Selbstversuch: Lebensmittel anders beschaffen über Foodsharing, Fairteiler, Dumpstern

Wie ich bereits angekündigt habe, tut sich bei mir einiges. Zahlreiche Projekte stehen in den Startlöchern und dafür brauche ich Zeit. Das Dilemma: sie werfen (noch) kein Einkommen ab. Und auch die Jobsuche ist bislang nicht so erfolgreich verlaufen, wie geplant. Heißt für mich: beim AMS arbeitslos gemeldet und dadurch € 600,- weniger am Konto. Das ist eine ganze Menge, wenn mensch es gewohnt ist.

Gürtel enger schnallen, aber wo ansetzen?

Ich habe in meinen Augen mit meinem Vollzeitjob gut verdient und habe mich mit meinem Gehalt an einen gewissen Lebensstandard gewöhnt. Ich konnte mir gut meine Zahnspange, einen 2-wöchigen Urlaub im Jahr, nachhaltige Kleidung und qualitativ hochwertige  Bio-Lebensmittel (die oft und vor allem in Wien ihren Preis haben) leisten, ohne viel darüber nachdenken zu müssen. Auch gelegentlich einmal Essen gehen oder auf ein Getränk mit Freunden war drin. Und wir haben eine tolle Wohnung, aber auch die hat ihren Preis. Nach Durchrechnen der Fixkosten habe ich nun festgestellt, dass für „Extras“ nichts mehr übrig bleibt, wenn ich meinen Lebensstil so weiter führe. Deshalb muss nun ein Plan her, um gelegentlich doch auch mal mit FreundInnen etwas unternehmen zu können, das etwas kostet, weil ich doch auch eben ein Teil der Konsumgesellschaft bin. Zwar mit dem Credo „weniger ist mehr“, aber so ganz ohne schaff ich es auch nicht.

Mein Plan? Lebensmittel anders beschaffen

Nun gut, zurück zu meinem Plan, Geld zu sparen. Ich werde im Juli und August, vorausgesetzt, meine Situation bleibt bis auf Weiteres so, wie sie jetzt ist, testen, wie ich vor allem bei der Lebensmittelbeschaffung Geld sparen kann und werde in die Welt der Fairteiler, des Foodsharings und des Dumpsterns eintauchen. Ich werde auch das Angebot von Tausch- und Nachbarschaftsbörsen in Anspruch nehmen. Also mach ich all das, wo ich bislang der Meinung war, dass ich mit einem Vollzeitjob zu wenig Zeit dafür hätte. Jetzt hab ich weniger Geld am Konto, dafür aber wesentlich mehr Zeit. Soweit die Theorie. Ich möchte den Praxistest machen und euch natürlich darüber informieren, wie es mir damit geht. Dieses Thema steht schon ewig auf meiner ToDo-Liste und jetzt ist offenbar der richtige Zeitpunkt, diesen Selbstversuch in Angriff nehmen. Auch wenn ich mit der Dumpster-Idee meine Eltern ziemlich geschockt habe 😉

In diesem Sinne: haltet mir die Daumen und be green! Because it’s easy 😉

PS: Über dein Like auf der Facebook-Seite „ich mach es anders“ freu ich mich!

2 Gedanken zu “Selbstversuch: Lebensmittel anders beschaffen über Foodsharing, Fairteiler, Dumpstern

  1. Werbung auf WordPress finde ich absolut nicht störend, da sie mir eigentlich auch gar nicht auffällt. Ich sehe da gar nicht hin, da sie im WordPress-Reader nicht auftaucht, sondern nur auf der vollen Internetseite. Da aber der Reader absolut ausreichend ist, da man kommenieren und weiterlesen kann.

    Footsharing kommt auch denen zu gute, die zu viel Essen oder etwas „falsches“ gekauft haben. Sie bekommen das weg und sind froh.
    In Bern hat es öffentliche Kühlschränke, in die man etwas hineinlegen oder herausnehmen kann.
    Ganz praktisch finde ich auch das Brot von gestern. Vielleicht hat es das auch in Wien.
    Bin gespannt auf deinen Praxistest. Vielleicht eröffent es dir ja andere Einsichten.

    • Hallo Eva! Das mit der Werbung ist so eine Sache… Wenn ich über den Onlineriesen wettere und dann genau eine Werbung von ihm geschalten wird, ist das mehr als doof und manch einer könnte meine Glaubwürdigkeit anzweifeln. Deshalb das PPS. Aber hoffentlich nicht mehr lange, denn die Blogübersiedelung auf einen externen Server steht in den Startlöchern.
      Ich bin auf meinen Selbstversuch auch schon gespannt. Kämpfe aber bereits mit den ersten Schwierigkeiten. Bei uns sind es auch Kühlschränke oder Regale. Das Brot von gestern gibt es in Wien, soweit ich weiß, noch nicht.

      Liebe Grüße nach Bern,
      Sabrina

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