Regional statt global – die Markterei in Wien

Ein neues Markkonzept – einfach genial: die Markterei in Wien. Bei seiner Premiere im September war ich leider nicht in Wien, diesmal habe ich es aber geschafft: ich stattete heute der Markterei einen Besuch im Badeschiff am Donaukanal ab. Der Fokus des Marktes liegt auf regionalen Produkten und was bei mir sehr gut ankommt, für die Organisatorinnen jedoch eine Herausforderung darstellt: der Markt fand bislang an zwei verschiedenen Standorten statt. Was ich heute alles entdeckt habe, möchte ich dir nicht vorenthalten, also klick dich rein!Das Konzept geht voll auf – der Markt war gegen 11:00 sehr gut besucht und die Menschen schlenderten, gustierten, probierten, kauften, aßen und tranken Sekt – genauso wie es die Website der Markterei verspricht. Gratulation in diesem Fall an die Initiatorinnen – gut durchdacht, perfekt umgesetzt! Auch die Location hatte etwas für sich – ich war zuvor noch nie am Badeschiff und war erstaunt, wofür es verwendet werden kann.

Nun zu meinen heutigen Entdeckungen:

Da wäre einmal Johannes Völlenklee, Inhaber der Firma Fassprobe. Das Konzept „Großer Wein in kleiner Flasche“ finde ich genial. Die Idee entstand aus der eigenen Erfahrung heraus: guten Wein gibt es nur in 0,75 l Flaschen, selten wird die gesamte Flasche ausgetrunken, der Rest wird entsorgt und das tut weh. Deshalb wurde die Idee des Stifterls von Johannes Völlenklee neu erfunden. Das besondere am Sortiment für mich: die Bio- und Demeterqualität der Weine. Interessiert, den großen Wein in der kleinen Flasche zu probieren? Klick dich rein in den Onlineshop!

Johannes Völlenklee_Fassprobe

Johannes Völlenklee_Fassprobe

Die zweite Entdeckung war der Stand von essenswert.at – Webshoppen ab Hof. Für meinen Papi hab ich hier zu seinem Geburtstag nur die besten Bio-Schmankerln besorgt 😉 Das Konzept: von Freitag 9:00, bis Dienstag 9:00, ist der Webshop für die Bestellung diverser Bio-Lebensmittel geöffnet. Danach wird genau die bestellte Menge an Lebensmitteln produziert, von den Bauern und Bäuerinnen geliefert und können dann immer freitags im Laden abgeholt werden. Damit leistet die Inhaberin Fr. Zimmermann unmittelbar einen Beitrag, das Wegwerfen von Lebensmitteln zu vermeiden – auf Geschäfts- als auch auf KundInnenseite. Deshalb: Daumen hoch! Das Konzept werde ich selbst in den nächsten Wochen testen und wieder davon berichten. Da der November bei mir beruflich sehr dicht ist, wird der Beitrag voraussichtlich erst im Dezember online gehen, aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude 😉

Stand Webshoppen ab Hof, Sabi kauft ein

Stand Webshoppen ab Hof, Sabi kauft ein

Bei Stand Nr. 3 lernte ich Laure Doutreleau, Chocolatier – Confiseur bzw. Konditormeisterin und Inhaberin von Bonbon et Chocolat kennen. Ihre Schokoprodukte verkörpern alles, was das nachhaltige Herz begehrt: die Rohstoffe sind aus biologischem Anbau und fair gehandelt (zertifiziert mit dem Bio-Equitable-Zertifikat). Ihre Produkte schmecken nicht nur köstlich, sie sehen auch toll aus. Für ein Präsent für die Liebsten oder um sich selbst einmal zu belohnen, zahlt sich auf jeden Fall ein Besuch in der Gumpendorferstraße 88a aus.

Laure Doutreleau, Gründerin Bonbon et Chocolat

Laure Doutreleau, Gründerin Bonbon et Chocolat

Halloweenspinne aus Schoko von Bonbon et Chocolat

Halloweenspinne aus Schoko von Bonbon et Chocolat

Zu guter Letzt noch die mit Abstand witzigste Idee, die ich heute entdeckt habe – das ist für alle etwas, die Sushi eigentlich nicht ausstehen können: das Bauernsushi von Landfenster. Die Idee finde ich total witzig: Strudel mit verschiedenen Füllungen werden in Sushihäppchen geschnitten und mit Stäbchen verspeist. Das Konzept stimmt für mich: Ziel ist es quasi, ein Stück Land in die Stadt zu liefern. Die Produkte (Bauernsushi, Strudel, Mehlspeisen etc.) werden von Bauern und Bäuerinnen aus NÖ und dem Bgld. bezogen, es wird wert auf biologisch abbaubare Verpackung gelegt und zusätzlich werden diverse Sozialprojekte unterstützt. Die Lieferung der Produkte erfolgt direkt ins Büro, zum Firmenevent oder zur privaten Party. Hauptliefergebiet ist Wien, aber auch darüber hinaus, wird versucht, eine Lösung zu finden.

Bauernsushi von Ladenfenster

Bauernsushi von Landfenster

Abschließend kann ich dir nur empfehlen, die Markterei das nächste Mal zu besuchen. Der nächste Termin, wann und wo der Markt stattfinden wird, wird wieder auf der Website angekündigt. Ich bin gespannt wie ein Pfitschipfeil und freu mich schon wieder darauf! Und: Ich bin so dankbar dafür, dass ich heute all diese Menschen und ihre tollen Ideen kennen lernen durfte!

It´s easy being green – Just do it!

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