ich mach es anders

Oh du schöne Weihnachtszeit?

Schön langsam passt das Wetter, um in Weihnachtsstimmung zu kommen, das erste Adventwochenende ist auch schon „geschafft“. Ich muss sagen, ich bin heuer schon sehr spät mit dem Besorgen der Weihnachtsgeschenke dran, was eben auch vermutlich an den Frühlingstemperaturen der letzten Wochen liegt. Eigentlich besorge ich alles von Ende Oktober bis spätestens Ende November. Und das hat seinen Grund: ich hasse die Einkaufsstraßen zur Weihnachtszeit. Diese Menschenmassen und dieser Kaufrausch macht mich einfach fertig. Mensch kann sich nicht mal umdrehen ohne Angst haben zu müssen, irgend ein Teil hinunter zu schmeißen oder jemanden auf die Zehen zu treten, die Leute sind mies drauf, da jede/r gestresst ist und der Weihnachtsschmuck ist meist billiger Kitsch aus Fernost. Was soll ich also dort?

Punsch, Weihnachtsmarkt & Co. muss nicht unbedingt sein

Neben dem allgemeinen Stress, beruflich als auch privat, kommt in der Adventszeit auch noch der Punschstress dazu. Nicht selten gehst du vermutlich zwei- bis dreimal pro Woche punschen. Es ist natürlich schön, seine FreundInnen und Bekannten wieder zu sehen. Aber ich frag mich doch manchmal, ob diese Treffen gerade in dieser Zeit, und noch viel mehr, an diesen Orten, genannt Weihnachtsmärkte, statt finden müssen. Der Freizeitstress wird so für manche fast zur Qual und ganz ehrlich: ich steh nicht so auf das Kuscheln mit fremden Menschen. Es sollte eigentlich Freude machen, sich zu treffen und nett zu plaudern.

Aber wenn mensch nur noch den Stress im Hinterkopf hat, sollten diese Termine, meiner Meinung nach, verschoben werden. Denn manchmal verlangt der Körper nach dem Nichts-Tun und das ist gut so. Und wegen der Örtlichkeit: es gibt mittlerweile sehr nette Alternativen zu den allseits bekannten Weihnachtsmärkten, wo die Chancen noch etwas höher sind, sich bewegen zu können. Mensch muss sie nur finden 😉

Relax in der Weihnachtszeit

Ich habe mir vorgenommen, einfach zu relaxen und die Seele baumeln zu lassen. Ich merke, dass mir das auch oft schwer fällt, weil ich 1.000 Dinge im Kopf habe (das Bloggen ist dabei nicht ganz unschuldig). Aber ich habe mir vorgenommen, die Advent- und Weihnachtszeit möglichst ruhig und stressfrei zu genießen. Ich mache das, worauf ich Lust habe und cancle Termine, wenn ich merke, dass es mir zu viel wird. Mensch darf ruhig Mut haben, auch mal Nein zu sagen. Das gilt vor allem für so Menschen wie mich. Ich sage fast nie einen Termin ab, aber manchmal ist es notwendig, um auf dem Boden zu bleiben.

Wenn die Zeit dafür reif ist, werde ich unsere Zimmertanne wieder mit fair gehandeltem Weihnachtsschmuck behängen und ein möglichst nachhaltiges Weihnachtsfest inklusive Fressorgie anstreben. (Die Links führen dich zu meinen Beiträgen bzgl. nachhaltiges Weihnachten aus dem Vorjahr, die ich heuer genau so wieder schreiben würde 😉 )

In diesem Sinne, wünsche ich euch eine möglichst stressfreie und besinnliche Adventszeit!

 

1 KommentarHinterlasse einen Kommentar

  • Hallo Sabrina!

    Ich war auch immer diejenige, die im Oktober bereits fast alle Geschenke zusammen hatte. Jetzt mache ich es mir noch einfacher. Es wird fast nichts mehr verschenkt, was man kaufen muss. So mag ich die Adventzeit, wenn sie ohne Lichterketten und ohne Menschenmassen auskommt.

    Weihnachtsverweigerer eben.

    lg
    Maria

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