Mein „neues“ Leben mit einem Teilzeitjob

Bei meinem Vortrag beim Forum Green Logistics habe ich erwähnt, dass ich meinen Vollzeit- gegen einen Teilzeitjob eingetauscht habe. Um mehr Zeit für das Wesentliche zu haben. Das wurde nicht von Wenigen belächelt. Aber was ist das Wesentliche für mich und was bringt mir ein Teilzeitjob wirklich? Hat für mich damit ein „neues“ Leben begonnen oder muss ich nun verzichten, um über die Runden zu kommen?

Weg vom Vollzeitjob, hin zu mehr (Frei)Zeit

Ende März 2016 habe ich meinen Vollzeitjob gekündigt. Am 30. Juni war dann mein letzter Arbeitstag. In der Zwischenzeit habe ich überlegt, wie es bei mir weiter gehen soll. Eines war bald klar: ich brauche mehr Zeit. Wieder mehr Zeit für meinen Freund, meinen Blog und auch Zeit, um meine Nachhaltigkeitstouren endlich auf Schiene zu bringen. Und auch für die FoodCoop wollte ich wieder mehr Zeit aufbringen. Das alles war mit einem Vollzeitjob und einem Anfahrtsweg ins Büro von einer Stunde pro Strecke unmöglich. Zu Beginn habe ich mich wieder für Vollzeitstellen, mit einer Wegstrecke von unter 45 Minuten, beworben. Der finanziellen Sicherheit wegen. Immer mehr hatte ich jedoch das Gefühl, dass ich mit einem Teilzeitjob glücklicher werden würde und habe mich schlussendlich nur noch für Jobs bis max. 30 Wochenstunden beworben.

Seit Anfang August 2016 bin ich wieder im Einsatz – bis Jahresende mit 25 Wochenstunden, seit 2016 mit 30 Wochenstunden. An einem Bürostandort, den ich in ca. 30 Minuten super erreiche. Und von dort bin ich in 30 Minuten überall in der Stadt. Egal, ob ich in einem „meiner“ Bezirke eine Tour habe oder zu einem Termin muss. Trotz der anfänglichen Unsicherheit, ob es sich finanziell wohl ausgehen wird, habe ich innerhalb von 3 Wochen fest gestellt, dass es sich ausgehen wird. Trotz monatlich rund € 400,- weniger am Konto.

Da dann doch zwei Monate dabei waren, in denen es finanziell erst sehr knapp wurde und es sich dann durch den Verkauf von Touren oder anderen Projekten doch wieder ausgegangen ist, habe ich mich entschlossen, doch 30 Wochenstunden zu machen. Denn der Druck das Konto nicht zu überziehen, war zu groß. Mir passiert das eigentlich nie. Im Oktober war es dann aber soweit. Nicht arg viel, aber trotzdem.

Mir wurden die Augen geöffnet

In der zweiten Arbeitswoche haben mein Schatz und ich wieder einmal besprochen, wer vom übrig gebliebenen Abendessen was und wie viel am nächsten Tag ins Büro mit nimmt. Ich so:“Wow, ich kann morgen schon wieder etwas mit nehmen! Kochen wir jetzt mehr oder warum ist das jetzt so?“. Mein Freund: „Wir kochen jetzt mehr. Du bist ja jetzt abends wieder öfter daheim.“ Das hat gesessen, denn er hatte absolut recht. Die letzten Monate, nein, das letzte halbe Jahr, war ich nach Büroschluss bei 3 bis 4 Terminen pro Woche. Meist, um meine potenziellen KooperationspartnerInnen für die Touren zu besuchen. In dieser Zeit wurde kaum gekocht bzw. wenn, nicht mehr, als notwendig. Ich ernährte mich im Büro primär mit Essen von Rita bringt´s, seltener mit gefüllten Weckerln aus der Bäckerei oder irgend einem anderen Snack schnell mal zwischendurch. Oder ich war mit meinem Termin essen.

selbst-gekochte-asianudeln-zeit-durch-teilzeitjob

Selbst gekochte Asianudeln

 

Ein anderes Leben und mehr Lebensqualität

Ich arbeite, bis auf wenige Ausnahmen, täglich von 08:30 Uhr bis 15:00 Uhr und kann somit Termine ab 15:30 Uhr wahr nehmen. Damit hab ich jetzt also ausreichend Zeit, um einkaufen zu gehen, am Nachmittag Termine wahr zu nehmen, am Abend zu kochen (hier möchte ich anmerken, dass mein Freund ebenfalls kocht und wir auch gemeinsam kochen, wenn es unser beider Zeit zulässt), gemeinsam mit meinem Freund zu essen, ein gutes Buch zu lesen oder auch mal nichts zu tun. Ich kann meine Bestellungen von der FoodCoop abholen, mich bei der FoodCoop aktiv einbringen und wenn das Schicksal es gut mit uns meint, haben wir ab 2018 auch ein kleines Gartenbeet. Auch das braucht Zeit. Ich mache in der gewonnen Zeit das, was mir Spaß macht. Nur das, was mir Spaß macht. Denn ich kann bestimmen, wofür ich meine Zeit verwende. Und ich genieße es in vollen Zügen.

Ein Teilzeitjob bringt Zeit und Geld

Am Abend unseres Gesprächs habe ich eine grobe Überschlagsrechnung gemacht: 5 x Büroessen x € 8,- = € 40,- pro Woche x 4 = € 160,- pro Monat. Ich erspare mir also mind. € 160,- pro Monat nur deshalb, weil ich Essen von daheim mitnehme. Für Essen von daheim berechne ich grob € 80,- pro Monat. Bleiben also € 80,- Ersparnis. Rechne ich noch zwei Mal Essengehen pro Woche mit á € 15,- (und das ist niedrig angesetzt) sind das noch einmal 2 x € 15,- = € 30,- pro Woche mal 4 = € 120,- pro Monat. Also insgesamt € 200,-!!! Das muss mensch sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Mein Einkommensverlust pro Monat durch die Teilzeitstelle ist damit ausgeglichen. Und das mit 8,5 Stunden weniger Büroarbeit pro Woche. Das sind 34 Stunden pro Monat. Also 34 Stunden pro Monat mehr Zeit, für meine Projekte oder einfach für mich selbst. Einfach für das, was mir wirklich wichtig ist. Für meinen Freund, meine Familie, meine FreundInnen, meine Projekte, die mir unglaublich viel Spaß machen. Und durch den kürzeren Anfahrtsweg ins Büro kommen zu den 34 zusätzlichen Stunden im Monat noch einmal 20 hinzu. Ich habe also insgesamt pro Monat 54 Stunden Zeit durch einen Teilzeitjob gewonnen. 54 Stunden mehr Zeit, die ich mir frei einteilen kann.

Nicht ganz ohne Plan vorgehen

Da ich doch ein Mensch bin, der nicht ganz einfach ins Blaue schießt, sondern meist einen Plan hat, habe ich natürlich auch jetzt einen Plan und bin im Hintergrund finanziell abgesichert. Einerseits habe ich das große Privileg, dass mein Freund ebenfalls verdient. Nur deshalb konnte ich diesen Versuch, es ganz anders zu machen, wagen. Weiters bin ich guter Dinge, dass mein Tourkonzept bald zu laufen beginnt. Ich muss also einiges von meiner Zeit in dieses Projekt stecken. Zugleich entwickeln sich gerade noch andere Projekte, die vielleicht etwas Geld bringen und mit Schreiben zu tun haben 😀 Mehr verrate ich hierzu aber (noch) nicht. Und Plan C hätte ich auch noch in der Tasche, falls er notwendig wird.

Ich bin reich

Für mich war so wichtig, dass ich flexibler bin. Ich wollte nicht mehr von 09:00 Uhr bis 17:30 Uhr im Büro sitzen. In der heutigen Zeit hört mensch immer öfter, dass Zeit Geld ist. Ich bin jetzt also um ein ganzes Stück reicher 😀 Ich kann die freie Zeit nun in Projekte investieren, die mir entweder zusätzliches Geld bringen oder in Projekte, wo ich weiter Geld einsparen kann, indem ich z. B. Lebensmittel selber produziere – Pizza- Nudelteig und Marmelade habe ich bereits versucht – Dinge repariere, oder unser Gemüse selbst anbaue.

Und dann im Alter?

Was mir mit meinem aktuellen Lebensstil vielleicht später auf den Kopf fallen könnte, ist das Pensionsthema, da ich weniger einzahle und gerade NULL Euros habe, die ich mir auf die Seite legen könnte. Aber wer weiß schon, was in 40 Jahren sein wird? Und wer weiß, wie viel Geld ich mir schlussendlich durch die gewonnene Zeit einsparen werde? Was ich durch den Teilzeitjob gewonnen habe, ist mehr Lebensqualität. Mehr Zeit für Partner, Familie und Freundinnen, weniger Stress und mehr Schlaf, mehr Ausgeglichenheit und dadurch ein gesünderer Lebensstil. Wir werden sehen, ob meine Euphorie über meinen Teilzeitjob bestehen bleibt. Ich bin aber sehr guter Dinge!

Ein Privileg?

Einfache Antwort auf die Frage: ja. Mir ist bewusst, dass ich in einer privilegierten Situation bin. Ich habe einen Teilzeitjob, der in meinen Augen recht gut bezahlt wird. Keine Kinder, die umsorgt werden möchten. Ich habe einen Partner, der voll hinter mir und im Berufsleben steht. Keinen Kredit abzuzahlen noch sonstige finanzielle Verpflichtungen. Ich kann mir dieses „Experiment“ also leisten. Ich hoffe, dass es nicht bei einem Experiment bleibt, sondern zur Routine wird. Und ich wünsche es allen anderen, die das möchten, auch. Ich wünsche ihnen, dass sie sich trauen, dass sie es sich leisten können. Dass sie nichts befürchten müssen.

In den letzten Monaten hatte ich einige sehr interessante Erlebnisse, die mir gezeigt haben, dass viele in meinem Bekanntenkreis es auch gern so machen würden, sich aber nicht trauen. Viele haben Angst vor finanziellen Einbußen. Viele haben Angst davor, nicht zu wissen, wie es in den nächsten ein, zwei Monaten weiter geht. Ich kann das verstehen, denn ich war auch so ein Typ. Ich musste immer wissen, was ich in den nächsten Monaten tu, wo ich da stehe, wie es weiter geht. Diesmal war es komplett anders. Ich hatte keine Lust mehr, das zu wissen. Ich hab mich einfach fallen lassen und geschaut, was auf mich zu kommt. Und ich hatte wieder einmal riesen Glück, denn alles kam quasi zu meinen Gunsten.

Verzichten oder nachhaltiger leben mit einem Teilzeitjob?

Es ist nicht so, dass es ganz so einfach ist, mit weniger Geld über die Runden zu kommen. Weniger Gehalt bedeutet auch, dass ich mir nun noch öfter überlegen muss, was ich wirklich brauche. Vor allem, wenn man zuvor im Schlaraffenland gelebt hat und nicht wirklich überlegen musste, ob ein Paar Schuhe dieses Monat noch drin ist.

Jetzt kann ich mir nicht mehr den Pulli von Anukoo einfach kaufen, weil er mir so gut gefällt, auch wenn ich ihn gerade nicht brauche. Ich habe die Verlängerung meiner ÖBB-Vorteilscard ausgesetzt, mein Fitnesscenter-Abo und ein Magazin-Abo gekündigt. Die Zahlung der Jahreskarte von den Wiener Linien habe ich auf monatlich umgestellt, da eine Einmalzahlung ein großes Loch in mein Budget reißen würde. Ich muss meinen Frisörbesuch nun besser planen und schauen, in welchem Monat er sich ausgeht. Das nur, weil ich keinen Billigfriseursalon besuchen, sondern meinem Naturhaarfrisör treu bleiben möchte. Ich habe meine Gesangsstunden von vier auf zwei Mal im Monat reduziert (ich geb zu, das tut wirklich sehr weh). Und ich muss auch ein wenig beim Lebensmitteleinkauf darauf achten, nicht zu viel auszugeben.

Das klingt jetzt alles nach Verzicht – einem Unwort in unserer Gesellschaft. Ich seh das aber ganz anders. Denn nun lebe ich noch nachhaltiger als zuvor. Auch ich bin nicht gegen Impulskäufe (seien das jetzt Lebensmittel, Kosmetika oder Bekleidung) immun. Aber jetzt sind die einfach nicht mehr drin. Mir ist es wichtig, dass ich mich nach wie vor mit FreundInnen treffe – auch außerhalb der Wohnung. Ebenso möchte ich nicht auf qualitativ hochwertige Lebensmittel verzichten. Das schaffe ich damit, dass ich die Ausgaben für mich selber auf das Wesentliche reduziere. Und das klappt wunderbar!

Mein Traum / meine Vision

Niko Paech, Postwachstumsökonom, vertritt die These, dass in einer Postwachstumsökonomie die Lohnarbeit zurück gehen muss, damit die Menschen wieder mehr Zeit haben, um Dinge selbst zu reparieren, Lebensmittel selbst zu produzieren etc. Ich bin immer mehr Anhängerin seiner Theorie. Denn in meinen Augen hat er recht. Nicht nur, dass die Menschen mehr Zeit haben, sie werden auch gesünder und glücklicher sein. Davon bin ich überzeugt. Weil sie wieder mehr Zeit haben, um das zu tun, was ihnen Freude macht und nicht, wie ein Esel der Karotte nachlaufen.

Während in Österreich die Arbeitszeitflexibilisierung diskutiert wird, gehen einige skandinavische Länder einen komplett anderen Weg und testen gerade die 30 Stundenwoche mit je 6 Stunden pro Tag. Lassen wir uns überraschen, was daraus wird! Damit die Postwachstumsökonomie Realität werden kann, braucht es Zugeständnisse. Von allen Seiten und ein komplett neues System. Mein Traum ist es, diese Postwachstumsökonomie noch erleben zu dürfen! Wir werden sehen, ob dieser Traum in Erfüllung gehen wird.

It´s easy being green – Just do it!

8 Gedanken zu “Mein „neues“ Leben mit einem Teilzeitjob

  1. Hallo Sabrina!

    Da kann ich Dich nur beglückwünschen, denn ich weiß, wovon Du schreibst. Ich selbst habe meine Arbeitszeit über 50% reduziert und genieße nun die Freizeit für mich und meine Projekte. Das macht schon was aus an Lebensqualität!

    lg
    Maria

    • Hallo Maria!

      Vielen Dank! Ich bin so froh, dass ich diesen Schritt gewagt habe und wie auch du, sehen die meisten nur positiven Seiten daran 😀

      Liebe Grüße
      Sabrina

  2. Ich bin 25, vor kurzem noch Berufseinsteigerin, wirklich ALLE haben gefragt, warum „nur“ unter 100%? Ich wollte ursprünglich auch 50-60%, jetzt arbeite ich 80% (weil es nicht anders ging). Ich lebe aber nicht nur für die Arbeit und brauche meinen Freiraum. Klar, ist das aber ein Luxusproblem, was nur bei einem angemessenen Gehalt funktioniert.

    • Noch vor 2 Jahren war ich der Meinung, ich muss unbedingt Vollzeit arbeiten. Primär wegen der Pensionsansprüche. Aber mittlerweile haben sich meine Prioritäten geändert. Mehr Freizeit ist mir wichtiger, als etwas, das es zukünftig vielleicht gar nicht mehr gibt. Kaum jemand in meinem Bekanntenkreis kann sich das so vorstellen. Aber ich kenne auch Leute, für die der Job alles ist. Für die freue ich mich, dass sie offenbar ihren Traumjob gefunden haben!

      Liebe Grüße
      Sabrina

  3. Hallo. Toller Artikel, ganz meine Rede. Paech hab ich auch gelesen und kann das nur unterschreiben.
    Im Freundeskreis hab ich auch die wenigsten bezahlten Wochenstunden von allen, die grad in keiner Ausbildung sind. Es geht such mit Ach und Krach aus, alle Sonderzahlungen, Kooperationserträge oder Zuschüsse aus der Familie landen am Sparkonto. Das gibt mir schon Sicherheit, zu wissen, dass wir so sparsam leben, dasd trotz dem niedrigen Verdienst am Ende des Monats ein kleines Plus steht. Und ich gebe dir recht; man konsumiert viel bewusster, wenn man sein Monatsbudget im Hinterkopf hat.

    Liebe Grüße, Daniela

    • Hi Daniela!
      Vielen Dank für deine Erfahrungen!
      Ich hatte bis jetzt immer etwas Pech, was das Sparen angeht. Als ich endlich mit dem Studium fertig war (es ging sich immer mit 0 aus, aber ich hab mir auch immer einen Urlaub gegönnt) und etwas auf die Seite gelegt hatte, war entweder ein Umzug oder – meine größte Investition – die Zahnspange. Die bin ich nun seit November los. Im Mai hab ich noch in Werbung für mein kleines Business investiert, aber jetzt bin ich sehr guter Dinge, dass sich alles einpendelt und ich mir endlich auch mal etwas auf die Seite legen kann. Ich bin aber dankbar dafür, dass ich auch ruhig schlafen kann, wenn das Sparkonto nicht sehr fett ist. Ich kenne Leute, die bekommen die Krise, wenn am Ende des Monats nicht die Summe X auf’s Sparkonto geht. Und das ist für mich unnötiger Stress, wenn es sich sonst ganz gut ausgeht.

      Alles Liebe
      Sabrina

  4. Liebe Sabrina, Danke für deinen tollen Artikel!
    Auch ich arbeite in Teilzeit (100h im Monat), weil ich dieses Hamsterrad nicht mehr ertragen kann.. Ich bin exam. Altenpflegerin und sehe wie alle meine Kollegen kurz vor einer Erschöpfungskrise sind und mich um meine viele Zeit beneiden. Einige wöllten es gerne auch tun, manche sagen es ist ein Privileg (weil ich wie du keine Kinder etc zu versorgen habe) Aber es ist auch immer noch meine Entscheidung und ich „verzichte“ nur zu gerne auf 5 paar neue Schuhe im Monat, wenn das heißt, dass ich dafür mehr Zeit für meine Lieben, Kreativität, Meditation oder auch nichts tun habe. Diesen „Preis“ zahle ich gerne. Ich muss aber auch zugeben, dass ich zumindest Anfangs nur deshalb diesen Weg gegangen bin, weil mein Traum mit meinem Nählabel zu überleben ein sehr unstetes Einkommen mit sich bringt und ich einfach mein täglich Brot sowie Miete sicher haben will und ich mich schonmal in ein Burn Out katapultiert hatte.
    Und inzwischen bin ich so froh wie sich alles entwickelt. Klar derzeit stelle ich mir öfter die Frage was mache ich eigentlich, ist das das Leben das ich leben will, jedoch mehr weil ich soviel fragenden Blicke von Aussen bekomme, meine ganze Art zu leben sehr unkonventionell ist. Aber im Endeffekt gehts ja nur darum was man selbst aus seinem Leben macht und das man eben selbst glücklich ist.
    Ganz herzliche Grüße
    Eva

    • Hallo Eva!
      Danke für dein Feedback! Leider ist es oft erst der gesundheitliche Zustand, der uns über Dinge wie Arbeit und Freizeit und das Leben generell nachdenken lässt. Denn davor rennt man einfach mit, ohne nachzudenken.
      Ich bin erstaunt, wie viel Zuspruch ich für meine Entscheidung aus meinem Umfeld erhalte. Es ist schon fast Bewunderung, dass ich mich das traue.
      Natürlich denke ich auch ab und an darüber nach, ob ich das „Richtige“ tue und komm jedes Mal zum Schluss, dass es das für mich Richtige ist. Und das ist, wie du sagst, das Wichtigste.

      Alles Liebe

      Sabrina

Kommentar verfassen