ich mach es anders

Richtig Heizen spart Energie und freut das Börserl

„Es wird kolt und imma költer…“. Und auch, wenn ich mich weigere, allzu früh die Heizung aufzudrehen – werden auch wir bald die Heizung aufdrehen. Aktuell haben mein Freund und ich die Challenge: derjenige, der aufdreht, hat verloren. Da der November so extrem mild ist und wir seit letztem Jahr in einem Neubau wohnen, ist es noch erträglich – einfach eine Schicht mehr anziehen. Aber auch das wird bald vorbei sein. Wir werden heuer das erste Mal einen Erfahrungswert bzgl. der Energiekosten für die Heizung (Fernwärme) in unserer neuen Wohnung erhalten. Um den Verbrauch so gering wie möglich zu halten, werden wir uns an ein paar Grundregeln des richtigen Heizens halten, die da wären:

  • mäßig, aber regelmäßig Heizen – bedeutet: Heizkörper im Badezimmer runter drehen, jedoch nicht unter 15 Grad, da sonst der Energieaufwand zum Aufheizen zu groß ist. Bei längerer Abwesenheit wird die Heizung keinesfalls komplett abgeschaltet, sondern die Temperatur wird auf konstantem Level gehalten. Zur Orientierung: mit jedem Grad Celsius steigen die Heizkosten um rund sechs Prozent und das ist nicht nix.
  • Heizkörper entstauben: Staub isoliert und kann die Heizkraft herabsetzen. Spezialbürsten aus Ziegenhaar sollen dafür ganz hilfreich sein – wir haben sie noch nicht getestet. Einleuchtend ist, dass verschmutzte Heizkörper Dreckschleudern sind.
  • Luft aus dem Heizkörper ablassen, sobald er gluckert. Das bedeutet, dass sich Luft in der Anlage befindet. Dies kann um bis zu zehn Prozent höhere Heizkosten verursachen, ignoriert man/frau das Geräusch. Einfach mit einem Vierkant-Entlüftungsschlüssel aufdrehen, Becher drunter halten nicht vergessen, am besten noch Nase zuhalten, denn das Wasser, das mit raus kommt, kann ordentlich stinken, und fertig
  • Wenn es draußen sehr kalt ist, wird dazu geraten den Vorhang vorzuziehen bzw. die Rollläden zu schließen, damit nicht zu viel Wärme über die Fenster nach draußen abgegeben wird. Diese Vorgehensweise kann den Wärmeverlust angeblich um bis zu 20 Prozent reduzieren. Kann man/frau machen, wenn die Vorhänge nicht bis zum Boden reichen. Fällt bei uns in diesem Fall raus.
  • Richtig lüften, das wohl wichtigste Argument. Ausreden wie: da ist mir zu kalt ich kippe lieber, sind fehl am Platz. Wichtig ist das mehrmalige Stoßlüften für ca. 5 Minuten, um die Raumluft zu tauschen. Das fördert zusätzlich das Wohlbefinden.
  • Fenster dichten: Zieht es durch die Fenster, wäre Fensterdichten angesagt. Besitzt du kein Eigentum, sollte der/die Eigentümer/in umgehend dazu aufgefordert werden. Ich weiß, das ist oft mühsam, aber fragen kostet nix.

It´s easy being green – Just do it!

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