ich mach es anders

Kampf den Pickeln mit Aloe Vera und Kokosnussöl

Seit Monaten litt ich unter schirchen Hautunreinheiten, die fast nicht weg zu bekommen waren. Wenn ein Pickel verschwand, kamen zwei neue hinzu. Meine Gesichtskosmetik schon auf eine Creme reduziert und feststellend, dass das auch nicht klappte, griff ich zu Aloe Vera und Kokosnussöl. Ein Aloe Vera-Pflänzchen bekam ich vor einigen Monaten von einer lieben Freundin geschenkt, und es wächst und gedeiht zum Glück, Kokosnussöl habe ich mir neulich erstmals im Naturkostladen besorgt.

Ich verzichtete also auf meine übliche Gesichtscreme, schnitt mir ein Aloe Vera-Blatt nach dem nächsten ab und begann mit meiner Behandlung, die folgendermaßen aussah:

In der Früh und am Abend hab ich mir zuerst die Zellen des Aloe Vera-Blattes und anschließend etwas Kokosnussöl ins Gesicht geschmiert. Und sonst: nix.

Nach nur einer Woche stellten sich Verbesserungen ein, die Entzündungen gingen zurück. Nach mittlerweile zwei Wochen bin ich auf dem besten Weg, einem Gesicht ohne Hautunreinheiten im Spiegel zu begegnen.

Darum hat es geklappt:

Aloe Vera Gel

Aloe Vera Gel

Aloe Vera ist eine Rundum-Wunderpflanze. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen dem Gel, welches sich in den Blättern befindet, und dem gelblichen Harz, welches sich im untersten Bereich der Blätter bzw. Schnittstelle befindet. Das Harz ist leicht giftig und hat daher eine ganz andere Wirkung, als das Gel. Das Gel ist befeuchtend, entzündungshemmend, lindernd und reizmildernd, das Harz hingegen wirkt abführend bzw. verdauungsfördernd. Durch die tägliche Gesichtspflege mit den Aloe Vera-Zellen im Blatt klingen Infektionen ab, Hautzellen werden aktiviert und Narbenbildung verhindert. Neben der Gesichtspflege ist Aloe Vera auch noch für zahlreiche andere Weh-Wehchen einsetzbar. Um das Aloe Vera Gel aus dem Blatt zu gewinnen, kann mensch es einschneiden oder aber auch ein Stückchen abbrechen und aufbrechen.

Aloe Vera Blatt und Kokosnussöl

Aloe Vera Blatt und Kokosnussöl

Auch das Kokosnussöl hat eine ähnliche Wirkung, wie Aloe Vera und bekämpft durch seine antibakterielle, antimykotische und antiseptische Eigenschaften eine Vielzahl an Bakterien, Pilzen und Viren, die Hautunreinheiten verursachen können. Das Kokosöl zieht sehr schnell in die Haut ein und hinterlässt dadurch keinen fettigen Film. Daneben regt Kokosnussöl die Neubildung von Kollagen an, schützt vor schädlichen Umwelteinflüssen, normalisiert den PH-Wert und wirkt wie ein Anti-Aging-Produkt. Du kannst Kokosnussöl auch als Hautcreme, zum Abschminken oder als Lippenbalsam benutzen. Beim Cremen ist wichtig, dass das Öl auf die noch nasse Haut aufgetragen wird, damit es besser einziehen kann. Und neben den ganzen Beautybehandlungen mit Kokosnussöl eignet es sich auch hervorragend als Zutat in der Küche oder als Zeckenmittel bei Tieren.

Ganz wichtig ist beim Kauf von Kokosnussöl darauf zu achten, dass es aus biologischem Anbau stammt, da nachhaltig geführte Kokosplantagen den Regenwald vor der Abholzung schonen. Nicht nachhaltige Kokosplantagen werden meist auf dem Boden eines ehemaligen Regenwalds angepflanzt – heißt nach Brandrodung. Biologisch zertifiziertes Kokosnussöl stammt auch eher aus Mischkultur. Ich kann euch folgende Marken empfehlen: Dr. Georg, Essential Foods, 100ProBio, Bio Planete, Ölmühle Solling, Rapunzel und Vitaquell (das verwend ich gerade selbst) . Am ehesten findest du es in Reformhäusern, Naturkostläden oder online im Internet. Sorry, für die Deutschlandlastigkeit bei den Firmen, aber die Netzrecherche hat nix anderes ausgespuckt.

Kurz noch zum Preis, da ich vor meinem Ersteinkauf von sehr vielen Seiten gehört habe, dass es unglaublich teuer ist: Ich habe ein 200g Glas um ca. EUR 6,- erstanden, 500g hätten EUR 10,- bzw. 15,- gekostet. Ich finde es nicht überteuert, da es sich um Kokosnussöl aus biologischem Anbau handelt und mensch damit eine kleine Ewigkeit auskommt, wenn es nur für die Körperpflege verwendet wird. Wird es ebenfalls zum Kochen verwendet, ist es logischerweise schneller aufgebraucht, aber auch ein gutes (Oliven)Öl hat seinen Preis.

Da die Aloe Vera-Blätter endend wollend (ein Blatt mit einer Länge von ca. 10 cm reicht für ca. 5 Anwendungen und sie müssen dafür groß genug sein) sind und ich darauf achten muss, sie brav nach zu züchten, habe ich mir nun im Blumenladen meines Vertrauens um EUR 10,- eine weitere, riesige Aloe Vera Pflanze gekauft, sie auseinander gesetzt und werde sie jetzt mit ganz viel Liebe überhäufen, damit die Pflänzchen brav weiter wachsen. In pickelfreien Zeiten werde ich nur mehr auf das Kokosnussöl hin greifen, wenn es gar arg ist, darf die Aloe Vera wieder ins Gesicht. Die Rosenblüten-Creme von Lavera, die auf meiner Bliebtheitsskala auch ganz oben steht, wird ihren Dienst bei Reisen tun.

It´s easy being green – Just do it!

PS: Über dein Like auf der Facebook-Seite „ich mach es anders“ freu ich mich!

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: