Kuzu gegen Gastritis

Neulich habe ich ja Alternativen zu konventionellen Giftkeulen aufgezeigt, die gegen Gastritis wirken. Das von mir hoch umjubelte Kuzu hab ich ausprobiert, weil es sich wirklich gut gelesen hat. Und nachdem ich nach 1,5 Tagen Giftkeule auf Kuzu umgestiegen bin, konnte ich eine Verbesserung feststellen. 

So wird Kuzu zubereitet

KuzuIch habe 2 EL Kuzu in etwas kaltem Wasser aufgelöst, währenddessen 1/4 Liter Wasser zum Kochen gebracht und anschließend das Kuzu eingerührt. Die zuerst weißliche Konsistenz wird beinahe durchsichtig, ist jedoch leicht trüb. Nach dem Abkühlen, ging’s an’s Trinken. Ist eigentlich ganz einfach. Was mal nicht stimmt ist, dass Kuzu geschmacksneutral ist. Es schmeckt irgendwie kreidig, obwohl ich noch nie Kreide gegessen habe oder besser gesagt es schmeckt für mich so, wie Tonerde riecht.

Die schleimige Konsistenz hat einen leichten, kaum wahrnehmbaren Würgereflex in mir hervor gerufen, jedoch ohne große Katastrophen. Trotzdem hab ich am ersten Tag deshalb nur 2 Mal täglich Kuzu-Schleim geschafft, ich hatte mir eigentlich mindestens 3 Portionen vorgenommen, die gingen dann aber auch mit der Zeit. Es ist ein wenig grausig, jedoch geschmacklich hundert Mal besser als dieses Zeug aus der Apotheke und vom Gesundheitsaspekt brauchen wir erst gar nicht reden. Mit Kuzu vergifte ich meinen Körper nicht. Wenn es ganz schlimm wäre, würde ich auch „harte Drogen“ an mich ran lassen, so lange es aber auf natürliche Weise geht, ziehe ich diese vor.

Und von einer Bekannten hab ich den Tipp erhalten, dass Kuzu auch ein tolles Mittel gegen Kater ist. Das werde ich bestimmt auch mal ausprobieren, denn mein Magen weint am nächsten Tag immer sehr. Nachdem ich nach Einstellung der Beschwerden aufgehört habe Kuzu zu trinken, habe ich mit dem Rest Soßen und Suppen eingedickt. Hat auch wunderbar funktioniert und funktioniert wie mit Maisstärke.

It’s easy beging green – Just do it!

PS: Über dein Like auf der Facebook- Seite „ich mach es anders“ freu ich mich!

6 Gedanken zu “Kuzu gegen Gastritis

  1. Moin,
    ich beschäftige mich gerade ziemlich intensiv mit Fermentation und den verschiedenen Vorteilen davon. Unter anderem wird erwähnt, dass der Verzehr von lebenden Mikroorganismen (rohes, nicht industriell abgetötetes Sauerkraut, Kombucha, Kimchi, Stinkerkäse etc.) gegen alle möglichen Schieflagen des gastrointestinalen Trakts hilft. Und zwar sehr generell. Ich habe glücklicherweise seitdem ich bestimmte Stressoren ausgeschaltet habe weder Gastritis noch Magengeschwüre mehr, kann es also nicht selbst ausprobieren. Trotzdem wollte ich den Tipp bzw. die Frage mal hierlassen, denn ich erinnere mich gut, wie elend es mir mitunter ging und dass ich oft nur Haferbreit und Fencheltee zu mir genommen habe (was letztlich auch nichts gebracht hat).
    Im Sinne der Nachhaltigkeit wären selbst fermentierte, lebende Nahrungsmittel dem exportierten Kudzu um Längen voraus.
    LG Oli

    • Hallo Oli,

      vielen Dank für deinen Input, daran hab ich nicht gedacht bzw. im Netz bei meiner Recherche nichts gefunden. Ich hoffe, dass ich nicht so schnell wieder Probleme bekomme, aber falls wieder etwas auftaucht, probier ich es aus.

      Liebe Grüße
      Sabrina

    • Hallo Oli,
      beim Gedanken an saures Sauerkraut oder Kombucha bei Gastritis (also einer wunden (!)Magenschleimhaut) wird mir schon beim Lesen ein wenig übel.
      Sorry, aber bei Gastritis sollte etwas beruhigendes, balsamartiges eingenommen werden – egal wo es herkommt.
      LG Ulrike

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