ich mach es anders

ich mach es anders – Fandler Bio-Öle für Naturkosmetik

Oele von Fandler

Aufmerksamen LeserInnen unter euch wird auffallen, dass ich bereits einmal über die Ölmühle Fandler berichtet habe, als das neue Bio-Chiaöl auf den Markt gekommen ist. In diesem Beitrag findest du auch die Info, was die Fandleröle so besonders macht. Nun ist es wieder Zeit über die Ölmühle, die einen Tropfen Vollkommenheit zaubert, im Rahmen einer Kooperation* zu berichten und wieder gibt es eine Neuheit: teilentölte Mehle, die aus den getrockneten Pressresten hergestellt und seit März 2016 in 400 Gramm Gebinden zum Verkauf stehen. Bei meinem Besuch am Messestand von der Ölmühle Fandler bei Kruste & Krume haben wir vereinbart, dass ich ein Überraschungspaket zugeschickt bekomme, um die Mehle und auch weitere Öle zu testen. Das habe ich nun gemacht und ihr könnt sicher sein, dass alles, was ich hier nun schreibe, meine subjektive Meinung wiederspiegelt.Schon wenige Tage nach unserem Treffen bei Kruste & Krume erhielt ich mein Paket. Ich habe einige Ölwünsche bekannt gegeben, weil ich damit etwas ganz Spezielles vor hatte, wusste aber schlussendlich nicht, was alles im Packerl drin sein wird. Ich packte es aus und staunte nicht schlecht: Hanf-, Haselnuss-, Mandel-, Macadamianuss- und Sesamöl, alle im 100 ml Gebinde und in Bioqualität, sowie Hanf-, Kürbiskern-, Mandel- und Haselnussmehl  mit je 400 Gramm durfte ich ab diesem Tag mein Eigen nennen. Ich war etwas sprachlos, denn mit so vielen Produkten hatte ich nicht gerechnet. Eine Maschinerie an Gedanken ging los. Was sollte ich aus diesen tollen Sachen alles zaubern? Und ja, mir ist so einiges eingefallen 😉 Weil das so viel ist, teile ich diesen Artikel in zwei Teile. Heute beschäftige ich mich mit den Ölen, morgen gibt´s dann den Beitrag mit den Mehlen.

Bio-Mehle

Bio-Mehle

Öle

Bio-Öle, viele Tropfen Vollkommenheit

Macadamianussöl

Das Bio-Macadamianussöl schmeckt hervorragend zu Blattsalaten, Frischkäse wie Ricotta, Fisch, Suppen, frischen Säften und Süßspeisen. Erhältlich ist es in der 100 ml, 250 ml und 500 ml Flasche. Und was hab ich mit diesem Öl gezaubert? Kein Gericht, nein, ich habe es erstmal für meine wundervolle selbst gemachte Deocreme verwendet. Macadamianussöl ist eher für trockene, spröde und leicht entzündliche Haut  und auch für trockenes Haar bestens geeignet. Der hohe Anteil an Palmitoleinsäure (über 20%) ähnelt dem Fettsäurespektrum unserer Haut, weshalb es bestens für Kosmetik geeignet ist. Es zieht rasch in die Haut ein und lässt sich aber auch gut auf ihr auftragen. Und Mensch, riecht das gut! Beim Öffnen der Flasche bin ich in Trance verfallen und habe mal so richtig dran geschnuppert. Es riecht nicht nur gut, es schmeckt auch hervorragend! Weitere Infos zum Öl und seinen Wirkstoffen findest du auf der Website von Olionatura. Und wenn ich nicht gerade Kosmetik, wie z. B. die selbst gemachte Deocreme, mit diesem wunderbar duftenden Öl mache, dann verfeinere ich am liebsten, wie von der Ölmühle Fandler empfohlen, leckeren Bio-Ricotta damit oder auch Sabi´s Kasnocken 😉 Das Rezept für die Kasnocken gibt´s es im 2ten Teil meiner Fandler-Serie.

Mandelöl

Mandelöl duftet und schmeckt genauso himmlisch, wie das Macadamianussöl und obwohl ich keine Freundin von Marzipan bin, liebe ich das Mandelöl trotzdem. Das Mandelöl der Ölmühle Fandler wird ausschließlich aus blanchierten und gehäuteten Süßmandeln gepresst und eignet sich hervorragend für Süßspeisen, Obstsalate und Fruchtsäfte, Fisch, Blattsalat, Karotten und Spargel. Im Bereich der selbst gemachten Kosmetik rundet es meinen selbst gemachten Lippenbalsam „Kokosbussal“ perfekt ab. Mandelöl hat einen hohen Ölsäureanteil und somit viele positive Effekte auf die Haut. Das ist seit immerhin über 4.000 Jahren bekannt. Sehr trockene und/oder schuppige Haut kann mit Mandelöl hervorragend gepflegt werden, es unterstützt auch bei Neurodermitis und Akne und wirkt sogar gegen Falten sowie Schuppen auf der Kopfhaut. Daneben sorgt es für eine gesunde Verdauung und besitzt Inhaltsstoffe, die ein gesunder Stoffwechsel braucht. Weiters stärkt es das Immunsystem und schützt die Gefäße. Ebenfalls wird es gerne bei Darmerkrankungen eingesetzt, um den Genesungsprozess zu beschleunigen. Weitere Informationen zu Mandelöl, seinen Inhaltsstoffen und positiven Eigenschaften findest du auf der Website des Naturinstituts.

Hanföl

Hanf kann nicht nur geraucht werden, nein, als Öl besitzt er neben seinem herausragenden Geschmack – es eignet sich hervorragend zu Kraut, Lauch, Fisolen, Ruccola, Endivien- und Kartoffelsalat, Suppen und Aufstrichen – die Fähigkeit, bei zahlreichen Wehwechen Abhilfe zu schaffen. Das Öl besitzt durch seinen Anteil von ca. 80% ungesättigten Fettsäuren sehr gute hautpflegende Eigenschaften, verhindert übermäßigen Feuchtigkeitsverlust, Austrocknen und Aufspringen der Haut und unterstützt sogar eine teilweise Widerherstellung der Hautlipide. Es besteht aus den essentiellen Fettsäuren Linolensäure und Alpha-Linolensäure sowie Gamma-Linolensäure (Anteil 2,8%). Diese Gamma-Linolensäure macht das Hanföl so interessant bei Hautkrankheiten wie Schuppenflechten und Neurotermitis, ebenfalls unterstützt sie die Narbenheilung. Hanföl enthält die beiden essentiellen Fettsäuren Linolensäure und Alpha-Linolsäure im Verhältnis 3:1, was dem Fettsäuremuster unserer Haut mit 4:1 sehr nahe kommt. Durch die innere und äußere Anwendung von Hanföl kann ein Mangel an essentiellen Fettsäuren ausgeglichen werden und ebenfalls wird Hanföl gegen Bluthochdruck, zur Prävention von Hypercholesterinämie sowie zur Vorbeugung von Gefäß- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen angewendet. Weitere Informationen zu Anwendungsgebieten und Wirkstoffen von Hanföl findest du auf der Website von PhytoDoc. Tja, und was hab ich mit dem Hanföl gezaubert? Eine Shea-Bodybutter, die sich vor allem im Winter bestens eignet, um die Haut vor dem Austrocknen zu schützen oder lästige Schuppenflechten weg zu bekommen.

Sesamöl

Sesamöl ist ein kleiner Allrounder in der Küche, denn es kann im Gegensatz zu seinen Kumpels und Kumpelinen für leichtes Anbraten genutzt werden und darf natürlich in der asiatischen Küche keinesfalls fehlen. Nur gut, dass mein Freund und ich asiatisches Essen lieben und leidenschaftlich gerne selbst kochen. Letzens gab es zum Beispiel eine asiatische Gemüsepfanne, wobei das leckere Sesamöl eine Hauptrolle spielte. Denn nicht nur als Bratöl haben wir es verwendet, sondern auch zum Abschmecken. Fandler stellt sein Sesamöl aus den hellen, ungeschälten Samen her. „Seine enthaltenen Phytoöstrogene helfen dabei, das Herz zu schützen und beugen der Krebsentstehung vor. Magnesium unterstützt die Zellfunktion, die enthaltene Syringasäure verteidigt die Haut mit einem Lichtschutzfaktor von 2 gegen UV Strahlen. Der hohe Lezithingehalt hilft dem Gehirn auf die Sprünge und fördert dessen Durchblutung. In Indien hat Sesamöl einen guten Ruf als Hautpflegemittel, das die Haut widerstandsfähig macht.“ (vgl. gesund.co.at) Wenn ich das Sesammöl nicht gerade zum Kochen verwende, dann mache ich damit eine tolle Kürbiskernöl-Salbe nach dem Rezept von Gabriela Nedoma. Es eignet sich hervorragend als Trägeröl für Wirkstoffe und wird sehr gerne für Massagen und Entgiftungskuren verwendet. Weitere Infos zu Sesamöl und seinen Wirkstoffen findest du auf der Website von kosmetik.org.

Haselnussöl

Haselnussöl schmeckt hervorragend zu Müsli, Tomatensalat, Spargel, Käse, Vanilleeis und Süßspeisen. Außerdem eignet es sich hervorragend für das Dünsten von Gemüse und vorsichtigem Herausbraten von Palatschinken. Durch seinen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren hilft es dabei den Cholesterinspiegel zu senken und somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen, seine Vitamine und Mineralstoffe stärken die Nerven. Dem Haselnussöl wird eine straffende und gefäßverengende Wirkung nachgesagt, weshalb es sich vor allem für Frauen mit Cellulite, und ich denke mal, dass fast jede von uns davon betroffen ist, geeignet ist. Es kann auch allein auf die Haut aufgetragen werden, zieht jedoch sehr langsam, dafür dann aber sehr gut ein. Es ist vor allem für trockene und spröde Haut geeignet und kann gleich wie Mandelöl verwendet werden – hat auch die selbe Eigenschaft, gegen Falten zu wirken. Weiterführende Informationen zu Haselnussöl findest du auf der Website von PageWizz. Ich habe damit eine Schoko-Bodybutter gezaubert, die mir leider nicht so gut gelungen ist, weshalb es hier am Blog (noch) kein Rezept dazu gibt. Bei meiner nächsten Rühr-Session werde ich eine Shea-Bodybutter mit Haselnussöl machen und versuchen, damit meine leichten Dellen an den Oberschenkeln entgegen zu wirken.

Und zum Abschluss noch einmal ein Foto von den hervorragenden Ölen, die ich gerne esse aber eben auch total gerne für meine selbst gemachte Kosmetik verwende, denn in meine Sachen kommen nur die hochwertigsten Produkte rein und die Ölmühle Fandler liefert diese Qualität!

Viele Tropfen Vollkommenheit

*Dieser Beitrag wurde von der Ölmühle Fandler unterstützt, die mir die Produktproben zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank dafür! Trotzdem handelt es sich in diesem Beitrag  um meine subjektive Meinung, denn Fandler Öle verwende ich schon eine ganze Weile in meiner Küche.

It´s easy being green – Just do it!

PS: Über dein Like auf der Facebook-Seite „ich mach es anders“ freu ich mich!

& KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Liebe Sabrina,
    ich freue mich so sehr über diesen Beitrag. ich beschäftige mich ja auch mit der natürlichen Hautpflege und habe gerade gestern Sheabutter und Arganöl bestellt, um meine Hautpflege damit noch zu ergänzen und weiter von den herrkömmlichen Salben und Cremchen mit den vielen Zusatzstoffen weg zu kommen.
    Dein Beitrag hat mich noch ein paar neue Öle besser kennen lernen lassen und es ist super, wie Du direkt gezeigt hast, für was man diese so einsetzen kann. Vielen Dank dafür 🙂
    Ganz liebe Grüße,
    Laura

    • Liebe Laura,
      vielen Dank für dein Feedback! Fandler war etwas skeptisch, als ich ihnen gesagt habe, dass ich nicht nur über die Verwendung der Öle beim Kochen schreiben werde, aber ich denke, es war die richtige Entscheidung, auch weitere Einsatzgebiete aufzuzeigen. Du hast mir das gerade bestätigt 😀

      Liebe Grüße
      Sabrina

  • Hallo Sabrina!

    Ich kenne die Fandler-Öle auch schon sehr lange und verwende sie sehr gerne. Habe auch schon eine Betriebsführung gemacht, ist wirklich sehr interessant.

    Den Unterschied zwischen einem qualitativ hochwertigen Öl schmeckt man schon.

    lg
    Maria

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