ich mach es anders

magdas Hotel

magdas Hotel ist mir schon seit einiger Zeit ein Begriff – vor allem durch die mediale Aufmerksamkeit, die dem Projekt zuteil wurde. magdas Hotel ist ein Projekt der Caritas. Flüchtlinge wohnen in dem Hotel nicht nur gemeinsam mit Wien-Touristinnen Tür an Tür, sondern haben auch die Chance, im Hotelbetrieb beruflich Fuß zu fassen.

Zimmer magdas Hotel

Zimmer magdas Hotel ©magdas Hotel

Es gibt 78 Zimmer, die Studierende der Akademie der bildenden Künste mitgestaltet haben, deren Preis sich zwischen EUR 60,- (Doppelzimmer classic) und EUR 70,- für das Doppelzimmer rooftop exkl. Frühstück bewegt. Das Frühstück kann um EUR 14,- aufgebucht werden. Der Zimmerpreis beläuft sich eben auf das Zimmer und nicht auf pro Kopf, weshalb die Nächtigung in diesem besonderen Hotel für Wien sehr günstig ist.

 

 

Die Lebensmittel für das Frühstück werden aus der Region bezogen und die Einrichtung ist kunterbunt zusammengewürfelt. Ein Teil stammt aus privaten Spenden, ein Teil aus dem Caritas-Fundus und auch bereits „tote“ Möbel wurden upgecycelt und so neu eingesetzt. Das Projekt ist vorerst auf 5 Jahre befristet. Wenn es „einschlägt“ ist eine Verlängerung angedacht. Eröffnet wurde magdas Hotel am 14.02.2015 und ist bis Ende Februar ausgebucht, was mein Herz höher schlagen lässt.

Öffentlich erreichbar ist das Hotel in der Laufbergergasse 12 im 2. Wiener Gemeindebezirk entweder mit der U1 Station Praterstern oder U2 Station Messe-Prater. Der Prater befindet sich vor der Tür, weshalb Erholung garantiert ist. Auch die City für Kulturbegeisterte befindet sich ganz in der Nähe.

Neben magdas Hotel gibt es im 10. Wiener Gemeindebezirk auch magdas Kantine. Standort ist die alte Ankerbrotfabrik und dort ansässige Organisationen und Firmen schwärmen vom Konzept – auch hier bekommen Flüchtlinge die Chance, Berufserfahrungen im Bereich der Gastronomie zu sammeln – und der angebotenen Qualität. Ich habe versucht, magdas Kantine für ein Catering zu gewinnen, leider hat die Kommunikation nicht funktioniert. Nachdem ich nach mehrmaligem Urgieren (Telefonisch als auch per E-Mail) zwei Monate auf ein Angebot gewartet habe, habe ich es aufgegeben. Ich glaube, dass sich die Konzepte erst festigen müssen und sich die Verantwortlichen und alle Beteiligten erst richtig einspielen müssen, deshalb soll es kein Vorwurf sein. Gute Konzepte benötigen eben auch Zeit. Ich drücke beiden Konzepten ganz fest die Daumen, dass sie gelingen mögen und voll einschlagen! Ich finde die Idee nämlich hervorragend.

It´s easy being green – Just do it!

PS: Über dein Like auf der Facebook Seite „ich mach es anders“ freu ich mich!

PPS: Die zwei Fotos habe ich von der Website magdas Hotel geklaut – Danke dafür! 😉 © magdas Hotel

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