ich mach es anders

Give it to the box

Im Jänner 2014 besuchte ich mit einer Freundin eine gemeinsame Freundin in Düsseldorf. Dort entdeckten wir eine so genannte Givebox, wie sie am Titelfoto zu sehen ist. Wir ließen uns das Konzept erklären und waren ganz begeistert, weil das Konzept aufging. Menschen brachten Dinge, die sie nicht mehr benötigten, aber noch gut waren, zu dieser Givebox und jede/r, der/die daran Interesse hatte, konnte sich die Dinge entnehmen. Wir waren davon fasziniert, dass das funktionierte, denn in Wien, behaupteten wir, wäre das unmöglich. Wir begutachteten den Inhalt und stellten fest, dass wir nicht ganz die Zielgruppe waren – uralte Bücher, alte Fernseher und Kaffeemaschinen sowie Kleidung waren nun doch nicht die Dinge, die wir benötigen würden. Aber wir waren uns sicher, dass es dafür auch eine Zielgruppe gab. Mittlerweile haben wir erfahren, dass die Giveboxen zum Teil wieder abgebaut wurden, da das Konzept doch nicht in dem Maße aufging, als geplant. Es war nicht überraschend, dass die Giveboxen schön langsam als Sperrmüllsammelplatz verkamen bzw. (Klischee olé, aber leider Tatsache) die Giveboxen von Roma und Sinthi belagert wurden.

Somit war das Konzept gestorben, was ich sehr schade finde. Es zeigt wieder einmal, dass das sinnvolle Gemeinsame in unserer Gesellschaft einfach keinen Platz findet. Tolle Ideen und Konzepte können dadurch nicht durchgeführt werden, obwohl sie enormes Potential hätten, unsere Gesellschaft zu bereichern und der Umwelt etwas Gutes zu tun. Deshalb ist es umso wichtiger, dass es Menschen gibt, die daran glauben, dass doch etwas verändert werden kann!

It´s easy being green – Just do it!

Give Box in Düsseldorf

Give Box in Düsseldorf

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