ich mach es anders

WWF MasterCard

Lange bin ich ohne Kreditkarte ausgekommen. Easybank hat mir mit der Gratis-Kreditkarte dieses Zahlungsmittel schmackhaft gemacht und gelegentlich ist sie ganz gut zu gebrauchen – v. a. wenn es um´s Urlaubbuchen geht oder wenn es mal doch eng am Konto wird. Variante 2 versuche ich zu vermeiden – geht oft, aber nicht immer. Nun hat mich eine WWF-Patin auf die WWF MasterCard-Kreditkarte aufmerksam gemacht. Natürlich musste ich dazu gleich recherchieren und es gibt sie tatsächlich – die WWF Kreditkarte, angeboten von easybank aus biologisch abbaubarer Zellulose.Neben dem außergewöhnlichen Design (entweder ein Pandababy oder ein Tiger – Kartenlayout 2 gibt es in limitierter Auflage von 3.200 Stk., denn es leben nur noch so viele Tiger auf der Erde) ist der Clou an der Karte, dass sie aus biologisch abbaubarer Zellulose (Papier und Holz) besteht und somit einen Beitrag zum Umweltschutz leistet. Die Karte kostet EUR 19,- p. a. zzgl. einer jährlichen Spende von EUR 20,- an den WWF. Für easybank-KundInnen fällt kein Kartenentgelt an. Für die Spende erhält man/frau das WWF Panda-Magazin 4 Mal jährlich gratis und sie ist von der Steuer absetzbar.

Der WWF kooperiert mit vielen großen und bekannten Firmen, wo ich oftmals überlege, ob das eine gute Sache ist oder doch nicht. Jedoch muss man/frau bedenken, dass beinahe jede NGO mit Geldknappheit konfrontiert ist. Somit ist verständlich, wenn z. B. der WWF, Oikocredit oder FAIRTRADE mit Banken kooperieren. Man/frau muss es einfach realistisch betrachten: In einer perfekten Welt wäre dies nicht notwendig, aber davon sind wir leider meilenweit entfernt. Für die Banken ist es ein nettes CSR-Projekt.

Trotz allem gefällt mir die Idee, eine umweltschonende Kreditkarte auf den Markt zu bringen, die eine Werbefläche für eine NGO bietet und sich der Anbieter zustätzlich bereit erklärt, die Spendensumme der ersten 1.000 Karten zu verdoppeln. Das sind immerhin EUR 20.000,-, die in sinnvolle Projekte fließen. Rechnet man/frau alles durch, kommt diese Kreditkarte günstiger, als manch andere, für die bis zu EUR 50,- pro Jahr hingeblättert werden exkl. sozialen Impact. Ach ja, noch ein kleines Detail am Rande: die Augen des Tigers leuchten im Dunkeln 😉

It´s easy being green – Just do it!

               

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  • Ich habe auch sehr lange auf eine Kreditkarte verzichtet, aber je öfter man beruflich unterwegs ist, insbesondere auch im Ausland, kommt man nicht drumher, sich eine zuzulegen, denn vielerorts wird diese Bezahlmöglichkeit angeboten. Wer sich aber für eine Kreditkarte interessiert, sollte sich die Zeit nehmen und unterschiedliche Anbieter und deren Angebote vergleichen. Erst so kann man Unterschiede feststellen und so die für sich beste Kreditkarte finden.

    • Ich habe mich auch lang geweigert und mir, wenn möglich, eine Kreditkarte als Garantie oder Bezahlung ausgeborgt. Der Umstieg zur easybank hat mich dann dazu angeregt, selbst eine zu nehmen. Ich brauch sie nicht oft, aber v.a. beim Urlaub buchen ist sie sehr praktisch. Oder wenn man z. B. in Schweden unterwegs ist – da wird nur mehr mit Kreditkarte bezahlt. Ein Vergleich der Anbieter ist auf jeden Fall empfehlenswert.

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