Rückblick Februar [Konsumbuch 2017]

Die Tage vergehen wie im Flug, der Februar ist schon wieder vorbei und deshalb ist es wieder Zeit für einen Konsumbuch-Rückblick. Ich war im Jänner ja schon ganz zufrieden mit meinem Konsumverhalten. Aber wie sah es konkret im Februar aus?

Vorab kann ich sagen, dass sich die Listen nicht verändert haben. Alles ist beim Alten geblieben. Nichts ist von einer in die andere Liste gewandert.

Mein Konsum im Februar

Insgesamt habe ich im Februar 34 Konsumhandlungen getätigt. Also weit mehr, als der Februar Tage hat. Das lag unter anderem daran, dass es in der FoodCooperation nicht immer nur dienstags Bestellungen abzuholen gab, sondern auch an anderen Tagen. Auch habe ich kleinere Einkäufe im Supermarkt getätigt, die sich zusammengeläppert haben. Ziehe ich wieder alle Lebensmitteleinkäufe von meinen Konsumhandlungen ab, bleiben folgende übrig:

  1. Brunch (Geburtstag)
  2. Massage
  3. Socialising
  4. Backform für Kastenkuchen
  5. Party
  6. Mittagessen Büro
  7. Socken
  8. Mittagessen Büro
  9. Socialising
  10. Drogeriewaren
  11. Mittagessen
  12. Socialising

Im Vergleich zum Jänner, habe ich zwei Mal weniger konsumiert. Aber der Februar hat auch um 3 Tage weniger. Spannend wird für diesen Vergleich also dann der März.

Warum habe ich konsumiert?

Die drei Mal Mittagessen haben sich aus Zeitmangel und Bequemlichkeit heraus ergeben. Es war eine Woche im Februar dabei, in der ich nie vor 20:00 nach Hause gekommen bin. Und da hat es mich dann nicht mehr gefreut (vor) zu kochen. Einmal habe ich in der Früh noch schnell etwas gekocht, die anderen Tage habe ich mir jedoch den Luxus geleistet, mir etwas zu holen bzw. einmal etwas nach Hause mit zu nehmen. Das Socialising war in diesem Monat einmal häufiger, als im Jänner. Mit der Massage habe ich mir selbst etwas gegönnt und sie zugleich mit einem anschließenden Socialising-Bier (ist bereits unter Socialising gezählt) mit einer Freundin kombiniert. Die Party war ein lustiges Erlebnis. Wir waren nämlich bei einem ganz besonderen Ball in einer ganz besondern Location. Am Folgetag haben wir festgestellt, dass wir zum Partymachen einfach nicht mehr das nötige Durchhaltevermögen haben bzw. der nächste Tag einfach viel zu mühsam ist. Es wird also länger keine Party mehr geben.

Schicksalskauf Backform

Die Backform war quasi ein Notfallskauf. Ich habe mir in meinem Lieblingsrezeptgeschäft feinkoch ein Rezept und Zutaten für ein Banana Bred gekauft. Als Einwegbackform hatten sie eine aus Aluminium. Ich muss zugeben, ich habe damit geliebäugelt, sie mitzunehmen, denn ich besitze keine Backformen. Aber das Schicksal wollte, dass ich sie vergaß einzupacken. Also spazierte ich am Heimweg zum Familienbetrieb Atzler, den es in der Nähe von uns gibt.

Also stand ich dort vor den Regalen – zuerst vor den Auflaufformen. Auf Nachfrage, dass ich eine Form für Kuchen benötigte, wurde ich von einer netten Mitarbeiterin zu den Backformen gebracht. Und dort stand ich nun vor der Wahl: zwei Größen (das hat mich schon mal überfordert) von zwei verschiedenen Anbietern (noch mehr Überforderung) plus Einwegbackformen aus Papier (Supergau der Überforderung für Menschen wie mich, die nicht backen). Nach 10-minütiger Bedenkzeit hatte ich mich entschieden: eine kleine Kastenform vom teureren Anbieter. Wenn, dann soll es schon was Gescheites sein.

Mit den Papierbackformen habe ich auch wieder geliebäugelt, denn ich backe kaum. Meine Vernunft hat aber zum Glück gesiegt und ich habe habe mich dagegen entschieden. Und wer weiß – vielleicht backe ich zukünftig doch den einen oder anderen Kuchen. Im Zusammenhang mit meinem inneren Konflikt zwischen Einweg- und Mehrwegbackform fällt mir von Uli Burchardt „Nicht teuer, sondern wertvoll.“ ein. Und ich habe auf jeden Fall wertvoll in diesem Fall gekauft. Ich stufe die Konsumtätigkeit „Backform“ in „Notwendigkeit“ ein. Ausleihen wäre wahrscheinlich noch eine Alternative gewesen, aber ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, ob von meinen FreundInnen jemand bäckt. Und ich habe wirklich vor, wieder öfter zu backen.

Die Waschküche bedingt weitere Socken

Wir waschen ja seit letztem Jahr unsere Wäsche alle zwei Wochen (das hat sich so eingependelt) in der Waschküche. Seitdem habe ich mir einen Sockenvorrat zugelegt. Da alte Socken jedoch löchrig werden (bzgl. flicken muss ich mich erst schlau machen) und ich von zwei Paar bereits je einen Socken verloren habe, wurde es mit dem Vorrat wieder etwas knapp. Deshalb beschloss ich, mir fair gehandelte Socken bei Green Ground in 1090 Wien zu besorgen. 4 Paar – die sollten für die kommenden zwei Jahre gemeinsam mit ihren bereits vorhandenen Kumpels reichen. Sie bestehen aus Viskose (Bambus), Bio-Baumwolle uns Elasthan, sind fair gehandelt und bis auf ein Paar schön bunt.

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Socken aus Babmus

Fazit Rückblick Februar

Im Vergleich zum Jänner, was die Konsumhandlungen ausgenommen Lebensmitteleinkäufe angeht, bin ich auch im Februar ganz zufrieden. Es wurde nicht mehr und nicht weniger. Sehr zufrieden bin ich, was die Lebensmitteleinkäufe – 22 Handlungen – angeht. Denn: der Bezug aus nachhaltigen Quellen (FoodCoop, Biomarkt, Reformhaus, Familienbetriebe, Greißler etc.) siegt gegenüber dem Supermarkt haushoch mit 15:7 (Vgl. Jänner 8:8). Generell überwiegt die Anzahl der Konsumhandlungen aus nachhaltigen Quellen mit insgesamt 20. Das freut mich sehr und ich hoffe, dass ich diesen Weg auch im März weiter gehen werde.

It´s easy being green – Just do it!

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