ich mach es anders

Sardegna – WE LOVE YOU! – Die Insel

Wir haben auf der Insel natürlich auch einiges gesehen. Nicht so viel wie geplant, weil es mit dem Rücken Probleme gab, aber trotzdem möchte ich euch diese Erfahrungen und wunderschönen Bilder nicht vorenthalten.

Gleich am Folgetag nach unserer Ankunft wanderten wir zur Schlucht Gorropu. Die Wanderung von zwei Stunden dort hin ist für jede/n schaffbar. Die Schlucht selbst erfordert einiges an Konzentration und Ausdauer. Ich selbst habe nur den grünen und gelben Weg geschafft – den roten hab ich dann ausgelassen, da ich ja auch wieder zwei Stunden retour musste. Was ein wenig strange war, waren die EUR 5,- Eintritt in die Schlucht, aber sie sind es wert. Es war eine wunderschöne Wanderung!

Sardinien SardinienSardinien Cala GorropuNach einem Tag „Verletzungspause“ – eben wegen dem Rücken – ging es mit dem Boot von der Cala Gonone zur Cala Mariolu. Es war ein Erlebnis, denn seitdem weiß ich, dass ich für Seekrankheit anfällig bin. Wir bzw. ich habe auch beschlossen, dass ich mich das nächste Mal zu einer Bucht hinbringen lasse und nicht selber fahre und anlege. Unser Boot – wie auch das von drei weiteren UrlauberInnen – wurde nämlich von der Brandung erfasst, stellte sich quer und drohte zu kippen. Eh klar, wenn die dummen TouristInnen ohne Bootsführerschein ihr Glück versuchen. Lustig war auch das Anmieten des Bootes: erst nachdem wir unterschrieben hatten, wurde uns gesagt, dass zu den EUR 80,- Mietpreis die Kosten für den Sprit noch dazu kommen. Wir sind also voll in die Falle getappt, aber selber schuld. Belohnt wurden wir mit wunderschönen Fotos und der wunderschönen Bucht Mariolu.

Bootsausflug zur Cala Mariolu

Bootsausflug zur Cala Mariolu

Cala Mariolu

Cala Mariolu

Ein Ausflug entlang der Westküste nach Alghero zum Fisch essen durfte natürlich nicht fehlen. Leider hab ich von diesem netten Städtchen mit spanischen Einflüssen kein Foto, da nach dem Essen unser „Parkplatz“ (ein Platz, der von den MotorradfahrerInnen genutzt wurde) von der Polizei – friedlich – geräumt wurde. Weil es auch unglaublich heiß war, entschieden wir uns, gleich weiter zu fahren und hielten in Bosa. Ein wirklich entzückendes Dorf mit einer faszinierenden Burg.

Westküste

Westküste

Bosa

Bosa

Am nächsten Tag machten wir gemütliches Sightseeing in Dorgali selbst. Ein wunderschönes Dorf, mit den schönsten Blumen. Ich hab Pflanzen gern – also keine überdurchschnittliche Leidenschaft dafür – aber diese Farbenpracht hat mich echt beeindruckt. Und diese Zitronen – ein Wahnsinn! Natürlich mussten auch einige Souvenirs mit, da wir diesmal mit unseren neuen Motorradkoffern etwas mehr Platz hatten, als letztes Jahr. Viele Souvenirs werden noch per Hand gemacht. Neben dem üblichen Schnick-Schnack gibt es wunderschöne Keramik, Schmuck, Lederwaren oder typisch sardische Spezialitäten. Auch die Taschenmesser sind berühmt. Ich hab mir selbst 2 Paar Ohrringe – Filigranarbeit – geleistet, für unsere Liebsten haben wir Essbares bzw. Schnaps besorgt und unsere drei Katzensittermamas bekamen ein Lederarmband, wo ihr Name eingestanzt ist.

Dorgali

Dorgali

Obelisk in Dorgali

Obelisk in Dorgali

Passionsblume

Passionsblume

Nachdem die Tage auf der Farm vorüber waren, düsten wir weiter Richtung Süden über Baunei nach Arbatax und wieder einige Kilometer retour nach Santa Maria Navarrese, weil es uns in Arbatax nicht wirklich gefallen hat. Diese „Halbinsel“ auf der Insel, die für ihre roten Felsen berühmt ist, besteht eigentlich nur aus Hafen auf der einen und Flughafen auf der anderen Seite. Mit Santa Maria Navarrese haben wir haben wir aber einen weitern Jackpot geknackt. Ein liebes, kleines Dorf mit einem wunderschönen Strand. Zu der Zeit noch völlig leer. Und auch dort gibt es schöne Felsen im Wasser zu betrachten. Wir checkten für eine Nacht im Hotel Mediterraneo für EUR 46,- pro Kopf – Zimmer mit Meerblick! – ein. Leider entwickelte sich im Badezimmer über Nacht ein Geruch, der uns in die Flucht trieb. Die Anlage ist aber trotzdem wunderschön und hätten wir das gemeldet, hätten wir ein anderes Zimmer bekommen. War uns aber ehrlich gesagt zu blöd.

Santa Maria Navarrese

Santa Maria Navarrese

Hotel Mediterraneo - Zimmer mit Meerblick

Hotel Mediterraneo – Zimmer mit Meerblick

Gegen Ende hin ging es noch Richtung Costa Smeralda. Dazu gibt es dann noch einen eigenen Blogbeitrag, weil es über diese Gegend so einiges zu erzählen gibt. Dort haben wir auch gesehen, was nicht geht. Nach einigen Stunden Fahrt in der Hitze und der Besorgung unseres Fährentickets retour aufs Festland, waren wir froh, als wir nach mehrmaliger Feststellung, dass all die Hotelanlagen über unserem Budget liegen, dass wir einen weiteren Agriturismo-Betrieb gefunden hatten. Und nach der tollen Erfahrung mit der Biofarm Cucche und einem weiteren leckeren Abendessen im Agriturismobetrieb Nuraghe Manno, waren wir guter Dinge, dass auch das passt. Leider Fehlanzeige. Nachdem ich tote Ameisen im Bett (!!) und auf den Nachtkästchen ausgemacht haben, ergriffen wir die Flucht (wort-wörtlich!). Der Bauer mit einem offensichtlichen Alkoholproblem konnte kein Englisch und unser Italienisch reichte nicht ganz aus, um ihm zu erklären, warum wir nun doch nicht bleiben. Aber nach diesem Schock hatten wir wieder Glück: wir checkten im wunderbaren Familienhotel Il Timone ein. Ein wunderschönes Hotel, das von Alessandro und seiner Schwester geführt wird, entzückende Zimmer und hervorragendes Essen. Mit EUR 75,- pro Zimmer und Nacht in der Vorsaison in dieser Region auch bestimmt ein Schnäppchen. Das Frühstück war typisch italienisch – ein Brioche (mit Schoko- oder Marmeladenfüllung), Zwieback, Marmelade und Haselnuss-Schoko-Aufstrich sowie Orangensaft. Das war nicht ganz so unseres, aber trotzdem in Ordnung. Was wir auf der Costa Smeralda so erlebt haben gibt´s dann, wie schon erwähnt, in einem eigenen Blogbeitrag zu lesen.

Agriturismo Nuraghe Manno

Agriturismo Nuraghe Manno – Cala Gonone

Agriturismo Nonne Mela - geht gar nicht

Agriturismo Nonne Mela an der Costa Smeralda – tote Ameisen im Zimmer gehen gar nicht

Hotel und Restaurant Il Timone an der Costa Smeralda

Hotel und Restaurant Il Timone an der Costa Smeralda

typisch, italienisches Frühstück

typisch, italienisches Frühstück

It´s easy being green – Just do it!

PS: Über dein Like auf der facebook-Seite „ich mach es anders“ freu ich mich!

            

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