Buchtipp Food Mafia

Ich habe bereits einmal das Buch „Food Mafia“ erwähnt, nämlich als ich mich als Vegetarierin geoutet habe. In diesem Beitrag bin ich sehr stark auf das Kapitel der Massentierhaltung eingegangen, da diese in mir sehr viel ausgelöst hat. Das Buch brachte mir jedoch noch viel mehr Erkenntnisse im Bereich des Lebensmittelsektors.

Da ist einmal der Zusammenhang von Pharmakonzernen, die aber genauso im Lebensmittelbereich mit Gentechnik, Saatgut und Pestiziden mit mischen. Der war mir zuvor nicht bewusst. Ja, gelegentlich habe ich davon gehört – in diesem Buch wurde der Zusammenhang aber sehr deutlich heraus gearbeitet.

Das Kapitel, das mich neben jenem über die Massentierhaltung am meisten geschockt hat, war jenes über Nano-Food. Ich habe davor noch nie etwas davon gehört. Sollten die Vermutungen aber auch bisherigen Erkenntnisse stimmen, fahren wir gerade mit einem Auto Vollgas gegen eine Betonwand. Es zeigt sehr schön, welche Freiheiten sich die Multikonzerne nehmen, um Umsätze zu machen. Ganz egal, auf welche Kosten das geht. Dass auf die Umwelt gepfiffen wird, geht mir zwar auch nicht ein, aber könnte ich noch eher verstehen, als dass auch ein Menschenleben nichts wert ist.

Einige Passagen im Buch widerholen sich in verschiedenen Kapiteln, was für mich darauf schließen lässt, dass das Lektorat nicht ganz funktioniert hat. Aber es könnte auch so betrachtet werden: doppelt hält besser 😉

Buchtipp

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Alles in allem empfehle ich dieses Buch allen weiter, die mehr Bewusstsein darüber erlangen möchten, was in der Lebensmittelindustrie gerade so abgeht. Ich war geschockt und dachte im Nachhinein, dass es vielleicht besser gewesen wäre, das Buch nicht zu lesen. Jetzt bin ich aber froh, dass ich es gelesen habe. Ich mach nur nicht noch einmal den Fehler, zwei Bücher dieser Kategorie zugleich zu lesen (das zweite war Schwarzbuch Markenfirmen), sondern eines dieser Kategorie und eines aus dem Genre Unterhaltung. Damit kann ich meiner nächsten depressiven Phase entgegen steuern.

It´s easy being green – Just do it!

PS: Über dein Like auf der Facebook-Seite „ich mach es anders“ freu ich mich!

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