Bewusster Umgang mit dem Datenvolumen

Bloggen mit 6 GB Datenvolumen – geht das? Die Antwort der Frage in der Überschrift gleich zu Beginn: ja, das geht. Ich betreibe seit nun 2 Jahren meinen Blog und hatte in dieser Zeit nur Internet über das Smartphone. Kein zusätzliches Breitband, kein W-Lan, keinen Datenstick – nix. „Wie schaffst du das?“ haben mich viele in letzter Zeit gefragt. Die Antwort: Mein Datenvolumen von 6 GB über mein Smartpohone reicht vollkommen aus. Ich muss damit nur ein bisschen damit haushalten.Mein Freund und ich haben uns bei unserem Einzug vor drei Jahren in die neue Wohnung bewusst gegen Kabelfernsehen und somit auch Internet entschieden. Wobei mensch fest halten muss, dass wir beide Internet in der Wohnung über unsere Smartphones haben. Wir surfen vergleichsweise wenig, trau ich mich jetzt mal behaupten. Ich natürlich wesentlich mehr wegen dem Blog und meiner Selbstständigkeit, aber kaum privat. Mein Freund surft wesentlich weniger. Wenn ich´s wüsste, würde ich meinen, er kommt mit 1 GB im Monat locker durch.

Wie schaffe ich es nun mit 6 GB und ohne zusätzlichem Internet durch zu kommen?

Die Antwort ist, wie in der Einleitung bereits erwähnt, eigentlich ganz einfach: ein bewusster Umgang mit dem Datenvolumen. Mir ist es bislang zwei Mal passiert, dass ich drüber war – damals hatte ich aber noch ganze 2 GB. Vor ca. einem 3/4 Jahr habe ich mein Paket erhöht und komme nun sehr gut damit aus. Erhöht habe ich unter anderem deshalb, weil das Bloggen mehr wurde und sich noch weitere Projekte aufgetan haben, bei denen ich das Internet brauche.

Es gibt folgende Punkte zu beachten und die notwendig sind, um so zu arbeiten, wie ich arbeite:

  • ich aktiviere das Netz nur, wenn ich es brauche und bin nicht die ganze Zeit online
  • Streamen und Videos gucken ist nicht
  • ich überlege mir drei Mal, was ich herunter oder hoch lade
  • das Internet verwende ich primär für das Bloggen und meine Tourtätigkeit und kaum privat
  • für das Down- oder Uploaden großer Daten oder diverse Updates nutze ich das W-Lan bei meinen Eltern in der Steiermark daheim. Das steht mir ca. einmal im Monat zur Verfügung – halt dann, wenn wir wieder dort sind. Das erfordert ein bisschen Planung. Oder mir helfen gelegentlich FreundInnen mit ihrem W-Lan aus.

Es ist also möglich und ich bin sehr guter Dinge, dass es auch zukünftig so funktioniert und ich mir kein „Heim“internet dazu nehmen muss. Im September war ich etwas skeptisch, da ich für die Drucksorten der WearFair-Messe sehr viel mit dem Grafiker kommuniziert habe und teilweise große Daten downloaden musste. Zugleich war die WearFair-Messe als auch mein Vortrag beim Forum Green Logistics und die Finalisierung des Tourimagesviedeos. Ich hab also ordentlich viele Daten durch die Gegend geschickt oder bekommen. Es ist sich aber trotzdem alles ausgegangen.

Warum ich mir das an tu?

Die Argumente „Das ist ja mega aufwändig.“ Oder: „Das wär mir zu blöd.“ kann ich gut verstehen und auch nachvollziehen. Für mich ist dieses Verhalten jedoch, wie Vieles andere auch, zu meinem Alltag geworden. Es ist für mich nicht mehr aufwändig. War es nie, weil ich mich bewusst für diese Variante entschieden habe. Ich bemühe mich auch, nicht 50% des Tages am Smartphone zu hängen. Das gelingt mir an manchen Tagen besser, an anderen wieder weniger. Kommt immer darauf an, was sich gerade tut. Aber diese Variante des „Surfens“ hilft mir dabei, weniger zu tun. Und das ist mehr wert, als der Aufwand, der dahinter steckt.

machen!

It´s easy being green – Just do it!

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