendigen Töten um an das Fleisch zu kommen. Und ja, das ist die Tatsache. Die Viecherl zahlen den Preis, damit wir Menschen uns die Bäuche vollschlagen können.

Ich denke viel darüber nach, wie es ganz früher war (in der Steinzeit – wir recherchieren gerade auch zur Paleo-Ernährung) oder wie sich diverse Ureinwohner ernähren. Auch auf ihrem Speiseplan steht gelegentlich Fleisch, denn über Substitute verfügen sie nicht. Das B12 müssen sie sich meinem Verständnis nach also von den Tieren holen. In meinen Augen ist eher der exorbitant übermäßige Konsum von tierischen Produkten – und damit Verbunden die ganzen Abartigkeiten der Massentierhaltung – in unseren Breitengraden das Hauptproblem. Dass sich Vitamin B12 nur in tierischen Produkten befindet und mein Körper es selbst nicht herstellen kann, sagt mir, dass die Natur doch vorgesehen hat, tierische Produkte (in Maßen!!) zu konsumieren. Und seien es die Blütenpollen der Biene. Das sind meine aktuellen Gedanken dazu. In den nächsten Monaten werde ich darüber vermutlich noch weiter intensiv nachdenken.

Es gäbe noch weitere zahlreiche Gedankenkaruselle zu dem Thema, die gerade in meinem Kopf schwirren, aber ich beschränke mich auf noch zwei, nämlich:

Meine Sozialisierung

Ich breche mit meinen Gedanken und meinen ersten Versuchen bzgl. veganer Ernährungsform erlerntes Verhalten, also meine Sozialisierung, auf. Ich wuchs am Land auf, wo die Milch mit dem Milchkännchen direkt vom Bauern geholt wurde. Wo Eier direkt aus dem Nest kamen und wo Fleisch (beinahe) täglich auf dem Speiseplan stand. Ich stoße bereits mit meinem primär vegetarischen Lebensstil vor allem am Land an Grenzen. Es gibt (noch) Gasthäuser, die kaum vegetarische Speisen in der Speisekarte haben. Vegan ist vielen gar kein Begriff. Bereits Vegetarismus muss mensch erklären, weil es vielen (noch) nichts sagt. Es tut sich aber langsam etwas, auch am Land. In Wien ist das Essengehen schon länger keine Herausforderung mehr, da sich die Betriebe an die Essgewohnheiten der BewohnerInnen angepasst haben.

Ich habe keine Angst oder Scheu davor, mich ständig rechtfertigen zu müssen. Ich rechtfertige mich auch nicht, warum ich etwas esse oder nicht esse. Ich bekehre auch niemanden zu dem, was ich mache. Denn jedeR muss für sich selbst entscheiden, was für ihn/sie gut ist. Und meint mal jemand: „Nein, das könnt ich nicht! Nur Gemüse und Körndln essen“ sag ich „Musst eh nicht. Zwingt dich keiner dazu.“ und Ruhe ist. Trotzdem höre ich nicht auf, von meinen Erfahrungen und Eindrücken zu erzählen und über kurz oder lang wird es bei dem/der einen oder anderen Nicht-VegetarierIn ankommen.

Die Produkte und deren Herkunft

Joghurt aus Soja & Kokos, Tofu, Seitan & Co. – diese Lebensmittel bringe ich mit einem veganen Lebensstil unter anderem in Verbindung. Dass Gemüse, das ich gefühlt tonnenweise verdrücke, dazu gehört, ist klar. Mein Ziel ist es, möglichst regionale Lebensmittel zu konsumieren. Und hierbei stoße ich mit einem veganen Lebensstil vermutlich an Grenzen. Die Kokosnuss wächst nun mal nicht bei uns und bislang verwende ich Kokosnussöl nur für meine DIY-Kosmetik. Aber das Kokosjoghurt schmeckt mir besser, als das Sojajoghurt. Die enorme Nachfrage nach Kokosnuss, Avocado & Co. löst einen extensiven Anbau der Produkte aus, der wiederum die Umwelt in den Herkunftsländern zerstört und die Preise bei uns nach unten und in den Herkunftsländern nach oben treibt. Ein Teufelskreis. Natürlich darf nicht unerwähnt bleiben, dass Tonnen von (meist genmanipuliertem) Soja aus Übersee herangekarrt wird, um „unser“ Fleisch großzuziehen. Wie regional ist dann dein Schnitzel noch?

Bei Sojajoghurt gibt es nur einen Anbieter, den ich noch dazu NUR im Supermarkt entdeckt habe, der Sojabohnen aus Österreich verarbeitet. Probleme habe ich mit dem sogenannten Fleischersatz. Würstel, Schnitzel & Co. auf Sojabasis, meist mit Palm- oder Kokosöl (gefühlsmäßig wird immer mehr Kokosöl verarbeitet und weniger Palmöl, was aber die gleiche Problematik nach sich zieht wie beim Palmöl), Farbstoffen und Aromen sind so gar nicht meins. Ich hab zwar schon zwei, drei Mal so ein Ersatzprodukt probiert, komme aber jedes Mal zum Schluss, dass es mir gar nicht schmeckt.

Fragen über Fragen

Ich hab also ein ganzes Stück Arbeit vor mir. Wo kommt´s her? Was ist drin? Wie wird produziert? Wo bekomme ich es her, wenn ich nicht im Supermarkt einkaufen möchte? Und was könnte ich essen, wenn ich jene Lebensmittel außer acht lasse, die erst die Globalisierung ermöglicht hat? Und die Masterfrage: Was muss ich essen, um alle wichtigen Nährstoffe zu erhalten? Da kenn ich mich nämlich noch zu wenig aus. Denn offenbar ernähre ich mich aktuell richtig und habe seit meinem Umstieg auf fleischlos keinerlei Mangelerscheinungen. Deshalb hab ich mich mit dem Thema Ernährung und Nährstoffzufuhr noch nicht auseinander gesetzt.

Nächste Schritte

Unser erster Schritt war das Besuchen eines Workshops zum  Thema vegane Ernährung letzten Samstag. Um uns mal die Grundlagen anzueignen. In nächster Zeit werde ich vermutlich zahlreiche Blogs und Websites nach dem Thema durchforsten. Veganismus und andere Ernährungsformen wurden ja in den letzten Jahren zu einem Hype, die auf Blogs nach wie vor dauerpräsent sind. Das macht es um einiges leichter, mich über diverse Erfahrungen und Einschätzungen zu informieren. Ich bin schon gespannt, ob ich Seiten von ehemaligen VeganerInnen entdecke.

Weiters werde ich mich auf die Suche nach Ersatzprodukten machen. Für Topfen und Sauerrahm hab ich schon etwas gefunden. Bei Käse stellt sich für mich die Masterfrage: Brauchen wir unbedingt Käseersatz oder können wir gut darauf verzichten? Und was können wir selber machen?

Wenn mensch Veganismus weiter denkt, geht diese Lebenseinstellung noch viel weiter. Lederschuhe (auch mit denen bin ich groß geworden), Handtaschen, Gürtel, etc.. Wir haben noch viele Baustellen vor uns, wenn wir zu 100% vegan (wir nehmen hier mal Honig und Blütenpollen davon aus) leben möchten. Und vermutlich wird das nie passieren. Denn Herr von Anders kann für sich entscheiden, was er essen möchte und was nicht. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass er in Richtung Paleo-Ernährung gehen wird und ich mich primär der veganen Ernährung zuwenden werde. Unterm Stricht wird es vermutlich eine pflanzenreichere Kost, als bisher jedoch mit dem einen oder anderen tierischen Lebensmittel. Natürlich werden wir weiterhin möglichst viel mit frischen Zutaten selbst kochen.

Wird ich mach es anders ein Vegan-Blog?

Nein. Auf diesem Blog wird es maximal Beiträge dazu geben, wie es uns mit dem einen oder anderen Thema geht. Oder einen Beitrag zu einem Thema, bei dem ich der Meinung bin, dass ihr das auch wissen solltet. Vielleicht ist auch der eine oder andere Beitrag über ein Produkt dabei oder ich habe das Bedürfnis, meine Gedanken niederzuschreiben, weil mich gerade etwas besonders interessiert oder auch wurmt. Aber ich mach es anders wird bestimmt kein Vegan-Blog. Davon gibt es schon reichlich. Mir ist wichtig, die verschiedensten Möglichkeiten für einen nachhaltigen Lebensstil aufzuzeigen. Für AnfängerInnen und Fortgeschrittene. Für FleischesserInnen, VegetarierInnen und VeganerInnen. Und alle, die ich vergessen habe aufzuzählen 😉

Es kann auch gut sein, dass meine jetzige Euphorie wieder schwindet und der Veganismus wieder als unterbewusstes Thema weiter in mir arbeitet. Aktuell bin ich Feuer und Flamme, nach und nach meine Ernährung weiter umzustellen und mich mit dem Thema intensiver auseinander zu setzen. Mal schauen, wie es weitergeht 😀

It´s easy being green – Just do it!

& KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Hallo Sabrina, mir gefällt dein Beitrag und dein Gedankengänge: Kennst du das Kochbuch von Lisa Pfleger: „vegan regional saisonal“ Da sind viele einfache Rezepte drin, die mich ansprechen; und sie kommt ganz ohne industrielle Zutaten aus… Viele liebe Grüße, Anita PS: ich ernähre mich übrigens nicht vegan 😉

  • Hi! super super, dass du dich immer mehr damit auseinandersetzt und auseinandersetzen wirst.. du wirst draufkommen, dass die vegane Ernährungsweise wirklich viiiiele positive Aspekte mit sich zieht. Bei mir war es auf jeden Fall so.. aus einem Experiment wurde eine neue Lebensweise, die mich wahnsinnig bereichert, an stetig neuem Wissen und positiven Begleitaspekten :-).

    Zu einem Punkt möchte ich mich gerne äußern:
    „Vitamin B12 NUR in tierischen Produkten (am meisten in Innereien) enthalten ist.“

    Dem muss ich widersprechen.. es ist tatsächlich in vielen Köpfen verankert, dass Vitamin B12 ausschließlich über tierische Produkte aufgenommen wird. Dem ist nicht so!!! Wenn man sich genau mit diesem Thema beschäftigt, genau recherchiert und Infos und Wissen von Fachleuten einholt, wird man zu der Antwort gelangen: jeder mensch sollte eigentlich B12 substituieren, denn es ist ein Irrglaube, dass VitB12 nur in tierischen Produkten vorkommt.

    Hierzu ein aktueller, wirklich sehr lehrreicher Dokumentationstipp, den ich dir ans Herz legen will: What the Health!

    Liebe Grüße,
    Mary

    • Hallo Mary!
      Ja mal schauen, wo mein „Experiment“ endet 😀
      Das mit dem Vitamin B12, dass es nur in tierischen Produkten enthalten ist, habe ich in diesem Workshop erfahren. Dort wurden auch Supplemente vorgestellt, aber in keinem Wort erwähnt, dass jeder supplementieren sollte. Aber ich denke, mit dem Thema werde ich mich noch separat auseinander setzen.
      Ich möchte langsam in die Materie eintauchen, um mich nicht gleich am Beginn zu überfordern und dann im schlimmsten Fall die Motivation verlieren.

      LG Sabrina

  • Hi,

    danke fürs Teilen deiner Gedanken zu diesem wahrhaft komplexen Thema, an dem sich die „Geister scheiden“ (vor allem, wenn man immer wieder mal die Familie auf dem Land besucht).
    Was den Käse angeht: Ich esse seit ein paar Wochen versuchsweise keinen. Und mittlerweile geht er mir nicht mehr ab – mir graut sogar fast vor dem Geschmack. Ist also auch nur eine Frage der Gewohnheit, denke ich.
    Danke für den Blütenpollen-Tipp (Vitamin B12). Ich ess die zwar auch immer wieder, aber dass sie sich dafür eignen, ist mir bislang entgangen.

    Mein Buchtipp: China Study (Colin Campbell und Thomas Campbell) -> Sie decken auf, welche Machtverhältnisse / Industrien (halt in den USA; aber bei uns ist es nicht viel anders) dahinterstecken, dass wir weiter in dem Glauben gelassen werden, dass es unbedingt Fleisch und Milch braucht, um gesund zu sein. Spannend sind die Studien, dass ein Wechsel zur veganen Ernährung sogar Herzkrankheiten rückgängig machen kann (zu hohes Cholesterin reduziert) etc.

    Viel Spaß beim weiter Experimentieren :).

    Liebe Grüße
    Marion

    • Hi Marion!
      Danke für die vielen Tipps und deine Erfahrungen. Das Thema „wer steckt dahinter“ hatten wir am Sa auch. Es ist auch spannend herauszulesen, welche „Fraktion“ dahinter steckt, wenn man einen Beitrag zum Thema im Netz liest.

      Ich glaube auch, dass sehr viel Gewohnheit ist und wir uns vom Bekannten entwöhnen und an Unbekanntes erst gewöhnen müssen.

      LG Sabrina

  • Liebe Sabrina,
    Nur war ich schon einmal ein Jahr lang vegan und habe mich schon früher mit B12 und Co auseinander gesetzt. B12 kommt zB in Linsen vor und wenn du gut kombiniert isst, kann dein Körper das gut aufnehmen und speichern. Außerdem ist die Qualität des Fleisches schon soo schlecht geworden, dass in einem Stück Fleisch auch nicht mehr B12 vorkommt wie in Linsen.
    Ich bin aber ganz bei dir und diskutiere auch immer wieder aufs Neue mit anderen und mit mir selber, wenn es um Kokoserzeugnisse oder Vanillesojapudding im Plastikbecher geht.

    Ich kann dir das Buch „Peace Food“ und auf Youtube das Hörbuch „Darm mit Charme“ empfehlen, im letzteren geht es mehr um Darm und Magen und die Anatomie, aber auch um vegane Ernährung.

    Ich kann dir außerdem nur raten, lies viel! Und sei kritisch! Es gibt leider leider immer noch sehr viele Herrschaftsverhältnisse und oft wird nur etwas erforscht, was sein darf. Alles andere wird entweder nicht publik oder darf erst gar nicht sein.

    Käse ging mir in veganen Zeiten auch ab, als ich wieder vegetarisch war, hat er mir allerdings nicht mehr so gut geschmeckt. Da hat mir die Phantasie doch etwas stärker vorgemacht… mittlerweile ist mir eigentlich alles, was aus Kuhmilch besteht, einfach zu schleimig und kann es deshalb nur in geringen Mengen essen und genießen.

    Bin gespannt, wie es bei dir weitergeht!

    • Hi!

      Danke für deine ganzen Tipps. Leider hab ich zur Zeit extrem wenig Zeit mich einzulesen. Aber wir möchten uns ohnehin nicht zu viel Druck machen und so kommt alles mit seiner Zeit.

      Darf ich fragen, warum du dich entschieden hast, dich wieder vegetarisch zu ernähren?

      Lg Sabrina

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