Rückblick März [Konsumbuch 2017]

Und schon wieder ist der März vorbei, weshalb es wieder einen Rückblick über meine Konsumhandlungen gibt. So viel sei verraten: der März war bis jetzt in diesem Jahr der konsumintensivste Monat. Aber warum?

Mein Konsum im März

Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung. Aber insgesamt habe ich 47 Konsumhandlungen im März getätigt. Davon entfallen 23 Handlungen auf die Lebensmittelbeschaffung. Bleiben also noch 24, was weit mehr ist, als im Jänner (14) oder Februar (12). Was habe ich alles angeschafft?

  1. Socialising
  2. Milchschäumer
  3. Diverses im Reformhaus (u.a. für selbst gemachte Kosmetik)
  4. Kosmetikpads
  5. Kosmetikzubehör (hiervon fällt ein Teil in die Kategorie „Geschenke“. Aber weil ich weit mehr gekauft habe, als unbedingt notwendig, wird dieser Posten hier angeführt)
  6. Reinigungs- und Putzmittel bzw. Küchenrolle & Taschentücher
  7. Socialising
  8. Mittagessen im Büro
  9. 3 Konsumhandlungen im Rahmen einer Geburtstagsfeier in Klosterneuburg, wovon diese Handlungen sich aus dem Zugticket, ein Mittagessen sowie Kaffee & Kuchen zusammensetzen
  10. Mittagessen im Büro
  11. Putzerei
  12. Taschentüchervorbestellung
  13. ein Weckerl für´s Mittagessen im Büro
  14. Socialising
  15. Abendessen
  16. Jacke & Weste
  17. ein Eis
  18. Abendessen
  19. Socialising
  20. Konzertkarten
  21. noch ein Eis
  22. Essengehen mit meinem Schatz

Zusammengefasst schaut das so aus:

  • 4 Mal Socialising – 3 Mal mit Freundinnen, 1 Mal im Rahmen des Treffens für unseren Gemeinschaftsgarten
  • 3 Mal Mittagessen im Büro
  • 2 Mal Abendessen, weil ich spät heim gekommen bin
  • 3 Anschaffungen für meine Kosmetiksession, weil ich für 6 Personen zum Geburtstag Kosmetik gemacht habe
  • und eine ganze Menge anderes Zeug

Das hätte nicht unbedingt sein müssen

Die Kosmetikpads

Was auf jeden Fall nicht hätte sein müssen, sind die 2 Stk. waschbaren Kosmetikpads aus Baumwollstoff, die ich mir für´s Abschminken gekauft habe. Ich hab sie aber schon länger auf dem Radar, weil ich bislang die handelsüblichen, ganz bösen Einwegpads aus Baumwolle verwendet habe. Ich schminke mich nicht oft, deshalb hab ich lange nicht darüber nachgedacht. Aber ein Beitrag über Baumwolle hat mich dann doch wieder darüber nachdenken lassen. Natürlich hätte ich mir die Pads auch selbst nähen können – ist keine große Hexerei. Aber ich nähe nicht und werde auch nicht damit beginnen, weil ich kein Händchen dafür habe. Die Pads sind von Kulmine in Deutschland, gefunden bei Lunzer´s Maß Greißlerei, und aus GOTS-zertifizierter Baumwolle. Die Investition ist einen langfristige, weil sie bei meinem Schminkaufkommen von max. 10 Mal im Jahr ewig halten werden.

Die Reinigungsmittel

Reinigungs- und Waschmittel haben wir eigentlich zu Hauf zu Hause. ABER: memo hat just einen Werbeflyer verschickt, wo das Richtige drauf stand. Nämlich: dass das Seifenkraut-Waschmittel, das wir eh schon mal hatten, und der Seifenkraut-Reiniger, den wir auch schon mal hatten, OHNE PALMÖL sind! Das war der Grund, warum wir uns gleich 5 Liter-Kanister-Vorräte davon angelegt haben. Weil es ist sooooo unglaublich schwer, Putz- und Reinigungsmittel ohne Palmöl zu finden. Taschentücher und Küchenrollen gingen dann natürlich gleich mit, um die Bestellsumme für den Gratisversand zu erreichen….

Die Taschentüchervorbestllung

Dabei geht es darum, dass Smooth Panda die Taschentücher aus Bambus und ohne Verpackung als neues Produkt auf den Markt bringt. Und weil mir die einzelnen Plastikverpackungen bei Taschentüchern schon lange gegen den Strich gehen, ich aber (noch?) nicht bereit bin, auf Stofftaschentücher umzusteigen, habe ich eine Vorbestellung der Smooth Panda-Taschentücher mit meinem Corwdinvesting getätigt. Geliefert wird dann voraussichtlich im Juni 😀

Das Eis und die Weste

Aber hin und wieder sollte mensch sich selbst etwas gönnen. Wir waren an dem Tag Shoppen. Ich hab mir meine benötigte Übergangsjacke bei Zweitkleid7 Second Hand gekauft. Und eine nicht wirklich benötigte Weste gleich dazu. Ich hab zwar zwei Westen für das Frühjahr, aber beide sind schon beinahe 10 Jahre als. Die weiße ist schon vergilbt und hat Mini-Löcher. Die wird dann vermutlich bald das Zeitliche segnen. Und dafür habe ich Ersatz angeschafft. Die Jacke steht mir ausgezeichnet 😀 Dann ging es weiter zum Geschäft des Vertrauens meines Freundes. Weiter zu unserem Lieblings-Frischfischgeschäft Goldfisch und am Heimweg gab´s das Eis von Schelato. Und am wunderschönen Freitag, dem 31.3., gönnte ich mir noch eins von Gavaz.

konsum-maerz

Mantel aus zweiter Hand

Mittagessen im Büro und Abendessen

Dafür ist wieder einmal Zeitmangel schuld. Die letzten Wochen waren am Abend wieder sehr dicht, weshalb ich nicht immer Zeit hatte, zu kochen bzw. einfach zu spät und zu erschöpft nach Hause kam. Aber ich habe trotzdem das Gefühl, dass sich das Aufkommen bei diesen zwei Punkten seeeehr in Grenzen hält. Weil ich mich sehr bemühe – auch um Geld zu sparen – möglichst selten „auswärts“ zu MIttag oder zu Abend zu essen. Einmal haben es sich mein Freund und ich dieses Monat geleistet, Essen zu gehen.

Nachhaltige vs. konventionelle Beschaffung im März

Drösle ich meine Konsumhandlungen danach auf, wo ich beschafft habe, ergibt sich folgendes Fazit:

Lebensmittel: 13 Mal aus nachhaltigen Quellen : 10 Mal aus konventionellen Quellen

Dazu muss ich aber sagen, dass ich im Supermarkt nur noch selten den Wocheneinkauf erledige, sondern meist nur lactosefreie Milch oder Bananen dort kaufe. Für die nächsten Monate werde ich das mit dokumentieren, um zu schauen, ob mein Gefühl/meine Aussage mit der Realität tatsächlich übereinstimmt.

Sonstige Anschaffungen: 10 Mal aus nachhaltigen Quellen : 14 Mal aus konventionellen Quellen

Dabei haut mir das Socialising und Abendessensbeschaffung meinen Schnitt zusammen, worauf ich so gar nicht stolz bin. Aber irgendwie habe ich noch keine Kriterien dafür entwickelt, wann ein Lokal für mich nachhaltig genug ist. Deshalb fallen all diese Dinge in die Kategorie „konventionell“. Beziehungsweise ist es nicht immer ganz einfach, v.a. im 10. Bezirk ein wirklich nachhaltig geführtes Lokal zu finden. Das wird sich aber hoffentlich bald ändern 😀

Mein Fazit über meinen Konsum im März

Also so wirklich stolz kann ich dieses Monat nicht auf mich sein. Die Anzahl an Konsumhandlungen ist dieses Mal ausgeufert. Durch die Konzertkarten – The Kelly Family, meine Lieblingsband in meiner Jugendzeit, kommt 2018 nach Wien – musste ich sogar mein Sparguthaben angreifen, um dieses Monat mit dem Geld auszukommen. Das ist eigentlich nicht der Plan. Aber in diesem Fall musste ich eine Ausnahme machen. Touren habe ich in diesem Monat keine verkauft, weshalb kein „Polster“ vorhanden war.

Auch auf die Art der Beschaffung an sich bin ich nicht stolz. Sie ist nicht schlecht ausgefallen, aber auch nicht ganz gut.

Wir werden sehen, was der April mit sich bringt….

It´s easy being green – Just do it!

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